Smarketer Podcast https://www.smarketer.de Wir bringen Ihre Google Ads Performance auf das nächste Level Fri, 02 Dec 2022 13:17:25 +0000 de-DE hourly 1 Smarketer Podcast Wir bringen Ihre Google Ads Performance auf das nächste Level clean Die Hero Sektion – der erste Eindruck entscheidet https://www.smarketer.de/blog/hero-sektion-landingpage/ https://www.smarketer.de/blog/hero-sektion-landingpage/#respond Wed, 30 Nov 2022 15:45:12 +0000 https://www.smarketer.de/?p=90175

Wussten Sie, dass Besucher einer Website binnen weniger Sekunden entscheiden, ob Sie auf einer Seite bleiben oder gleich wieder wegklicken? Daher ist es umso wichtiger, ein leistungsstarkes Hauptbild für die Startseite zu verwenden.

Was ist die Hero Sektion?

Die Hero Sektion ist der obere Bereich einer Webseite, den ein Besucher als Erstes zu sehen bekommt und damit der wichtigste Touchpoint für die Konversion. Hier entscheidet sich, ob sich potenzielle Kunden angesprochen fühlen bzw. das gewünschte Nutzerverhalten ausgelöst wird.

5 Leitfragen für ein gutes Hero Image

In unserem folgenden Video stellen wir fünf Leitfragen vor, die für die richtige Wahl eines Bildes entscheidend sind. Dazu zählen: 

  • Keywordrelevanz – veranschaulicht das Bild das angestrebte Keyword?
  • Klarheit – hilft das Bild den Zweck der Seite und das Angebot zu identifizieren?
  • Designunterstützung – unterstützt das Bild den nahtlosen Fluss des Seitendesigns, der z.B. zum CTA führt oder gibt es subtile Hinweise, die in Richtung des Buttons zeigen? (z.B. durch Blickverlauf – mit diesem befassen wir uns auch im Blog zum Thema Blickführung)
  • Glaubwürdigkeit – repräsentiert das Bild das Angebot auf authentische Weise?
  • Mehrwert – Sind Details / Vorteile / Antworten auf Fragen geboten?

Mehr Conversions durch ein gutes Hero Bild

Der Hero Sektion kommt eine essenzielle Bedeutung für Ihre Website-Ziele zu. Die Art der Aufmachung bzw. des Designs entscheidet darüber, wie lange sich Besucher auf Ihrer Website aufhalten und letztendlich zu Käufern konvertieren.

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https://www.smarketer.de/blog/hero-sektion-landingpage/feed/ 0 So LENKST du deine Websitebesucher - Blickführung durch Bilder nonadult
Social Proof: mehr Klicks und Umsatz durch Vertrauen https://www.smarketer.de/blog/social-proof-mehr-klicks-und-umsatz-durch-vertrauen/ https://www.smarketer.de/blog/social-proof-mehr-klicks-und-umsatz-durch-vertrauen/#respond Wed, 16 Nov 2022 12:34:25 +0000 https://www.smarketer.de/?p=88250

Sie möchten auf Ihrer Website effektiv von der Qualität und Vertrauenswürdigkeit Ihrer Produkte oder Dienstleistungen überzeugen? Dann ist Social Proof als Marketing-Tool nicht wegzudenken. Es ist die perfekte Maßnahme, um bereits am Anfang des Conversion-Trichters Vertrauen aufzubauen.

Wie das psychologische Phänomen Social Proof im E-Commerce funktioniert

Menschen verlassen sich auf Meinungen und Handlungen ihres Umfelds und gehen unterbewusst davon aus, dass sie die richtige Entscheidung treffen. Dies gilt umso stärker, je mehr Leute und vor allem auch Vertrauensträger wie Experten, bisherige Kunden, Influencer oder Blogger etwas tun oder kaufen. Sie liefern damit den Social Proof und machen Marketingbehauptungen glaubwürdig. 

Effektiver Einsatz mit passgenauer Botschaft und optimaler Platzierung

Der Einsatz von Social Proof Maßnahmen hilft nachweislich, die Klickrate zu erhöhen und potenzielle Leads zu gewinnen.

Voraussetzung für den optimalen Einsatz der Social-Proof-Maßnahme ist, möglichst genau über die Suchintentionen und Fragestellungen Ihrer Kunden informiert zu sein – so kann die Social-Proof-Message mit entsprechenden Kundenbewertungen in den Mittelpunkt gerückt werden. 

Alle Touchpoints berücksichtigen: Nicht zuletzt sollte darauf geachtet werden, dass die Social-Proof-Botschaften gleich am Anfang der Customer Journey auffällig platziert werden – aber auch auf allen weiteren wichtigen Stationen (wie z.B. Produktdetailseiten oder der Checkout-Seite eines Shops) der Einkaufsreise auf der Website präsent ist.

So wird das Vertrauen auf dem gesamten Weg durch den Funnel immer wieder gestärkt und die Chance erhöht, den Besucher zu einem Kunden zu machen.

Besonders vorteilhaft für die Optimierung Ihrer Website: Der Einsatz von Rich Snippet Sternen und Seller Ratings

Es gibt zwei Arten von Google-Sternen, die besonderen Trust erzeugen: die sogenannten Rich Snippets und das Google Seller Rating. Rich Snippets erscheinen in den organischen Suchergebnissen, während die Seller Ratings für bezahlte Suchergebnisse wie Google Ads oder Google Shopping gelten. 

Rezensionen oder Bewertungen können über Rich Snippets ausgespielt werden, so dass die Sternebewertungen und die Anzahl der Bewertungen direkt in den Suchergebnissen erscheinen. Google spielt diese je nach Einschätzung der Relevanz aus. 

Die Seller Ratings – auch Verkäuferbewertung genannt – bieten die Möglichkeit, die Sterne in den Google Ads anzeigen zu lassen und sich von den Mitbewerbern abzuheben. Beide bewirken eine höhere Relevanz Ihrer Website bei Google sowie deutlich mehr Besucher bzw. eine höhere Klickrate.

Das erste Video fasst wichtige Facts zusammen und zeigt am Beispiel ebay wie Social Proof auf den Produktdetailseiten eingesetzt wird – und die Conversion Rate erfolgreich gesteigert wird.

Das sind Beispiele für Social Proof

  • Kundenbewertungen
  • Anzahl Besuche/Käufe/ Downloads/Abonnenten/Follower/Kunden
  • Social Media Präsenz/Likes und Shares in den sozialen Medien
  • vertrauenserweckende Symbole/Trust Symbole
  • Verwendung von möglichst bekannten Gütesiegeln
  • Testimonials/Erfahrungsberichte/Fallstudien von Kunden
  • Endorsements/Empfehlungen durch Prominente oder Meinungsmacher
  • Earned Media (durch unabhängige Medienkanäle verbreitete Kommunikation über eine Marke)
  • Namhafte Kunden/Kundenlogos
  • Expertenmeinung
  • ggf. Marktführer

Im nächsten Video stellen wir unsere Top 6 Social Proof Maßnahmen vor, die sich definitiv bewährt haben. Erfahren Sie außerdem noch mehr Spannendes aus der Konsumpsychologie – wie z.B. dem Fakt, dass positive Social Proofs stärker sein können als das Bestreben Geld zu sparen. 

