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Productsup Listen – Blacklist, Negative Blacklist, Whitelist

Dass mit Productsup effizientes Management und die Optimierung von Datenfeeds möglich ist, sollte nichts Neues sein.  Die Listenfunktion in Productsup vielleicht schon. Im Oktober 2015 wurde die Funktion ausgebaut und neben der Blacklist gibt es jetzt zwei neue Listen – die Negative Blacklist und die Whitelist. Aber fangen wir von ganz vorne an.

Die Listenfunktion in Productsup ermöglicht es Ihnen Listen zu erstellen und so mit einem Klick zahlreiche Änderungen an Ihrem Datenfeed vorzunehmen. Listen steigern somit die Effizienz Ihrer Arbeitsabläufe in Productsup. Im Gegensatz zu den Boxen sind Listen zentral verwaltbar, manuell oder über URL-Import erstellbar und können mit anderen Seiten im Projekt oder Account geteilt werden.

Es gibt folgende sechs Listentypen:

Auf die ersten beiden Listentypen gehen wir etwas näher ein, da diese das Fundament für die Blacklist, die Negative Blacklist und die Whitelist bilden, um die es in diesem Beitrag geht.

Der Unterschied zwischen der Default List und der Default List (URL) lässt sich am Namen erahnen und beschränkt sich darauf, wie die Liste mit Begriffen gefüllt wird. Bei Verwendung der Default List müssen die Begriffe manuell in die Liste eingetragen werden, wohingegen sich die Default List (URL) über einen URL-Import aus einer CSV- oder TXT-Datei die Begriffe automatisch zieht – sehr praktisch oder?

Zudem aktualisiert sich die Liste automatisch nach jedem Import. Wenn die Liste für mehrere Seiten freigeben ist, sollte beachtet werden, dass sie sich erst nach einem Import auf der Seite aktualisiert, auf der sie erstellt wurde.

Bei der Erstellung einer Default List müssen Sie einige Kriterien beachten, damit auch alles reibungslos funktioniert. Im Abschnitt „Wie erstelle ich eine Blacklist/Negative Blacklist/Whitelist?“ erfahren Sie mehr dazu.

Blacklist – Funktionsweise

Die Blacklist dient zum Ausschluss von Produkten vom Export. Es werden alle Produkte vom Export ausgeschlossen, die in einem Attribut Begriffe beinhalten, die auch in der Blacklist vorkommen. Zudem ist die Blacklist nicht „case sensitive“, dies bedeutet Groß- und Kleinschreibung sind irrelevant und die Liste sucht nur nach ganzen Begriffen, keinen Teilstücken. Wohingegen das Pendant in Form einer Box – die „Skip Row If Value In“ Box, auch Teilstücke eines Begriffes sucht.

Mit einer Blacklist können Sie somit beispielsweise Produkte ausschließen, die nicht auf Lager sind oder für die es sich nicht lohnt auf Online-Markplätzen Werbung zu schalten.

Negative Blacklist – Funktionsweise

Die Negative Blacklist dient, genau wie die Blacklist, zum Ausschluss von Produkten vom Export. Jedoch wird hierbei umgekehrt ausgeschlossen. Es werden alle Produkte vom Export ausgeschlossen, die in keinem Attribut Begriffe beinhalten, die in der Negative Blacklist vorkommen.  Wie auch bei der Blacklist sucht die Negative Blacklist nur nach ganzen Begriffen und ist nicht „case sensitive“. Die Alternative in Form einer Box ist die „Skip Row If Value Not In“ Box.

So können Sie beispielsweise Produkte ausschließen, die im Attribut „Verfügbarkeit“ den Wert „auf Lager“ nicht enthalten.

Whitelist – Funktionsweise

Die Whitelist dient zum Hinzufügen von Produkten zum Export. Produkte werden dem Export immer hinzugefügt, wenn ein Attribut Begriffe beinhaltet, die auch in der Whitelist enthalten sind. Hierbei ist es erwähnenswert, dass die Whitelist alle anderen angewandten Listen (Blacklist und Negative Blacklist), ROI-Strategien und Boxen schlägt, die zum Ausschluss von Produkten vom Export führen. Zudem ist sie nicht „case sensitive“ und sucht nur ganze Begriffe. Die „Whitelist Row If Value In“ Box und die „Whitelist Row If Value Not In“ Box sind die Alternativen zur Liste.

