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Videoanzeigenformate in AdWords

YouTube-Videoanzeigen stellen eine reichhaltige Werbeform dar, welche sich besonders für das Bewerben erklärungsbedürftiger Dienstleistungen eignet. Des Weiteren hat YouTube in den vergangenen Jahren ein jährliches Wachstum von jeweils 50 Prozent erzielt, was einen Indikator für die hohe Bedeutung der Video-Plattform darstellt. In dem folgenden Beitrag wird auf die Videoanzeigenformate in AdWords eingegangen.

In-Stream-Videoanzeigen

Je nach Werbenetzwerkeinstellungen werden In-Stream-Videoanzeigen vor einem anderen Video auf YouTube oder im Google Displaynetzwerk wiedergegeben. Hierbei haben Nutzer die Möglichkeit, die Anzeige nach einigen Sekunden zu überspringen. Der Werbetreibende bezahlt nur, wenn der Zuschauer die Anzeige länger als 30 Sekunden anschaut. Bei Videos unter 30 Sekunden zahlt der Werbetreibende nur, wenn der Nutzer das Video sich bis zu Ende anschaut. Dieses Anzeigenformat eignet sich für die Markeneinführung, jedoch werden hierbei niedrigere Conversion-Rates als bei anderen Kampagnenformaten erzielt.

Abb. 1: Beispiel für In-Stream-Videoanzeige vor dem Start eines YouTube-Videos

Optimierung von In-Stream-Videoanzeigen

Ein paar Tipps zur Optimierung Ihrer In-Stream Videoanzeigen:

Zeigen Sie Ihre Kreativität

Erstellen Sie ein ansprechendes Video für Ihre Anzeigen. Hierbei ist zu beachten, dass Ihre Zielgruppe nicht an Sie gebunden ist. Das macht es umso wichtiger, die Aufmerksamkeit der Nutzer beim Ansehen des Videos hoch zu halten. Anbei ein paar Tipps dazu:

In-Display-Videoanzeigen

In-Display-Videoanzeigen werden auf YouTube und im Google Displaynetzwerk geschaltet. Auf YouTube besteht die Möglichkeit auf den Such- und Wiedergabeseiten für Desktop-Computer und Mobilgeräte sowie auf den Startseiten für Desktop-Computer und mobile YouTube-Apps zu erscheinen. Hierbei besteht der Anzeigenblock aus einem Thumbnail und bis zu drei Textzeilen. Klickt ein Nutzer auf diese Anzeige wird er zur Wiedergabe- oder Kanalseite auf YouTube geleitet.

Abb.2: Beispiel für In-Display-Videoanzeige auf YouTube – Suchergebnisse

 

Für die Videos sollten CTA (Call-to-Action)-Overlays verwendet werden, welche den Nutzer beim Anklicken auf die Webseite des Werbetreibenden weiterleiten.

Abb. 3: Beispiel für ein CTA-Overlay

Anzeigentext

Keywords

Fazit

Die vorgestellten Videoanzeigen bieten den Werbetreibenden eine weitere Möglichkeit den Nutzer anzusprechen. Die Videoanzeigen werden bereits effektiv für Werbemaßnahmen eingesetzt und werden in der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Vor allem bei In-Stream-Videoanzeigen werden Nutzer ohne aktives Zutun erreicht. Die Videoanzeige wird automatisch und zielgerichtet ausgespielt und bedarf nicht eines Anzeigenklicks durch den Nutzer (wie es bei In-Display der Fall ist). Des Weiteren erfolgt die Bezahlung nur, wenn der Nutzer das Video auch tatsächlich anschaut, sprich, sich für den Content interessiert.