Fazit: Bestehende Kunden als glaubwürdige Markenbotschafter

Ein zufriedener und begeisterter Kunde hat einen enorm großen Einfluss auf die Wahrnehmung eines Unternehmens. Machen Sie also Ihre bestehenden Kunden zu Produkt- und Markenbotschaftern, um neue Interessenten/Kunden zu überzeugen und zu gewinnen. Mit der Auswahl der passenden Social-Proof-Varianten liefern Sie den Beweis für die Qualität des Produkts bzw. Angebotes, begeistern weitere potenzielle Käufer und pushen die Conversion.

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Strategische Blickführung durch Bilder – so können Sie die Performance Ihrer Landingpage erhöhen https://www.smarketer.de/blog/strategische-blickfuehrung-durch-bilder/ https://www.smarketer.de/blog/strategische-blickfuehrung-durch-bilder/#respond Thu, 03 Nov 2022 14:02:21 +0000 https://www.smarketer.de/?p=87531

Stellen Sie sich vor, Sie können den Blick Ihrer Website Besucher von Anfang an lenken – mit nur einem einzigen Element! Wie das gehen soll? Hier kommt die Antwort.

Der Blick fürs Wesentliche

In diesem Blogpost wollen wir uns speziell mit der Frage der Blickführung beschäftigen und Ihnen dazu ganz konkrete Tipps liefern.

Visuelle Medien zeichnen sich dadurch aus, dass es eine große Anzahl an Gestaltungsmöglichkeiten gibt, den Sehenden zu “lenken”. Daher ist es besonders in der Werbung wichtig, die Aufmerksamkeit des Betrachtenden schnell, gekonnt und gezielt auf das Wichtige zu richten: Das kann z.B. der Markenname, das Produkt, ein Call-To-Action Button oder ein Formular sein.

Der Einsatz von Hero Images und die Anordnung der Bildelemente als Conversion-Treiber

Der richtige Einsatz von Hero Images, also Bannern mit Text-Overlay und meist auch einem Call-to-Action Button, kann die Conversion Rate effektiv steigern.

Diese besondere Art von Web Bannern werden auf Websites auffällig ganz oben platziert und nehmen die ganze Bildschirmbreite ein. Mit einem hochwertig gestalteten und relevanten Hero Image – mit Bezug zum beworbenen Produkt – kann blitzschnell die Aufmerksamkeit des Users erlangt werden.

Die Wahl und Anordnung der Bildelemente ist entscheidend: Vor allem die Abbildung von Personen, die mit ihrem Blick oder einer Geste den Betrachter unbewusst lenken, zeigt sehr große Wirkung. Diese wird noch verstärkt, wenn ein CTA per Button oder Formular klar erkennbar und kontrastreich eingebunden wird. 

Das folgende Video liefert konkrete Beispiele und fasst kurz zusammen, worauf es ankommt.

Die Wahl der Bildmotive und der Aspekt der Neugier und Emotion

Bestimmte Bildmotive beinhalten besonders großes Potenzial, das Auge des Betrachters zu leiten. Wenn Bilder von Straßen, Flüssen oder – wie in unserem Video – einer in eine bestimmte Richtung schauenden Person gezeigt werden, wird automatisch Neugierde geweckt: Wohin führt die Straße, wohin fließt der Fluß oder was schaut sich die Person genau an?

Bilder von Menschen werden besonders gerne genutzt: zum einen wegen der beschriebenen gezielten Lenkung des Betrachters, zum anderen weil Emotionen vermittelt werden. Wir empfehlen allerdings, den direkten Blick zu vermeiden, um die Aufmerksamkeit nicht allein auf die Person zu lenken.

Wichtig: Um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe nicht zu verlieren, sollte die Blickrichtung immer auf das Logo, die Headline, ein Formular, den CTA Button oder das Produkt gerichtet sein und nicht an den Bildrand o.ä. führen.

Weitere Tipps zum Hero Image und zur gezielten Lenkung des Betrachters

  • optimale User Experience schaffen, indem Text und CTA im Header bzw. Hero Image klar aufeinander abgestimmt sind 
  • konkrete anstelle zu allgemein gehaltener Bilder nutzen 
  • Hero Images für verschiedene Bildschirmgrößen und Geräte optimieren, um alle wichtigen Elemente richtig darstellen zu können 
  • ein Hero Image sollte nicht mit zu vielen Elementen überfrachtet werden
  • der Einsatz von Freifläche, um einen klaren Fixpunkt zu schaffen
  • für ausreichend Kontraste sorgen: kontrastierende Farben oder Unterschiede in der Schärfe (Weichzeichnen), um spezielle Effekte zu erzielen
  • bewegte Bilder und deren Dynamik nutzen, weil das Auge automatisch der gezeigten Bewegung folgt

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Sie haben Fragen zu unserem Blogartikel? Dann lassen Sie uns gerne einen Kommentar da. Wir freuen uns!

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Podcast: Google Analytics 4 https://www.smarketer.de/blog/podcast-google-analytics-4/ https://www.smarketer.de/blog/podcast-google-analytics-4/#respond Tue, 04 Oct 2022 08:14:16 +0000 https://www.smarketer.de/?p=85942

Am 16. März 2022 versetzte Google die Marketingwelt in Aufruhr: das Upgrade auf Google Analytics 4 wird zur Pflicht. Wer bis zum 1. Juli 2023 nicht wechselt, kann keine weiteren Daten erfassen – wenig später wird die Vorgängerversion Universal Analytics sogar ganz abgeschaltet. Wie Du darauf reagierst, was Google Analytics 4 besser – und auch noch weniger gut – macht, erfährst du alles in diesem Podcast. 

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6 Gründe warum du jetzt zu Google Analytics 4 wechseln solltest! https://www.smarketer.de/blog/6-gruende-warum-du-jetzt-zu-google-analytics-4-wechseln-solltest/ https://www.smarketer.de/blog/6-gruende-warum-du-jetzt-zu-google-analytics-4-wechseln-solltest/#respond Thu, 30 Jun 2022 14:00:00 +0000 https://www.smarketer.de/?p=80092

In diesem Beitrag schauen wir uns genauer an, was Google Analytics 4 ist, wie es sich von Universal Analytics ​​unterscheidet und warum Du schnellstmöglich wechseln solltest.

Google Analytics 4 (GA4) ist die neueste Version der äußerst beliebten Analyseplattform Universal Analytics (GA3). Bereits im Oktober 2020 kündigte Google die Einführung von Google Analytics 4 an und verkündete gleichzeitig, dass Universal Analytics am 1. Juli 2023 eingestellt wird.

