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Eric Hinzpeter ·

SEO Rankingfaktor: Mobile Optimierung

Die mobile Nutzerfreundlichkeit spielt zunehmend eine große Rolle für alle Websitebetreiber. Der steigende Anteil an Smartphone- und Tablet-Nutzern fordert eine verbesserte Usability für mobile Endgeräte.

Das findet auch Google und kündigte an, dass ab dem 21. April 2015 die mobile Nutzerfreundlichkeit als Rankingfaktor eingeführt wird.

Somit werden mobil optimierte Webseiten von Google bevorzugt. Wie Google offiziell im Webmasterblog ankündigt, sollen Nutzer zukünftig „eher hochwertige Ergebnisse erhalten, die sowohl für ihre Anfragen relevant als auch für ihre Geräte optimiert sind“.

 Auswirkung des Mobile Updates

Um die Auswirkung dieses Google Updates einschätzen zu können, vergleicht Zinep Ait Bahajji (Wemaster Trends Analyst für Google) mit früheren Google Updates und trifft die Aussage, dass das mobile Update größer werde als Penguin & Panda. Diese haben die SEO-Welt stark getroffen und nachhaltig verändert. Viele Websitebetreiber werden sich an den Einbruch der Rankings erinnern.

Mobile Nutzerfreundlichkeit in den Webmastertools

Ein Blick in die Webmastertools verrät dir bereits, ob deine Seite für mobile Endgeräte geeignet ist. Google hat allen Webmastern eine Nachricht in den Webmastertools geschickt, deren Seite noch nicht für Mobilgeräte optimiert wurde.

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Nachricht von Google an den Webmaster (Webmastertools)

Im Menü unter Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten gibt Google dir Hinweise, was du verbessern solltest, um die mobile Nutzerfreundlichkeit zu optimieren:

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Tab Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten in den Webmastertools

Mobile Optimierung: Tipps & Tricks

Ob mobile Website oder Responsive Design, ist dir überlassen. Wichtig ist, dass Google die Konfiguration deiner Seite versteht und crawlen kann. Das Responsive Design bietet den Vorteil, dass keine Um- und Weiterleitungen eingerichtet werden müssen und kein Duplicate Content entsteht, da sich der gleiche Inhalt innerhalb einer Seite je nach Endgerät in der Größe anpasst.

Wer sich für eine mobile Webseite entschieden hat, sollte darauf achten, dass die Desktop Variante korrekt weitergeleitet wird. Mit dem rel=Canonical muss von der mobilen Version auf die Desktop Version verwiesen werden, um Duplicate Content zu vermeiden. Andersrum muss die Desktop Variante per rel=Alternate auf die mobile Version hinweisen, um Google auf diese aufmerksam zu machen. Mobile Webseiten mit eigener Domain, beispielsweise m.meinedomain.de, sollten ebenfalls in den Webmastertools bestätigt werden und es sollte hier eine Sitemap eingereicht werden, um Google das Crawlen der Seite zu erleichtern.

Wenn Nutzer über ein Mobilgerät auf deine Webseite kommen, solltest du sie nicht fragen, ob sie zur mobilen Version weitergeleitet werden möchten oder ob sie auf der Desktop Version bleiben möchten. Das kostet den Nutzer unnötig Aufwand und Ladezeit. Trotzdem ist es sinnvoll einen Link zur Desktop Variante bereitzustellen, beispielsweise im Footer. Verwendest du aber eine App, kannst du natürlich fragen, ob der Nutzer die App installieren oder die mobile Webseite aufsuchen möchte.

 Häufige Probleme mit der mobilen Nutzerfreundlichkeit

Mit dem „Test auf Optimierung für Mobilgeräte“ von Google kannst du deine Seite ganz einfach auf die mobile Nutzerfreundlichkeit testen.

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Ergebnis Test auf Optimierung für Mobilgeräte

Touch-Elemente zu dicht beieinander

Das ist ziemlich selbsterklärend. Wenn du deine Seite auf einem Smartphone anschaust, sind die Bereiche, auf die Nutzer klicken können, zu nah aneinander. Dies könnte zu Fehlklicken führen, was natürlich nicht besonders nutzerfreundlich ist.

Google empfiehlt, dass Schaltflächen mindestens 7mm (48 CSS-Pixel) groß sein sollten; bei kleineren Schaltflächen sollte der Abstand zur nächste Schaltfläche mindestens 5mm (32 CSS-Pixel) betragen.

Größe des Inhalts nicht an Darstellungsbereich angepasst

Auch der Inhalt der Seite muss sich an die kleineren Displays von Mobilgeräten anpassen. Elemente mit festgelegten Größen verhindert die Nutzerfreundlichkeit auf Smartphones und Tablets. Für große Elemente wie Bilder sollten keine festgelegten Größen verwendet werden und Inhalte sollten nicht auf einen bestimmten Darstellungsbereich gesetzt werden.

Text ist zu klein und daher schwer lesbar

Dieses Problem ist auch ziemlich selbsterklärend. Die Schriftgröße deines Inhaltes ist zu klein, um gut vom Nutzer gelesen werden zu können. Stelle sicher, dass du einen Darstellungsbereich richtig konfiguriert hast, damit sich die Schriftgröße auf den verschiedenen Endgeräten entsprechend skaliert. Weitere Empfehlungen von Google für lesbare Schriftgrößen findest du hier.

Es gibt sicher noch weitere Tipps & Tricks; wenn du welche hast, freuen wir uns über einen Kommentar!


Eric Hinzpeter
Content Marketing Manager

Eric Hinzpeter ist Content Marketing Experte bei der führenden Google Ads und Microsoft Ads Agentur Smarketer. Er ist Produzent und Host des Smarketer Performance Podcast und erstellt regelmäßig Video- und Textinhalte rund um das Thema Onlinemarketing.


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