Smarketer - AdWords Agentur

AdWords Kosten sparen

Immer mehr Online-Anbieter nutzen die Werbemöglichkeiten von Google-AdWords, um Ihre Produkte oder Dienstleitungen zu vermarkten. Der gegebene Kontext zwischen den Suchbegriffen in der Google-Suche und der passenden AdWords-Anzeige ermöglicht eine gezielte Kundenansprache und minimiert die Streuverluste. Kosten entstehen nur dann, wenn die Anzeige vom jeweiligen Interessenten geklickt wird. Allerdings zahlen unerfahrene Werbetreibende oftmals viel Lehrgeld bei AdWords.  Folgender Beitrag gibt aufschlussreiche Tipps, wie Sie Kosten bei Google AdWords sparen können.

1. Granulare Kampagnenstruktur

Entscheidend für den Erfolg mit Google AdWords ist eine detaillierte Untergliederung des Kontos in verschiedene Kampagnen und Anzeigegruppen mit entsprechend passenden Keywords. Durch diese granulare Struktur ist es möglich eine differenzierte Gebotsanpassung vorzunehmen und das Konto entsprechend zu optimieren.

2. Individuelle Gebotsanpassung

Häufig ist es der Fall, dass für die gesamte Kampagne gleiche Klickpreise vergeben werden, unabhängig davon, wie gut die einzelnen Anzeigengruppen konvertieren. Es liegt auf der Hand, dass eine spezifische Aussteuerung im AdWords Konto kostensparend ist. Durch Filterfunktionen können Sie die profitabelsten bzw. Performance-schwächsten Anzeigegruppen aufspüren und mit entsprechend hohen bzw. niedrige CPC`s versehen. Bei Google Shopping kann die Anpassung der Klickpreise bis auf die Produktebene durchgeführt werden.

Beobachten Sie Ihre Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords und passen Sie Ihre Gebote an. Mit einem guten Gebotsmanagement können Sie viel Geld sparen.

3. Qualitätsfaktor erhöhen

Um den Qualitätsfaktor der Keywords zu erhöhen, müssen für die jeweiligen Keywords optimierte Anzeigen erstellt werden, die auf die passenden Landingpages verlinken. Wenn sich die Klickraten der Anzeigen verbessern, geht für Google damit eine höhere Relevanz einher. Aufgrund der erhöhten Relevanz für den Nutzer, vergibt Google einen besseren Qualitätsfaktor. Dieser Qualitätsfaktor ermöglicht Ihnen zu geringeren Kosten auf den gleichen Google-Platzierungen ausgespielt zu werden.

Abb. 1: Qualitätsfaktor Google

 

4. Regionale/saisonale Ausrichtung

Wenn z.B. eine Surfschule in Kiel ihre Kurse bewerben möchte, wäre es sinnvoll, dass die AdWords Anzeigen regional für Kiel und den direkten Umkreis ausgerichtet werden.

Dahingegen könnte die Surfschule für ihr Sommercamp deutschlandweite Kampagnen schalten, die sich jedoch nur auf die Vormonate der Sommerzeit beschränken.

5. Generische Keywords vermeiden bzw. RLSA nutzen

Viele AdWords Kunden nutzen für Ihre Kampagnen sehr generische Keywords wie z.B. „Schuhe kaufen“, anstatt das Keyword genauer mit dem Produkt/Modell abzustimmen. In dem genannten Beispiel würde ein spezifisches Keyword, wie z.B. „Nike Kunstrasen Fußballschuhe Größe 44“ zwar zu weniger, aber relevanterem Traffic auf der Seite führen. Je konkreter der Suchbegriff, desto höher die Kaufabsicht und die Wahrscheinlichkeit, dass der Klick konvertiert und zu Umsatz führt.

Der Tipp hierbei ist, sogenannte „Longtail-Keywords“ wie in dem genannten Beispiel zu verwenden, um sein AdWords Budget so effektiv wie möglich einzusetzen.

Generische Keywords zu nutzen macht bei Remarketing-Kampagnen Sinn. Dabei werden Listen in den Kampagnen hinterlegt, die bspw. Daten der bisherigen Besucher der Seite sammeln. Die Anzeigen werden dann zwar über die sehr generischen Keywords ausgespielt, aber nur den Kunden, die bereits Besucher der Seite waren, angezeigt. Diese haben ein deutlich höheres Potential einen tatsächlichen Kauf abzuschließen.

7. Keyword-Optionen

Sie sollten in Ihren Kampagnen die Keyword-Option „weitgehend“ vermeiden, da hierbei auch Synonyme verwendet werden, die zu unpassenden Suchanzeigen führen können. Beispielsweise kann ein Hotelbesitzer in Berlin als regionaler Werbetreibender, neben „Hotels in Berlin“ auch für „Hotels in Hamburg“ mit seinen Anzeigen ausgespielt werden. Dieses würde hohe Klickkosten verursachen und zu keiner oder nur sehr wenigen Conversions führen. Der Anbieter sollte sicherstellen, dass das Keyword „Hotel Berlin“ auf Wortgruppe ausgerichtet ist, um nicht unnötige Kosten zu verursachen.