Warum wurde Google Analytics 4 entwickelt?

Google Analytics 4 wurde entwickelt, damit Unternehmen die neuen und komplexen Anforderungen in einer aktuell sehr dynamischen Umwelt meistern zu können. Grundsätzlich strebt GA4 auf drei Hauptziele ab: 1) Datenschutz 2) Plattformübergreifende Datenanalyse 3) KI-basierte Vorhersagen.

Das Ziel ist das Nachvollziehen der kompletten und plattformübergreifenden Customer Journey, um auf dieser Grundlage mit Machine Learnings Vorhersagen zu treffen und gleichzeitig den Datenschutz und die Privatsphäre der Nutzer:innen sicherzustellen.

Die KI-basierten Vorhersagedaten sollen die Lücke füllen die auftritt, wenn Unternehmen nicht die komplette Customer Journey aufgrund von abgelehnten Cookies, nachvollziehen können.

Besonders in der heutigen Datenschutzlandschaft auf nationaler, sowie internationaler Ebene, sind der Datenschutz und die Kontrolle erforderliche Aspekte in der Erwartung von Nutzer:innen geworden. Durch umfassende und granulare Kontrollen für die Datenerfassung, kann Unternehmen und Kund:innen ein besseres, sowie sicheres Erlebnis geboten werden.

Was bedeutet das für Dich konkret? Du solltest so bald wie möglich mit der Implementierung von GA4 starten, um sicherzustellen, dass die Jahresvergleichsdaten erfasst werden und ins Konto laufen. Wenn Du die Implementierung durchführst, laufen die GA3 und GA4 Daten parallel ein. Ab dem Zeitpunkt der Implementierung, beginnt das Machine Learning von Google Analytics 4 Dein Konto mit Daten zu versorgen.

Dein aktuelles Google Analytics 3 stellt weiterhin wie gewohnt verlässliche Daten für Dich zur Verfügung.

Was sind die Unterschiede von Universal Analytics und Google Analytics 4?

Auch wenn Google Analytics 4 dem Universal Analytics sehr ähnelt, weist es neben dem Design und der Navigation einige wichtige Unterschiede auf.

1) Sitzungsbasiert vs. Ereignisbasiert

Eine der größten Änderungen, die GA4 betrifft, ist Art und Weise, wie der Datenverkehr gemessen wird. Universal Analytics basiert auf Sitzungen und Seitenaufrufen (sitzungsbasiertes Modell). Dabei kann eine Sitzung kann mehrere Seitenaufrufe, Ereignisse oder Transaktionen enthalten.

Im Vergleich dazu basiert GA4 auf einem ereignisbasierten Modell für Benutzerinteraktionen, wodurch jede Benutzerinteraktion als Ereignis erfasst wird. Dies ermöglicht ein flexibleres Messmodell, das unterschiedliche Benutzerinteraktionen auf verschiedenen Plattformen und Geräten misst.

Dadurch erhält man mehr Flexibilität bei der Verfolgung und Gewinnung von Erkenntnissen aus den gesammelten Daten.

2) Berichterstellung

Google Analytics 4 hat die Berichterstellung für die Nutzer:innen intuitiv gemacht, um schnell und einfach benutzerzentrierte Berichte, die sich auf die Customer Journey konzentrieren, zu analysieren. Auf den ersten Blick wirst Du feststellen, dass Berichte, die früher in Universal Analytics verfügbar waren, nicht mehr in GA4 verfügbar sind. Im Vergleich zu Universal Analytics, welches eine umfassende Auswahl an Berichten enthält, weist GA4 deutlich weniger Standardberichte auf.

Dies liegt daran, dass viele GA4 Berichte erst generiert werden, nachdem mit der Analyse von Ereignissen begonnen wurde.

Einer der größten Unterschiede von GA4 ist die neue Datenmodellierung, sowie neue benutzerzentrierte Metriken und Dimensionen. Diese nutzen maschinelles Lernen und KI, um Benutzerinteraktionen vorherzusagen, intelligenteres Tracking und prädiktive Datenanalysen durchzuführen.

Dadurch sollen insbesondere Datenlücken geschlossen werden, die aufgrund von abgelehnten Cookies und blockierten JavaSkripten, auftreten können.

Auch im Bereich der Visualisierungen gibt es eine Reihe von Neuerungen. Neu ist der Bereich der „Explorativen Datenanalyse“, wo Du benutzerdefinierte Berichte mit zugeordneten Rollen erstellen kannst. Außerdem kannst du die Vorlagengalerie nutzen, um schnell und einfach Diagramme zu erstellen und dadurch einen leichten Einstieg findest. Unter den Analysetools findet man zum Beispiel Heat-Maps, Segmentüberschneidungen, Pfadanalysen, Trichteranalysen und vieles mehr.

Die „Explorativen Datenanalysen“ sind fortschrittliche Analysetechniken, mit denen du tiefere Einblicke in das Verhalten Deiner Kunden gewinnen kannst, die über die Standardberichte hinausgehen.

3) Metriken

Im Vergleich zu Universal Analytics verwenden die Berichte in Google Analytics 4 eine Reihe von neuen Interaktionsmetriken. Die Google Analytics 4 Metriken verwenden Ereignisse, um das Engagement von Nutzer:innen zu messen und einen umfassenden Überblick über das Verhalten und die Aktionen der zu geben. Es gibt neue Metriken, die wir in unseren GA4-Berichten sehen werden.

Aktive Nutzer

Bei Universal Analytics gab es zwei Nutzermesswerte „Nutzer insgesamt & Neue Nutzer“. Für GA4 wird ein neuer Nutzermesswert ergänzt, und zwar: Aktive Nutzer. Dabei handelt es sich um Nutzer, die einem Zeitraum von 28 Tagen aktiv waren.

Absprungrate/Interaktionsrate

In GA4 wird es keine Absprungrate mehr geben. Stattdessen kommt die Interaktionsrate hinzu, welche der Prozentsatz der Sitzungen mit Interaktion darstellt.  

Durchschnittliche Interaktionsdauer

Bei GA4 wird die „durchschn. Zeit auf der Seite“ durch die „durchschnittliche Interaktionszeit“ ersetzt. Auch wenn die beiden Metriken identisch erscheinen mögen, werden sie auf der Grundlage unterschiedlicher Eingaben berechnet und können nicht verglichen werden.

Die durchschnittliche Interaktionsdauer bezieht sich auf den Nutzer, bei denen die Seite im Vordergrund des Browsers zu sehen war.

Durchschnittliche Interaktionsdauer pro Sitzung

Die „durchschnittl. Sitzungsdauer“ in GA3 wird in GA4 durch die „durchschnittliche Interaktionsdauer pro Sitzung“ ersetzt. Die „durchschnittl. Sitzungsdauer“ ist die durchschnittliche Zeit zwischen der letzten und der ersten Interaktion einer Sitzung.

