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Google Shopping: Das Beste herausholen

Vielleicht kennen Sie das: Sie haben bereits Ihr Google Shopping Datenfeed hochgeladen, fehlerfrei und mit allen Attributen, und Sie werden auch in Google Shopping gelistet – doch wenn Kunden nach Ihren Produkten suchen, finden sie nur Produkte der Wettbewerber.

Aufgrund des großen Wettbewerbs in vielen Branchen ist es schwierig, die eigenen Produktanzeigen anzeigen zu lassen – manchmal erhält man nur wenige Impressions.

Ein häufiger Fehler ist, nach dem Hochladen des Datenfeeds, diesen nicht mehr zu optimieren! Er sollte genauso optimiert werden, wie die Shop-Seite selbst, das heißt, jetzt fängt die harte Arbeit erst an: Keywords, Bilder, Rotation, … usw.

Im vorliegenden Artikel werden diese Schritte erklärt.

Attribut ‚Titel‘ [title]

Jedes Produkt hat einen Titel. Für diesen sollten Keywords gewählt werden, die einerseits viel Traffic erzeugen (bzw. eine hohe Nachfrage haben), auf der anderen Seite jedoch von möglichst wenigen Konkurrenten für Werbung genutzt werden. Auch das Einfügen von Markennamen bzw. Farben, Größen oder anderen Attributen kann die Impressions erhöhen.

Im nachfolgenden Screenshot sind Artikel aufgeführt, bei denen das Keyword im Titel genutzt wird: Wird ein fettgedruckter Text generiert, wirkt sich das positiv auf die Klickraten aus, z. B. Sommerkleid: Kleid Rot.

Quelle: Google Suche nach dem Begriff „kurzes kleid rot“

Attribut ‚Beschreibung‘ [description]

Die Beschreibung sollte nach den SEO Best Practices erstellt werden: Weder zu viel Text, noch zu wenig. Erfahrungsgemäß sind technische Daten in der Beschreibung von Vorteil. Fatal ist es, wenn die Beschreibung komplett wegfällt.

Attribut ‚Bildlink‘ [image_link]

Wenn der Artikel mehrere Bilder hat, sollten diese auch in Rotation getestet werden:  In der ersten Woche das eine Bild, in der nächsten Woche das andere. Auf diese Weise lässt sich das geeignetste Bild für Google Shopping ermitteln.

Außerdem ist es wichtig, dass die Bilder immer aktualisiert werden und zu den richtigen Produkten führen! In folgendem Beispiel haben wir bei der Suche nach „kurzes Kleid rot“ ein Produkt in schwarz erhalten, obwohl die Verlinkung auf ein rotes Kleid funktioniert.

Quelle: Google Suche nach dem Begriff „kurzes kleid rot“; Fehlerhaftes Anzeigen des schwarzen Kleides wurde mittlerweile behoben

Ergebnis nach dem Klick auf das kurze schwarze Kleid:

Quelle: Screenshot von http://www.asos.de/11c1pf/?iid=2935324

Attribut ‚Verfügbarkeit‘ [availability] und  ‚Preis‘ [price]*

Nichts ist frustrierender, als wenn sich der Preis des Produktes vom angegebenen Preis in der Werbung unterscheidet oder das Produkt nicht verfügbar ist! Solche Nachlässigkeiten sind nicht nur schlecht für die Nutzererfahrung, sondern auch für die Qualität des Datenfeeds.