Abb. 2: Google AdWords Interface – Keyword-Optionen

 

8. Deaktivieren von saisonalen Anzeigen

Gerade in der Weihnachtszeit schalten viele Händler AdWords-Anzeigen, die sich nur auf das Weihnachtsgeschäft beziehen. Oftmals wird nach der Weihnachtszeit bzw. nach der zu bewerbenden Periode/Saison vergessen, die entsprechende Anzeigen wieder zu deaktivieren. Hierbei wird unnötiges AdWords-Budget ausgeben, da die Anzeige keine Relevanz mehr haben und trotzdem noch geklickt werden. Zudem kann dieses zum Imageschaden des Unternehmens führen, da die Aktualität und Relevanz nicht mehr gegeben ist.

Sie haben beim Erstellen der Anzeigen die Möglichkeit ein Enddatum des Werbezeitraumes festzulegen. Dieses ist sehr ratsam, um Kosten zu sparen.

 9. Tagesbudgets vergeben

Ein weiterer wichtiger Aspekt, um die Kosten im Blick zu behalten, sind die Einstellung von Tagesbudgets. Sie können bei AdWords für jede Kampagne ein Tagesbudget einstellen, das zwar abhängig vom Suchvolumen um 20% auf einen Tag gesehen überschritten werden kann, jedoch über den gesamten Monat wieder ausgeglichen wird.

10. DSA – Ausschlüsse

Bei dynamischen Suchanzeigen sollten Sie darauf achten, diejenigen Unterseiten auszuschließen, die nicht umsatzgenerierend sind, wie bspw. das Impressum, AGBs, Versandinformation, etc. Falls über Google z.B. das Impressum eines Unternehmens gesucht wird, sollte der Nutzer ohne zusätzliche Kosten für den Anbieter über die organische Suche auf die Homepage gelangen. 

11. Werbezeitenplaner/ Geräteoptimierung/ granulare Standorte

 Durch die Nutzung des Werbezeitenplaners bei Google AdWords ist es Ihnen möglich, Ihre Kampagnen im Tages-, Wochen-, Monatsverlauf zu analysieren. Abhängig von der Performance können Sie die Kampagnen über die Gebotsanpassung für die jeweiligen Zeiträume hoch- bzw. runterbieten.

Falls Sie ausschließlich Geschäftskunden haben, können Sie bspw. auch am Wochenende automatisch die Kampagnen ausschalten lassen und die Klickpreise von Montag bis Freitag dementsprechend hochbieten. Umso granularer der Werbezeitenplaner in Zeitblöcke eingeteilt ist, desto besser können Sie die Performance analysieren und Ihre Kampagnen aussteuern.

Ebenso haben Sie die Möglichkeit sich über die Geräteoptimierung, den Traffic, die Conversions und den Umsatz/Leads Ihrer Anbieterseite nach den jeweiligen Gerätezugriffen zu filtern und die Kampagnen entsprechend zu optimieren.

Abb. 3: Google AdWords Interface – Werbezeitplaner/Standorte

 

Dasselbe gilt für die Nutzung von granularen Standorten. Sie können die Performance Ihrer AdWords Kampagnen nach Ländern, Bundesländern, Städten und sogar Stadtteilen messen. Aufgrund dieser Daten sind Sie in der Lage gezielte Gebotsanpassungen für die jeweiligen Regionen vorzunehmen.

Ob die Nutzung des Werbezeitenplaners, die Geräteoptimierung oder die Gebotsanpassung für die jeweiligen Standorte – durch die Optimierung Ihrer Kampagnen nach Performance, können Sie Ihr Budget effektiver einsetzen und sparen am Ende erhebliche Kosten.

 

 Fazit

Google AdWords ist zweifelsfrei ein erfolgsversprechender Marketingkanal. Ca. 95% der Deutschen nutzen die Suchmaschine von Google. Diese Tatsache bietet ein hohes Potential, Neukunden und Bestandskunden mit den eigenen AdWords Anzeigen zu gewinnen.

Aber vorsichtig – AdWords ist im Hinblick auf Funktionalität und Effektivitätsgrad komplex und kann zu hohen Kosten führen. Dem Nutzer sollte bewusst sein, dass je granularer ein Konto aufgebaut ist, desto differenzierter die Aussteuerung möglich ist. Dies führt wiederum zu mehr Umsatz bei gleichbleibendem Werbebudget.

Smarketer als eine der führenden AdWords Agenturen im deutschsprachigen Raum erreicht durch die Optimierung Ihres Kontos im Durchschnitt eine Performance Verbesserung von rund 20%!

Falls Sie weitere Fragen zur Optimierung und Kosteneinsparung von AdWords haben, können Sie sich gerne an uns wenden.