Mit Durchschnittliche Interaktionsdauer wird die Zeit gemessen, in der eine Seite im Vordergrund des Browsers zu sehen war.

4) Ereigniskategorien

Mit Ereignissen kannst du bestimmte Nutzerinteraktion auf deiner Website oder in deiner App messen. Dazu gehört beispielsweise das Laden einer Seite, ein Klick auf einen Link und das Abschließen eines Kaufs. Dabei kann man zwischen vier unterschiedlichen Ereigniskategorien unterscheiden:

Automatisch erfasste Ereignisse:

Diese Ereignisse werden automatisch nachverfolgt, sobald GA4-Tracking-Code auf Website implementiert ist.

user_engagement

Wenn Nutzer:innen die Website oder App mindestens eine Sekunde lang aktiv nutzen

first_visit

Dieses Ereignis wird ausgelöst, wenn Nutzer:innen eine Website oder App zum ersten Mal besuchen

session_start

Gibt an, wann ein Benutzer zum ersten Mal eine bestimmte Webseite öffnet

page_view

Der Seitenaufruf war bereits Bestandteil von Universal Analytics und stellt daher kein neues Ereignis dar.

Enhanced Measurements (Optimierte Analysen)

Bei der „Optimierten Analyse“ handelt es sich um 5 Events, die sich bereits beim Einrichten des Data-Streams aktivieren lassen und weitere Erkenntnisse zum Nutzverhalten zulassen.

Scrolls (scroll)

Dieses Ereignis wird ausgelöst, wenn ein Nutzer eine Seite bis zum Ende (90%) gescrollt hat.

Klick (click)

Wird ausgelöst, wenn ein Benutzer auf einen externen Link klickt, der ihn zu einer anderen Website weiterleitet

Interne Suchen (view_search_results)

Das Suchverhalten von Nutzern auf der eigenen Seite generieren.

Interaktion mit Videoinhalten (video_engagement: video_start, video_progress, video_complete.)

Dieses Ereignis (eigentlich drei Ereignisse) wird ausgelöst, wenn ein Nutzer mit Youtube-Videos interagiert.

Downloads (file_download)

Dieses Ereignis wird ausgelöst, wenn ein Nutzer eine Datei herunterlädt.

Empfohlene Ereignisse

Wie der Name bereits verrät, sind die empfohlenen Ereignisse nicht unbedingt erforderlich. Die Einrichtung dieser Ereignisse kann dabei helfen das Nutzerverhalten besser zu messen. Da empfohlene Ereignisse zusätzlichen Kontext benötigen, um aussagekräftig zu sein, werden sie nicht automatisch erstellt und müssen auf der Website oder App separat konfiguriert werden.

Empfohlene Veranstaltungen haben vordefinierte Ereignisnamen, sowie Parameter und sind nach Branchentyp kategorisiert:

  • Ereignisse für Einzelhandel/E-Commerce
  • Karriere und Beruf, Bildung, lokale Angebote, Immobilien
  • Reisen
  • Spiele
  • Allgemeine Nutzung

Benutzerdefinierte Ereignisse

Wie bereits in Universal Analytics lassen sich auch in GA4 benutzerdefinierte Ereignisse tracken. Benutzerdefinierte Ereignisse sind Ereignisse und Parameter, die festgelegt werden können, um bestimmte Benutzeraktionen und Kennzahlen zu verfolgen und zu messen, die von Interesse sind.

Die Konfiguration von benutzerdefinierten Ereignissen ist identisch mit den empfohlenen Ereignissen. Ein benutzerdefiniertes Ereignis kann zum Beispiel ein Klick auf die Schaltfläche eines „Call-To-Actions“ sein.

5) Attribution

Unter Attribution versteht man die Zuweisung von Conversions auf unterschiedliche Anzeigen, Klicks und anderen Faktoren auf der Customer Journey bis zum Abschluss einer Conversion. Das Attributionsmodell entscheidet schließlich darüber, welcher Quelle die Conversion zugeschrieben wird. In Universal Analytics wurde stets das Attributionsmodell „Last Click” (letzter indirekter Klick) genutzt, welches nicht geändert wurden konnte.

Das standardmäßige Attributionsmodell von Google Analytics 4 wird als datengetrieben bezeichnet. Dabei bewerten die Algorithmen die Daten des Conversion-Verlaufs und schreiben den jeweiligen Conversion-Anteil der Quelle zu. Es zählt der Einfluss, den die jeweilige Quelle an der Conversion hatte. Außerdem besteht bei Google Analytics 4 die Möglichkeit das Attributionsmodell zu ändern, was bei Universal Analytics nicht möglich war.

Das datengesteuerte Attributionsmodell bietet den Vorteil, dass es die komplette Customer Journey analysieren kann, um somit besser den Einfluss der Marketingaktivitäten zu verstehen und künftige Anpassungen zu optimieren.

6) Datenschutz

Da das Thema auf nationaler, sowie internationaler Ebene ein immer wichtigeres Thema wird, hat auch Google bei der Entwicklung von GA4 viele Anpassungen im Bereich des Datenschutzes vorgenommen.

Grundsätzlich bietet GA4 den Nutzern eine einfache und genaue Kontrolle darüber, welche personenbezogenen Daten erfasst werden und wie aktuelle, sowie zukünftige Datenschutzbestimmungen eingehalten werden können. GA4 ist außerdem für die Zukunft gewappnet, in der Cookies viel weniger verbreitet sein werden und in der der Datenschutz ein zentrales Anliegen von Nutzer:innen sein wird.

Die Datenschutzlandschaft verändert sich häufig und GA4 versucht sich stets dieser Dynamik anzupassen. Beispielsweise erfolgt die IP-Anonymisierung jetzt standardmäßig in GA4 und kann nicht deaktiviert werden. Auch wenn First-Party-Cookies noch für das Tracking verwendet werden, können Unternehmen eigene Benutzer-IDs und eine Integration mit Google Signals zur Benutzeridentifikation verwenden.

Des Weiteren verarbeitet GA4 alle gesammelten Daten ausschließlich auf Servern in der EU und es besteht die Möglichkeit Google Signals zu deaktivieren, um die Verknüpfung mit Google-Konten zu unterbinden, sowie weitere Punkte.

Wir können helfen

Benötigst Du Hilfe bei der Einrichtung von GA4 für die Website deiner Organisation? Wechsel schnellstmöglich zu Google Analytics 4, um die erforderlichen Verlaufsdaten zu erstellen, bevor Universal Analytics keinen neuen Traffic mehr verarbeitet.