Die Whitelist können Sie bspw. für Bestseller oder performancestarke Marken verwenden, so sind zutreffende Produkte immer im Export enthalten.

Abb. 1: Funktionsweise der Blacklist, Negative Blacklist und Whitelist

Wie erstelle ich eine Blacklist/Negative Blacklist/Whitelist?

Zunächst erstellen Sie, wie schon vorweg erwähnt, das Fundament für eine Blacklist, Negative Blacklist oder Whitelist – eine Default List bzw. Default List (URL). Der Ablauf  zur Erstellung ist für die genannten Listen derselbe. Erstellen wir nun als Beispiel eine Whitelist.

Klicken Sie dazu innerhalb der Seite Ihres Projektes auf „Listen“ links in der Navigation, es öffnet sich eine Übersicht mit allen existierenden Listentypen und dem grünen Button „Neue Liste hinzufügen“ oben links (s. Abb. 2).

Abb. 2: Neue Liste in Productsup erstellen

Klicken Sie auf den grünen Button und es öffnet sich ein kleines Fenster mit der Bezeichnung „Neue Liste hinzufügen“ (s. Abb. 3). Hier wählen Sie unter Listentyp die Default List/Default List (URL) aus und geben der Liste einen Namen. Wählen Sie einen aussagekräftigen Namen, sodass Sie später noch wissen, um was für eine Liste es sich handelt. Speichern Sie die Liste – die Liste ist erstellt. Prima.

Abb. 3: Listentyp und Listennamen bestimmen

Jetzt müssen Sie nur noch der Liste Begriffe hinzufügen (s. Abb. 4). Dazu geben Sie den gewünschten Begriff ein und drücken auf „Hinzufügen“. Nun erscheint der Begriff ganz unten unter „Begriff“. Füllen Sie nun die Liste mit den, aus ihrer Sicht, wichtigsten Begriffen.

Anmerkung: Unter der Rubrik „Teilen“ können Sie die Liste sharen, entweder nur mit der Seite, dem ganzen Projekt oder dem ganzen Account. Unter der Rubrik „Gefahrenzone“ können Sie die Liste löschen oder zurücksetzen.

Hinterher ist ein letzter Schritt notwendig, um die Whitelist auf Ihr Produktsortiment anzuwenden. Sie müssen die Box „Whitelist“ unter „Data-Edit“ hinzufügen (s. Abb. 4), setzen Sie die Box in die Spalte, die durchsucht werden soll. Eine Liste ist auch auf mehrere Attribute/Spalten anwendbar. Im Anschluss den Button „Refresh Preview“/“Build Full“ drücken und danach die Seite neu laden. Die Änderungen am Sortiment sollten jetzt sichtbar sein.

Abb. 4: Box „Whitelist“ der Spalte „ID“ hinzufügen

Falls Sie sich nicht sicher sind, ob auch alles funktioniert hat, können Sie ganz einfach per Filter nach den gewhitelisteten Produkten suchen und es überprüfen.

Anmerkung: Damit gewhitelistete Produkte auch erkennbar sind, müssen Sie unter „Date-Edit“ oder „Date-View“ die Spalte „___whitelist_export“  hinzufügen. Klicken Sie dazu lediglich auf das Symbol mit dem Auge „Customize Visible Columns“ (s. Abb. 5) und wählen Sie die Spalte aus. Whitegelistete Produkte werden von Productsup nämlich nicht wie beim Ausschluss von Produkten vom Export farblich gekennzeichnet.

Abb. 5: Spalte „___whitelist_export“ der Dateübersicht hinzufügen

Fazit

Die Listenfunktion von Productsup ist vor allem eine große Hilfe, wenn Sie zahlreiche Projekte verwalten, die auf mehreren Online-Marketingplätzen Werbung schalten.  Anstatt für jede Seite Ihres Projektes Boxen anzulegen, können Sie mit ein paar Klicks ganz einfach eine Liste Ihrer Wahl erstellen, gezielt mehrere Änderungen an allen Ihren Seiten vornehmen und viel Zeit sparen.

Doch letztendlich entscheiden Sie, welchen Weg sie wählen und wie Sie wissen, führen mehrere Wege nach Rom.

Aber falls Sie Ihre Ziele mit „Google AdWords“ erreichen wollen, steht Ihnen Smarketer auf Ihrem Weg tatkräftig zur Seite.

Für Fragen zur Listenfunktion in Productsup nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion.