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Mobile App-Marketing mit Google – Mit den richtigen Kampagnen die Downloads steigern

Abbildung 1. Quelle: Google AdWords Hilfe

Mit dem Vormarsch der Smartphones und dem Anstieg des mobilen Traffics (der mobile Traffic ist bereits mehr als der von Desktop-PCs in vielen Ländern) gewinnen auch die Mobilen Apps an Bedeutung. Da die Entwicklung einer App aber kostspielig ist und der Markt groß, zeigen wir in diesem Beitrag, wie man mit Google AdWords neue Nutzer gewinnt, damit sich diese Investition lohnt.

Ziele definieren – was für eine App soll beworben werden

Vorweg sei gesagt, dass man nicht für jede App die gleiche Performance erwarten kann. Wenn es rein um die Steigerung der Downloads geht, ist die wichtigste Kennzahl der CPI, also der „Cost per Install“ bzw. auf Deutsch: „Kosten pro Installation“. Eine kostenlose Spiele App, die als Zeitvertreib dient, ist sicherlich günstiger zu vermarkten, als eine komplexe Banking-App, deren Download Geld kostet. Aber wahrscheinlich ist es auch schwerer, die kostenlose Spiele App über Ingame-Käufe oder Werbung wieder zu amortisieren. Setzen Sie sich realistische Ziele und testen Sie einfach. Das Gute bei dem App Marketing mit Google ist: Sie können wie immer die Kosten selbst bestimmen.

Kampagnentypen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Apps mit Google zu bewerben: Neben der Steigerung der Downloads gibt es auch die Möglichkeit, die Interaktion mit einer App zu fördern. – Das soll aber ein anderes Thema sein.

Folgende Werbenetzwerke und Anzeigenformate von Google stehen zur Verfügung:

Unserer Erfahrung nach erzielt man die besten Ergebnisse und die meisten Downloads im Displaynetzwerk, deswegen konzentrieren wir uns nachfolgend nur auf diesen Kampagnentyp.

Kampagne im Displaynetzwerk erstellen

Um eine neue Kampagne zu erstellen klicken Sie auf „eine neue Kampagne erstellen“ und wählen Sie „Nur Displaynetzwerk“ aus, danach werden Ihnen verschiedene Marketingziele gezeigt, hier wählen Sie bei „Interaktion steigern“ „Meine mobile App installieren“ aus:

Danach müssen wir uns entscheiden, für welches Betriebssystem wir unsere App bewerben wollen. Wenn Sie also Ihre App für iOS (Apple Store) und Android (Google Play Store) bewerben wollen, dann müssen Sie 2 Kampagnen erstellen.

Nachdem Sie Ihre App ausgewählt haben, können Sie noch auswählen, ab welcher installierten Version des Betriebssystems Ihre Anzeigen für den Nutzer geschalten werden sollen. Außerdem können Sie festlegen, welche Gerätemodelle beworben werden sollen (eine Trennung nach Geräten macht insbesondere bei iOS Sinn, wenn Sie nach iPhone oder iPad trennen); eine spätere Analyse der Daten nach Geräten ist zurzeit leider noch nicht möglich. Dazu können Sie noch entscheiden, für welche Mobilfunkanbieter die Werbung geschalten werden soll bzw., ob der Nutzer im WLAN sein muss (Gerade bei Apps, die ziemlich groß sind, macht es Sinn sich auf das WLAN zu beschränken, da nicht jeder einen guten Datentarif hat).

Ausrichtung , Anzeigengruppen & Anzeigen

Nachdem Sie alle Kampagneneinstellungen vorgenommen haben, können Sie Ihre erste Anzeigengruppe erstellen und folgende Ausrichtungen wählen:

Zum Start sollten Sie Placements als Ausrichtung wählen. Sie können noch weitere Ausrichtungen in separaten Anzeigengruppen testen. Nehme wir an, Sie haben eine kleine Minigame App, die Sie bewerben wollen, dann sollten Sie alle passenden Kategorien aus dem Bereich Spiele auswählen:

Danach geht es weiter mit der Anzeigenerstellung: Hier sollten Sie, wenn möglich, alle Formate nutzen und der Anzeigengruppe hinzufügen. Die Erstellung der Anzeigen ist ziemlich einfach und selbst erklärend, deswegen gehen wir hier nicht weiter darauf ein:

Optimierung

Grundsätzlich sollten Sie viele verschiedene Ausrichtungen testen; hier ein paar Tipps, um die Ergebnisse noch weiter zu verbessern:

Fazit

Mit Google lassen sich mit der richtigen App und einer guten Kampagne wirklich unglaublich viele Downloads erzeugen. Vor allem International können Sie sehr gut Kampagnen schalten – auch ohne viele Sprachkenntnisse! Ein Versuch lohnt sich immer.

Weitere Informationen finden Sie in der Google Hilfe.