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5 Quick Wins für Nachhaltigkeit im eCommerce https://www.smarketer.de/blog/5-quick-wins-fuer-nachhaltigkeit-im-ecommerce/ https://www.smarketer.de/blog/5-quick-wins-fuer-nachhaltigkeit-im-ecommerce/#respond Thu, 19 May 2022 08:00:00 +0000 https://www.smarketer.de/?p=73666

Kaum ein Onlinehändler kann sich dem aktuellen Trendthema noch entziehen – die Rede ist von Nachhaltigkeit. Selbst der eCommerce-Gigant Amazon wartet mit der Kennzeichnung “Climate Pledge Friendly” auf, welche nachhaltige Produkte besonders hervorhebt.

Auch im stationären Einzelhandel gibt es kaum noch eine Plastiktüte, die nicht mit ClimatePartner Logo und der Kennzeichnung “klimaneutral” wirbt.

Was steckt hinter dem Trend Nachhaltigkeit? 

Mit zunehmender Berichterstattung über die Klimakrise und durch Bewegungen wie Fridays For Future, steigt auch das Bewusstsein der Konsumenten, sich aktiver mit Klimaschutz auseinanderzusetzen und ihre Kaufentscheidungen gründlicher zu überdenken.

60% der deutschen Käufer geben an, bei der Produktauswahl auf umweltrelevante und gesellschaftliche Kriterien zu achten (Quelle: https://www.ey.com/de_de/decarbonization/wie-der-handel-zum-mitgestalter-des-klimaschutzes-wird). 

Dazu zählen umweltfreundlichere Inhaltsstoffe und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe, eine regionale und faire Produktion sowie fairer Handel (Quellen: Statista: Content Special: Sustainable Consumption 2021).

Unternehmen stehen also zunehmend unter Druck, den anspruchsvoller werdenden Kunden alternative und umweltfreundlichere Lösungen anzubieten. 

Vorsicht vor Greenwashing

Bei dem äußeren Druck, sich schnell nachhaltiger aufzustellen, um mit den grünen Werbestrategien der Wettbewerber mithalten zu können, laufen Unternehmen Gefahr (wissentlich oder versehentlich) sogenanntes Greenwashing zu betreiben. Der Begriff beschreibt den Versuch ein besonders umweltfreundliches Image zu kommunizieren, ohne tatsächlich funktionierende Maßnahmen dafür ergriffen zu haben.

Doch die Umstellung auf mehr Nachhaltigkeit ist sehr komplex und kann in den meisten Fällen nicht von heute auf morgen erfolgen. Das ist in Ordnung. Ihre Kunden erwarten nicht, dass Sie bereits eine perfekte Lösung parat haben, aber dass Sie an einer Lösung arbeiten.

Daher:

  • Seien Sie ehrlich und transparent
  • Beschönigen Sie nichts und vermeiden Sie Falschdarstellungen
  • Vermeiden Sie Werbefloskeln und Selbstverständlichkeiten
  • Setzen Sie sich ambitionierte Ziele und stellen Sie Fortschritte transparent dar
  • Beziehen Sie den Nutzer ein und zeigen Sie eine gemeinsame Perspektive

Ihre Kunden werden es Ihnen danken! Die Zahlungsbereitschaft wächst.

Vor allem jüngere Konsumenten achten am stärksten auf Nachhaltigkeit, aber auch auf den Preis. Während der Covid-19-Pandemie hat diese Käufergruppe zum ersten Mal erlebt, was ein eingeschränkter Konsum bedeuten kann. Der Trend geht also zu weniger, dafür aber selektivem Konsum. Für diese neu heranwachsende Käuferschaft werden dementsprechende Nachhaltigkeitsstrategien erforderlich.

Darüber hinaus muss gerade im Mainstream die Nachhaltigkeit möglichst kostenneutral erfolgen oder einen deutlichen Mehrwert bieten. Einer Studie zufolge stehen Männer nachhaltigen Produkten zu höheren Preisen tendenziell offener gegenüber als Frauen. 

(Quelle: EY: https://www.ey.com/de_de/news/2020/05/ey-nachhaltiger-konsum-2020)

Dabei dürfte ein nachhaltig und umweltschonend hergestelltes Produkt sogar bis zu 20% teurer sein als ein konventionell produzierter Artikel. (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154639/umfrage/umfrage-zur-preisbereitschaft-bei-nachhaltigen-produkten/)

Daher: Kommunizieren Sie Ihren Mehrwert durch Nachhaltigkeit transparent und deutlich. Dann werden Ihre Kunden auch bereit sein, einen Aufpreis dafür zu zahlen.

Viele Wege führen zu mehr Nachhaltigkeit im eCommerce – Quick Wins

Unternehmen stehen viele verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um sich nachhaltiger aufzustellen und damit Ihren Kunden ein gutes Gefühl bei ihrer Kaufentscheidung zu geben. 

Grünerer Versand

Fast die Hälfte der deutschen Online-Besteller stört sich an dem übermäßigen Verpackungsmüll zu Hause (Quelle: Statista: Content Special: Sustainable Consumption 2021). Dazu zählen überdimensionierte Kartons sowie Füllmaterial.

Lösung: 

Retouren minimieren

In Deutschland werden durchschnittlich 16% aller Bestellungen zurückgeschickt. Der Grund ist meist das Bestellen mehrerer Größen bzw. Varianten des gleichen Produkts. Durch die Möglichkeit, Produkte kostenlos zu retournieren, ist dieses Kaufverhalten gängige Praxis und wird oft durch den Kunden bereits eingeplant. Jede Retoure verursacht im Online-Handel durchschnittlich 19,51€ an Nebenkosten durch zusätzlichen Aufwand, Neuverpackung, etc. (Quelle: Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/black-friday-mit-diesen-simplen-tricks-lassen-sich-millionen-von-retouren-vermeiden/27816014.html?ticket=ST-109271-3Nx97mv9X2QCkwcmAPhT-cas01.example.org)

Lösung:

  • Bieten Sie Ihren potentiellen Käufern detaillierte Produktbeschreibungen und Größentabellen auf den Produktseiten an. 
  • Zeigen Sie den Artikel durch umfassendes Fotomaterial aus verschiedenen Blickwinkeln und im Close-Up, so dass Nutzer ein gutes Gefühl für Größe und Beschaffenheit der Artikel bekommen
  • Bieten Sie proaktive Kundenberatung per Chatfunktion oder Telefon an
  • Passen Sie Ihre Website so an, dass Mehrfachbestellungen erkannt und mit einem Hinweis auf Sustainability gekennzeichnet werden inkl. Hinweis auf schnellen Versand bei Nachbestellungen

Produktportfolio

Nicht jeder Unternehmer kann und will sein komplettes Produktportfolio sofort auf Nachhaltigkeit umkrempeln. Die Umstellung der Produktion, Materialien und Lieferketten ist ein anspruchsvoller langwieriger Prozess. Es lohnt sich schrittweise nachhaltigkeitsorientierte Produktsegmente aufzubauen, um erste Erfahrungen in der bewussten Käuferschaft zu sammeln.

