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AdWords Conversion-Optimierungstool

Wie Sie Ihre Conversionziele erfolgreich maximieren

Sie möchten die Anzahl Ihrer Conversions, Ihre Leads oder die Anzahl der Bestellungen erhöhen und Ihr vorhandenes Budget optimal ausnutzen? Dann sollten Sie sich das Google Conversion-Optimierungstool, welches Sie kostenlos in Ihrem AdWordskonto nutzen können, einmal genauer ansehen.

Das Tool soll Ihnen helfen, mit einem bestimmten CPA (Kosten pro Bestellung bzw. Zielerfüllung) möglichst viele Bestellungen oder Erfüllungen Ihrer festgelegten Ziele zu erreichen.

Das Ziel dieser Einstellung ist also die Maximierung der Conversions. Sie passt Ihre Gebote automatisch an und bietet Ihnen damit zur Maximierung der Conversions zusätzlich eine Zeitersparnis.

Das Tool einstellen und die Zielwerte des Tools richtig festlegen

Sobald eine Ihrer Kampagnen 15 Conversions in den letzten 30 Tagen erreicht hat, bietet sich Ihnen die Möglichkeit das Tool für diese zu nutzen. Sie stellen das Optimierungstool in den Kampagneneinstellungen unter Gebotsstrategie ein. Mit der Funktion „CPC Gebote automatisch einstellen“, nutzen Sie das Conversion-Optimierungstool (siehe Abbildung 1).

Dafür müssen Sie einen maximalen CPA oder Ziel CPA zunächst pro Kampagne festlegen. Dabei stellen Sie sich für ersteres die Frage: Was bin ich bereit für eine Conversion maximal zu bezahlen? Für den Ziel CPA die Frage: Was bin ich bereit für eine Conversion durchschnittlich zu bezahlen?

In den Conversioneinstellungen können Sie außerdem festlegen, ob das Tool auf Conversions oder auf Klicks mit Conversions optimieren soll. Die Optimierung auf Klicks mit Conversions empfiehlt sich, wenn Ihr Unternehmen z.B. mit Leads als Marketingziel arbeitet.

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Abbildung 1: Einstellung des Google Conversion-Optimierungstools

 

Bei der Festlegung des maximalen oder Ziel CPA kann man die Empfehlung im Google AdWords Interface zu Hilfe nehmen oder aber sich an den bisher mit der Kampagne erzielten CPA anlehnen. Später können Sie die Gebote gewünscht Ihres Optimierungszieles auch für die einzelnen Anzeigengruppen anpassen. Generell sollten Sie anfangs aufpassen, kein zu geringes CPA Ziel einzustellen, da sonst die Klickanzahl und damit der AdWords Traffic auf einmal stark abgedreht werden kann.

Wenn Sie Ihr CPA-Gebot erhöhen, kommen tendenziell mehr Conversions zustande, welche aber einen höheren CPA haben und wenn Sie das Gebot senken, werden weniger Conversions erzeugt, welche aber niedrigere Kosten pro einzelne Zielerfüllung haben.

Dabei sollten Sie allerdings nicht zu voreilig vorgehen. Die Effekte der Veränderungen sollten erst zu sehen sein, bevor Sie neue Veränderungen vornehmen.

Welche Daten verwendet das Conversion-Optimierungstool zur Festlegung der Klickpreise?

Das Google Conversion-Optimierungstool verwendet die bisherigen Daten sowie vorausschauende Analysen, um festzustellen, welche Keywörter am wahrscheinlichsten konvertieren und das jeweilige CPC Gebot festzulegen. Um das Tool zu nutzen, muss Ihr AdWords Conversiontracking funktionieren und richtig auf Ihrer Website eingebaut sein. Weiterhin müssen mindestens 15 Conversions je Kampagne in den letzten 30 Tagen vorhanden sein, je mehr desto genauer lassen sich natürlich auch darauffolgende Conversions kalkulieren. Obwohl Google auch die Conversions der gesamten Zeit mit in Betracht zieht, wiegt das Ergebnis der letzten 30 Tage am meisten bei der Gebotsfestlegung durch das Optimierungstool.

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Abbildung 2: Festlegung des Klickpreises mit dem AdWords Conversion-Optimierungstool

Was gibt es beim Conversion-Optimierungstool zu beachten?

Ihre voreingestellten Anpassungen der Klickgebote für verschiedene Tageszeiten, Standorte und Mobilgeräte werden vom Google Conversion-Optimierungstool nicht verwendet. Stattdessen legt Google für diese ein eigenes Gebot fest, welches die verschiedenen Conversionraten für die Tageszeiten, Standorte und Geräte berücksichtigt.

Zu beachten ist außerdem, dass das Tool keine unterschiedlichen Gebote für das Displaynetzwerk in einer Suchkampagne festlegt. Es empfiehlt sich also immer Kampagnen für das Suchnetzwerk und Displaynetzwerk voneinander zu trennen, da sich diese stark in Conversionrate und Klickpreis unterscheiden und sonst ein Mischgebot festgelegt wird.

Generell sollten Sie sich trotz des Conversion-Optimierungstools nicht völlig zurücklehnen, sondern die Kampagnenperformance weiter beobachten. Denn gerade bei veränderten Marktbedingungen (z.B. Saisonartikel, Weihnachtsgeschäft), neu eingebuchten Suchbegriffen und dynamischen Ergebnissen Ihres AdWordskontos kann die Genauigkeit des Optimierungstools beeinträchtigt werden.

In solchen Situationen kann es helfen, das Tool wieder für eine Weile abzuschalten und die Gebote manuell einzustellen. So können neuere Conversionwerte gesammelt werden und das Conversion-Optimierungstool hat bessere Daten zum Festlegen der max. CPC Gebote.

Die Conversionoptimierung von Shoppingkampagnen ist momentan noch nicht möglich, dort müssen Sie noch selbst Hand anlegen.

 

Haben Sie schon Erfahrungen mit dem Conversion-Optimierungstool in AdWords gemacht? Lassen Sie uns gerne Ihr Feedback in den Kommentaren da!

Juliane Winkler

Veröffentlicht von Juliane Winkler

Alle unsere Mitarbeiter sind AdWords-Spezialisten und setzen sich täglich mit viel Engagement für unsere Kunden und ihre Ziele ein. Dieser Beitrag wurde von Juliane verfasst. Für ihre Kunden übernimmt sie jeden Tag den Aufbau der AdWords-Konten und das gesamte Kampagnen Management. In unserer News-Gruppe informiert sie unsere Leser über alle wichtigen Neuigkeiten aus dem Online Marketing.

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