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Erfolgreiche Werbeanzeigen schreiben

Wie schreibt man erfolgreiche Werbeanzeigen?

Erfolgreiche Werbeanzeigen wecken das Interesse und die Erwartungshaltung des Users. Sie helfen dem Nutzer zu entscheiden, ob er auf die Werbeanzeige klickt und seine Erwartungshaltung anschließend auf der Landingpage erfüllt wird, sodass dieser konvertiert. Erfolgreich geschriebene Werbeanzeigen üben somit einen direkten Einfluss auf den ROI aus. Was jedoch viel wichtiger ist und leider zu oft vergessen wird: Relevante Werbeanzeigen wirken sich auch direkt auf den Quality Score aus.

Weswegen Sie sich um den Quality Score Gedanken machen sollten:

Das AdWords-System ermittelt den QS unter anderem aus der Relevanz der Werbeanzeige für den Nutzer, der CTR, der Qualität der Landingpage, und einigen Faktoren mehr. Je höher der QS ist desto besser Ihre Anzeigenposition bei gleichbleibendem Gebot und desto weniger kostet Sie jeder Klick. Somit können Sie mit dem gleichen Budget mehr Klicks erzielen.

Anzahl der erlaubten Zeichen im Anzeigentext:

Wie erstellt man einen effektiven Werbetext?

Titel: Der Titel sollte zwei Funktionen erfüllen. Er sollte die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und er sollte relevant sein. Relevanz kann unter anderem dadurch erzielt werden, dass der Suchbegriff im Anzeigentitel vorkommt, bzw. wenn die Anzeigen die Suchanfragen der Nutzer widerspiegeln. Daher sollte der Suchbegriff im Anzeigentitel vorkommen. Es kann hilfreich sein sich die Top 3 platzierten Anzeigentexte der Konkurrenz anzuschauen.

Abb. 1: Beispiel für relevanten Titel, der das Keyword enthält

 

Im Bild oben sehen Sie ein Beispiel für einen Titel, der hochrelevant ist und das Keyword der Suchanfrage enthält.

Call to Action: Der Call to Action sagt dem User, was er tun soll. Wenn das Ziel ist, dass der Kunde bei Ihnen kauft, dann sagen Sie es Ihm mit Phrasen, wie “Jetzt kaufen” oder “Online Shop”. Wenn Sie jedoch nur Leads für Ihre Heilpraktikerkurse generieren wollen, dann könnte “Jetzt Informationen anfordern!” das Passende sein. Der CTA hilft Nutzer herauszusieben, die noch nicht bereit sind einzukaufen oder nur nach Informationen im Internet suchen. Egal was Sie möchten, dass der Kunde tut, sagen Sie dem Nutzer bereits in der Anzeige, was er auf Ihrer Website tun kann und soll.

Abb. 2: Beispiel für gelungenen CTA in einer Textanzeige

 

In Textzeile 2 sehen Sie ein gutes Beispiel für einen gelungenen CTA, bei dem der Kunde direkt weiß, was er tun kann, sobald er die Anzeige anklickt.

Keywords: Versuchen Sie das Keyword mindestens einmal in Textzeile 1 und/oder 2 unterzubringen. Noch besser sind zwei-oder dreimal. Durch das unterbringen des Suchbegriffs im Anzeigentext steigt die Relevanz und der QS. Ein gutes Beispiel sehen Sie in der Anzeige unten, in der das Keyword “Notebook” gleich mehrfach vorkommt:

Abb. 3: Positiv-Beispiel für Mehrfachnennung des Keywords innerhalb einer Textanzeige

 

Stellen Sie jedoch sicher, dass der Anzeigentext gleichzeitig auch für den Nutzer geschrieben ist und die Vorteile aufzeigt. Was uns zum nächsten Punkt bringt.

Vorteile für den Kunden aufzeigen: Stellen Sie sich hierbei folgende Fragen: Welches sind die USPs Ihres Angebots oder Ihrer Produkte? Was bekommt Ihr Kunde genau für einen Nutzen, wenn er bei Ihnen kauft? Welches sind Ihre genauen Vorteile gegenüber dem Wettbewerb? Diese können unter anderem Gratis Versand, Ratenkauf, Rechnungszahlung, Rabatte, Gutscheine und vieles andere beinhalten.

In der Anzeige weiter unten ist ein Beispiel für ein solches USP. In dem Fall “0,- € Versand bis in die Wohnung”.

Abb. 4: Beispiel für Nennung der Unique Selling Proposition (USP) in einer Textanzeige

 

Landing Page: Die Landing Page ist ein breites Thema. Im Zusammenhang mit den Anzeigentexten sollten Sie folgendes wissen:

Die Anzeigentexte erzeugen eine gewisse Erwartungshaltung beim Nutzer. Diese Erwartungshaltung sollte auf der Landingpage auch erfüllt werden. Mit anderen Worten sollten die Thematik und ggf. Keywords, die in der Anzeige auftauchen auch auf der Landingpage vorkommen. Je höher die Korrelation zwischen Anzeigentext und Landingpage Content desto besser.

Verwenden Sie Anzeigenerweiterungen!

Google AdWords erlaubt Ihnen den Einsatz von Anzeigenerweiterungen. Diese erlauben es Ihnen zusätzliche Informationen, wie Telefonnummer, Standort, Bewertungen, Sitelinks oder auch Zusatzinformationen zu den Anzeigen anzufügen. Dadurch können Sie eine höhere Sichtbarkeit innerhalb der Suchresultate erzielen. Zudem sollten Sie wissen, dass Anzeigen mit Erweiterungen einen höheren Impact haben können. Somit kann die Anzeige des Wettbewerbers nach unten verdrängt werden, wenn das Gebot und der Quality Score zuvor gleichwertig waren. Unten sehen Sie ein Paradebeispiel für eine Anzeige mit zahlreichen Erweiterungen.

Abb. 5: Positiv-Beispiel für diverse Anzeigenerweiterungen

 

Verlängern Sie Ihren Titel um 35 Zeichen!

Wussten Sie, dass Sie Ihren Titel um die Länge der Textzeile 1 verlängern können? Dies geschieht ganz einfach, indem Sie den Satz der Textzeile 1 mit einem Punkt, einem Ausrufezeichen oder einem Fragezeichen abschließen. Hierbei wird jedoch nur das Fragezeichen in den Titel mit übernommen. Der Punkt und das Fragezeichen tauchen im Text nicht auf. Unten sehen Sie ein Beispiel einer solchen Verlängerung des Titels.

Abb. 6: Beispiel für eine Titel-Erweiterung

 

Andere Satzzeichen außer die oben genannten bewirken keine Ausspielung der Textzeile 1 im Titel. Der Vorteil liegt hierbei klar auf der Hand. Sie können relevante Informationen für potentielle Kunden dominant im Anzeigentitel platzieren. Eine Ausspielung des längeren Titels ist allerdings nicht garantiert und hängt von Googles gutem Willen ab. Der verlängerte Titel wird auch nur auf den Top 3 Platzierungen angezeigt.

Mit richtig erstellten Werbeanzeigen können Sie tatsächlich bares Geld sparen. Denn durch die höhere Relevanz erwirken Sie eine Schonung Ihres Budgets durch einen besseren Quality Score, aber auch eine Verbesserung Ihres ROI, da nur Kunden auf die Anzeige klicken, die sich auch wirklich für Ihre Produkte interessieren. Viel Erfolg beim Einsetzen dieser Best Practices!