Haben Sie die Möglichkeit Ihre Produkte aus nachhaltigeren oder regenerativen Materialien oder in umweltschonenderen Verfahren zu produzieren? Dann ist der Weg zu einer Sortimentserweiterung nicht weit, mit der Sie zusätzliche Nutzer mit ggf. höherer Zahlungsbereitschaft ansprechen können.

Transparente Lieferkette

Das deutsche Lieferkettengesetz verpflichtet ab 2023 große Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitern zu einem hohen Maß an Transparenz über ihre gesamte Wertschöpfungskette hinweg, auch über ausländische Zulieferer. Es geht nicht allein um CO2-Emissionen und Umweltstandards, sondern darüber hinaus um Arbeitsbedingungen und fairen Handel.

Wenn Sie von diesem Gesetz bereits betroffen sind oder ohne die äußere Verpflichtung eine faire und nachhaltige Lieferkette aufweisen können, dann kommunizieren Sie das auch an Ihre potentiellen Kunden. 

Über QR-Codes auf den Produkten können Informationen zu Herkunft, Anbaumethoden und Emissionen auch Verbrauchern zugänglich gemacht werden. Das schafft Transparenz, Vertrauen und Kundenbindung werden gestärkt. Auf diese Weise können Vorreiter Wettbewerbsvorteile generieren, ein neues Kauferlebnis erzeugen und Wissen vermitteln.

(Quellen: klima:check | Das Lieferkettengesetz: Endlich mehr Nachhaltigkeit? und  https://www.ey.com/de_de/decarbonization/wie-der-handel-zum-mitgestalter-des-klimaschutzes-wird)

Schaffen Sie auch auf Ihrer Website Raum für Ihre Lieferkette. Erklären Sie dem Nutzer aus welchen Ländern Waren oder Teile kommen und unter welchen Bedingungen diese produziert werden. Visualisieren Sie das auch gern. Anbieter wie Sourcemap helfen Unternehmen, ihre Lieferketten schnell und transparent abzubilden.

Nachhaltigere Bereiche auf der Website schaffen

Sofern ihr gesamter Shop oder einzelne Produkte eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen, sollten Sie dies klar und einfach an Ihre potentielle Käuferschaft kommunizieren.

  • Machen Sie Ihre Käufer bereits im Hauptmenü auf das nachhaltigere Produktsegment aufmerksam. Nicht jeder Nutzer sucht aktiv danach, wird aber ggf. neugierig.
  • Kennzeichnen Sie nachhaltigere Artikel in den Produktübersichten, beispielsweise durch ein oder mehrere selbst definierte Label. Eigene Label müssen an anderer Stelle aber detailliert in ihrer Bedeutung beschrieben werden.
  • Bieten Sie Filtereinstellungen nach bestimmten Nachhaltigkeitskriterien an (z.B. Hergestellt in Deutschland oder Europa, ökologischere Materialien, Fair produziert etc.)
  • Bauen Sie auf Ihrer Website einen eigenen Bereich zum Thema Nachhaltigkeit auf. Hier ist Raum, um ein persönliches Mission Statement im Bereich Nachhaltigkeit zu formulieren. Was ist Ihnen wichtig? Was haben Sie bereits erreicht? Was sind Ihre Ziele? Wie wollen SIe diese erreichen?

Entsorgungs- und Reparatur-Service

Überlegen Sie, ob Sie die Möglichkeit haben, Ihren Kunden einen Entsorgungs- und Reparaturservice anzubieten. Dieser muss nicht immer kostenlos sein. Er erleichtert dem Nutzer im Idealfall aber sogar schon die Kaufentscheidung, weil er weiß, dass er gekaufte Artikel später nachhaltig entsorgen lassen kann oder die Langlebigkeit von Artikeln durch Reparaturmöglichkeiten steigern kann.

Darüber hinaus bietet es für Sie als Verkäufer die ideale Plattform für langfristige Kundenbindung, ggf. Umsatz durch Reparaturen bei ansonsten ausbleibenden Neukäufen, sowie Cross- und Upselling-Möglichkeiten.

Nachhaltigkeitsstrategie in Google Ads

Bereits mit Ihren Google Ads können Sie Nutzer und potentielle Käufer auf Ihre Stärken im Bereich Nachhaltigkeit aufmerksam machen und so Interesse und Klick-Bereitschaft steigern.

Emotionen beim Kauf sind wichtig: Wenn Kunden mit dem Kauf etwas Gutes tut, dann wird das Gefühl von sozialer Bestätigung geweckt. Wer etwas kauft, das fair und nachhaltig produziert wurde, kann stolz sein und erhält Anerkennung.

  • Verwenden Sie Begriffe wie nachhaltig, ökologisch oder fair in Ihren Anzeigetexten, wenn dies Begriffe sind, für die Sie stehen. 
  • Verwenden Sie Anzeigenerweiterungen über welche Nutzer wahlweise direkt auf Ihren Landingpages zu Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie oder Ihren Zertifizierungen gelangen. Gleichzeitig transportiert schon Ihre Anzeige in besonderem Maße wie wichtig Ihnen das Thema ist.
  • Auch in Ihrer Bildsprache (Bilderweiterungen, Display Ads, Video Ads) können Sie über einen Fokus auf Diversität, grüne und braune Farbtöne und den Einsatz von Pflanzen und Natur einen positiven nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Nehmen Sie Produkte die mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht werden mit auf das Bild.
  • Nutzen Sie auch bestimmte etablierte Aktionstage, um Ihre Sichtbarkeit im nachhaltigen Segment zu steigern: Veganuary, Green Friday, Fair Friday, Circular Monday. Oder kreieren Sie eigene Aktionen, die einen Fokus auf Nachhaltigkeit legen. 

Sie wollen im Bereich Nachhaltigkeit durchstarten? Smarketer unterstützt Sie bei der Entwicklung einer geeigneten Strategie und der richtigen Kommunikation über Google Ads!

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Podcast: Warum Nachhaltigkeit? https://www.smarketer.de/blog/podcast-warum-nachhaltigkeit/ https://www.smarketer.de/blog/podcast-warum-nachhaltigkeit/#respond Tue, 17 May 2022 12:24:38 +0000 https://www.smarketer.de/?p=73700

Kaum mehr wegzudenken: das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt die Gesellschaft und Wirtschaft immer mehr. Besonders auch im E-Commerce sind Verbraucher:innen mittlerweile bereit, mehr zu zahlen, wenn dafür nachhaltige Aspekte eingepreist sind.
Wie der Start in Richtung Nachhaltigkeit beginnen kann, erzählen wir euch in diesem Podcast anhand von unserer eigenen Agentur. Die AG Nachhaltigkeit, zu denen Anna und Zacharie zählen, treibt dieses wichtige Thema bei uns voran. Und erarbeitet gleichzeitig auch Konzepte, wie unsere Kunden – beispielsweise über Consulting – nachhaltiger werden können.

Kapitel

00:00 – Nachhaltigkeit und die 17 Sustainable Development Goals (SDG) der UN
04:07 – Trendthema im E-Commerce – wollen Verbraucher Nachhaltigkeit?
08:11 – Ergebnisse der Smarketer Nachhaltigkeits Arbeitsgruppe
09:01 – Das Sustainability Audit für Kund:innen bei Smarketer
11:21 – Mit gutem Beispiel voran: Was macht Smarketer beim Thema Nachhaltigkeit?

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Podcast: Google Ads Performance Medley https://www.smarketer.de/blog/podcast-google-ads-performance-medley/ https://www.smarketer.de/blog/podcast-google-ads-performance-medley/#respond Fri, 08 Apr 2022 12:41:28 +0000 https://www.smarketer.de/?p=72758

Was ist neu und wichtig bei Google Ads? Das verraten dir unsere Ads Experten Alexander Malchow und Florian Lokocz im Performance Medley. Die Episode enthält einen Vortrag, den die beiden bei einem unserer Messeauftritte aufgezeichnet haben und enthält dementsprechend viele praktische Learnings rund um Onlinemarketing mit Google Ads. Viel Spaß!

Kapitel

00:00 – Google Ads Performance Max
10:58 – Tracking und Zielmessung
20:03 – Klickpreise und Budget
27:02 – Strategie und Kampagnenmanagement
35:57 – Zusammenfassung: Mehr Performance im Onlinemarketing mit Google Ads

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Podcast: Google Ads Performance Max https://www.smarketer.de/blog/podcast-google-ads-performance-max/ https://www.smarketer.de/blog/podcast-google-ads-performance-max/#respond Thu, 10 Feb 2022 09:00:00 +0000 https://www.smarketer.de/?p=69773

Seit kurzem ist das neue Kampagnenformat bei Google Ads Performance Max verfügbar. Was dahinter steckt erfahrt ihr in diesem Podcast! Ein Interview mit unserem Google Partner Manager Florian Hessinger und Head of SEA Alexander Küblbek.

Kapitel

00:00 – Intro
02:04 – Was gibt es bereits bei Google Ads im Bereich A.I. Automation?
08:51 – Was ist Google Ads Performance Max?
12:43 – Haben Keyword basierte Kampagnen ausgedient? Läuft Performance Max nur noch über Zielgruppenausrichtung?
14:05 – Features die noch fehlen – was kann Performance Max noch nicht?
18:51 – Wie funktioniert der YouTube Ad Creator bei Performance Max?
23:30 – User Targeting mit Audience Signals – wie funktioniert es? Können Zielgruppen selbst hinzugefügt werden?
25:54 – Voraussetzungen um mit Performance Max zu starten
28:14 – Soft Conversions bei Google Ads Performance Max
34:20 – Wie transparent ist Google Ads Performance Max? Was kannst du noch einstellen?
44:33 – Die Zukunft von Google Ads Performance Max

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Google Ads Trends 2022: Auf diese Themen solltest du dich vorbereiten https://www.smarketer.de/blog/google-ads-trends-2022-auf-diese-themen-solltest-du-dich-vorbereiten/ https://www.smarketer.de/blog/google-ads-trends-2022-auf-diese-themen-solltest-du-dich-vorbereiten/#respond Mon, 24 Jan 2022 14:00:01 +0000 https://www.smarketer.de/?p=67311

Neues Jahr, neues Glück. Das gilt auch für die Online-Marketing Branche! Damit du auch in diesem Jahr erfolgreich werben kannst, haben wir die wichtigsten Google Ads Trends für 2022 zusammengefasst, die dieses Jahr im bezahlten Suchmaschinenmarketing relevant werden. Lies jetzt weiter, um mehr zu erfahren!

Mehr Käufer, mehr Konkurrenz: Diese Themen werden wichtig!

Bedingt durch die Corona-Pandemie hat das Online-Geschäft in den letzten beiden Jahren enorm an Zuwachs gewonnen! Die Zahl der Käufer:innen, die online einkaufen, hat sich vervielfacht, genauso wie die Zahl der Unternehmen, die mit bezahlten Suchmaschinenanzeigen werben.

Für das Jahr 2022 wird vorausgesagt, dass sich die Werbeausgaben im SEA-Bereich weiter erhöhen. Allein in Deutschland sollen über 4.9 Milliarden Euro für Suchmaschinenwerbung ausgegeben werden (Statista). Das ist ein Wachstum von 13,2 Prozent bei mobilen Anzeigen und ein Anstieg von 7,2 Prozent bei Desktop Werbung im Vergleich zu 2021! Die steigenden Ausgaben zeigen, dass immer mehr Werbetreibende bereit sind, mehr für ihre Anzeigen auszugeben.

Die Konkurrenz wird dieses Jahr im SEA-Bereich also noch einmal ordentlich zulegen. Gleichzeitig kannst du dich aber auch über wachsende Chancen freuen, noch mehr potenzielle Kund:innen zu erreichen! Wenn du einige der nachfolgenden Trends und Themen für dieses Jahr beachtest, bist du auf jeden Fall schon einmal gut aufgestellt, das Werbejahr 2022 erfolgreich zu bestreiten!  

Das sind die Google Ads Trends 2022

Der Anstieg der SEA-Konkurrenz wird ein strategisches Vorgehen beim Schalten von Werbeanzeigen in diesem Jahr noch wichtiger machen. Damit du auch weiterhin eine Top-Platzierung deiner Anzeigen erreichen kannst solltest du deine Werbemöglichkeiten voll ausschöpfen, zum Beispiel indem du verschiedene Werbeformate und Plattformen nutzt.

Wenn du dir alle Trends und Themen für 2022 auch per Video anschauen möchtest, dann findest du hier eine kurze und knackige Zusammenfassung:

Die wichtigsten Entwicklungen für dieses Jahr

1. Diversifizierung und Streuung der Kanäle

Damit kommen wir direkt zum ersten Trend des Jahres 2022: Streuung und Diversifizierung deiner Werbemöglichkeiten!

Neben den Anzeigen auf Google – also Google Ads – solltest du auch das Werbenetzwerk von Microsoft nutzen. Dort hast du die Möglichkeit Werbung zu (noch) günstigen Klickpreisen zu schalten, bei Suchmaschinen wie Bing, Yahoo, Ecosia oder DuckDuckGo.

Damit erreichst du nicht nur zusätzliche Nutzer:innen sondern auch ganz spezielle Zielgruppen. Umweltbewusste Nutzer:innen surfen zum Beispiel vermehrt mit Ecosia, während Nutzer:innen, denen Datenschutz und Anonymität besonders wichtig ist, oft die Suchmaschine DuckDuckGo nutzen. 

Auch bei der Wahl der Anzeigenformate solltest du dich breit aufstellen: Allein bei Google gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten, Anzeigen zu schalten. Neben den beliebten Such- und Display-Anzeigen gibt es viele weitere Formate, wie Discovery-Ads, Gmail-Anzeigen oder Videoanzeigen auf YouTube, die sich lohnen in den Blick zu nehmen.

2. Videoanzeigen auf YouTube

Der Videotrend bleibt auch 2022 aktuell! Da immer mehr Menschen zu ihren eigenen Zeiten Videos auf Plattformen wie YouTube schauen, werden auch Werbeanzeigen im Videoformat immer interessanter!

Als Werbetreibende:r hast du die Möglichkeit mithilfe von Google Ads, Videoanzeigen auf YouTube zu schalten und kannst deine Zielgruppe mit einem neuen Medienformat erreichen. Dafür stehen dir eine Vielzahl an Anzeigenformaten zur Verfügung – welche es gibt erfährst du in unserem Blogartikel zum Thema Anzeigenformate auf YouTube

Auch wenn die Produktion von Videoclips auf den ersten Blick etwas aufwendiger erscheint, lohnt sich der Einsatz! Denn Videoanzeigen eignen sich nicht nur besonders gut für das Branding deiner Marke, sondern geben dir auch die Möglichkeit, deine Produkte kreativ, anschaulich und emotional zu vermarkten. Und das genau abgestimmt auf deine gewünschte Zielgruppe! So bleibst du nicht nur länger im Gedächtnis deiner potenziellen Kund:innen – sondern kannst deine Werbevideos gezielt in Sprache, Stil und Design an deine Zielgruppe anpassen.

Wenn du noch mehr Gründe für Videoanzeigen auf YouTube brauchst, schau dir unbedingt unser Video an!

3. Automatisierung

Automatisierung bleibt auch im Jahr 2022 eines der Top-Themen im Online-Marketing! Das neue Kampagnen-Format Performance Max, das seit November 2021 weltweit ausgerollt wird, macht es vor:  Mit nur einer einzigen Kampagne kannst du deine Werbung im gesamten Google Ads Netzwerk schalten und dich von den smarten Algorithmen von Google unterstützen lassen!

Die Automatisierung im PPC-Marketing erleichtert das Verwalten deiner Anzeigen enorm. Wichtig ist aber auch, dass du dich nicht nur auf die Automatisierung verlässt. Momentan sind Performance Max Kampagnen vor allem noch bei der Analyse der Kampagnendaten und hinsichtlich der Einflussnahme auf die individuelle Marketingstrategie ausbaufähig. Deshalb solltest du Performance Max zwar als interessanten Kanal im Auge behalten, deine bestehenden Kampagnenformate aber vorerst weiter nutzen.

4. Werte und Purpose kommunizieren

Ein wichtiger Faktor wird im Jahr 2022 auch die Kommunikation von Unternehmenswerten sein. Nachhaltigkeit und soziales Engagement sind Käufer:innen so wichtig wie nie zuvor! Für Unternehmen ist soziales und umweltbewusstes Handeln deshalb ein echtes Verkaufsargument und sollte kommuniziert werden – auch bei deinen Online-Marketing Kampagnen.

Statt allgemeiner Suchbegriffe kannst du in deinen Anzeigetexten zum Beispiel Keywords, wie “vegan”, “recycelt” oder “CO2-neutral” hinzufügen und gezielt Kund:innen ansprechen, die auf der Suche nach nachhaltigen Angeboten sind.

Aber Achtung: Bleib ehrlich und bewirb nur das, was du wirklich anbieten kannst, denn Greenwashing ist bei Nutzer:innen nicht gern gesehen und kann schnell zu Vertrauensverlust führen!

Auch bei Microsoft Advertising gibt es interessante Funktionen, mit denen du deine Unternehmenswerte noch besser hervorheben kannst. Die neu eingeführten Purpose Business Attributes geben dir die Möglichkeit, die individuellen Werte deines Unternehmens hervorzuheben. Attribute sind z.B. Women-Owned, Family-Friendly oder Cruelty free. Damit können deine potenziellen Kund:innen gleich auf den ersten Blick erkennen hinter welchen Werten du stehst.

Beispiel für ein Purpose Business Attribute in einer Anzeige (Quelle: Microsoft)

5. Datenschutz 

Momentan gehört der Datenschutz zu den wichtigsten Themen in der Online-Welt: Cookies sollen in den nächsten Jahren komplett abgeschafft werden und User mehr Kontrolle über ihre Daten bekommen.

Klassische Targeting-Techniken, auf die sich Werbetreibende bisher verlassen haben werden zunehmend an Bedeutung verlieren.

Advertiser sollten sich also darauf einstellen, über Drittanbieter-Cookies zukünftig auf weniger Daten Zugriff zu haben.

Deshalb ist es wichtig dieses Jahr nach anderen datenschutzkonformen Möglichkeiten Ausschau zu halten, um auch weiterhin ausreichend Daten für Online-Kampagnen zu sammeln.

Smarketer hat beispielsweise das neue datenschutzkonforme Smarketer „FAST“ Tracking eingeführt. Mehr zu diesem Thema findest du in unserem Blogbeitrag zu FAST.

Gesammelte First-Party-Daten, z.B. aus Kontaktformularen auf deiner Website können ebenfalls eine wichtige Ergänzung zu herkömmlichen Tracking-Daten darstellen – Zeit also, einmal bestehende Formulare zu überprüfen und Datenlisten zu aktualisieren!

6. Mobile Optimierung  

Der letzte Punkt auf unserer Liste ist kein “echter” Trend mehr, sondern eigentlich schon ein Evergreen. Die mobile Optimierung von Anzeigen und Websites ist einer der wichtigsten Faktoren im Online-Marketing, um den Werbetreibende auch 2022 nicht herumkommen.

Schon jetzt wird in manchen Branchen ein Großteil der Google Ads auf mobilen Geräten geschaltet, deshalb ist nicht nur die Optimierung der Anzeigen für Mobilgeräte wichtig sondern vor allem die mobile Optimierung der Landingpages, damit Nutzer  auf ihren Smartphones ein positives Nutzererlebnis haben!

Fazit – Jederzeit bereit und offen für Neues!

Wie du siehst ist die Online-Marketing-Branche ständig in Bewegung. Neue Trends wie die Automatisierung von Kampagnen werden im Jahr 2022 wohl noch stärker in den Fokus rücken – auch durch neue Kampagnenformate wie Performance Max. 

Für Videoanzeigen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um einzusteigen! Und auch auf “Zukunftsthemen“ wie Nachhaltigkeit oder Datenschutz solltest du schon jetzt Acht geben, um den Anschluss nicht zu verpassen. 

Nicht zuletzt gibt es immer wieder Veränderungen: Informiere dich weiter und bleib offen für neue Trends und Themen! Damit bist du bestens vorbereitet, um deine Werbekampagnen auch 2022 zum vollen Erfolg zu machen!

Hast du noch weitere Themen, die 2022 im Suchmaschinenmarketing relevant werden könnten? Dann schreib sie uns in die Kommentare, wir sind gespannt auf deine Nachricht!

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