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Eric ·

Videoanzeigenformate in AdWords

YouTube-Videoanzeigen stellen eine reichhaltige Werbeform dar, welche sich besonders für das Bewerben erklärungsbedürftiger Dienstleistungen eignet. Des Weiteren hat YouTube in den vergangenen Jahren ein jährliches Wachstum von jeweils 50 Prozent erzielt, was einen Indikator für die hohe Bedeutung der Video-Plattform darstellt. In dem folgenden Beitrag wird auf die Videoanzeigenformate in AdWords eingegangen.

In-Stream-Videoanzeigen

Je nach Werbenetzwerkeinstellungen werden In-Stream-Videoanzeigen vor einem anderen Video auf YouTube oder im Google Displaynetzwerk wiedergegeben. Hierbei haben Nutzer die Möglichkeit, die Anzeige nach einigen Sekunden zu überspringen. Der Werbetreibende bezahlt nur, wenn der Zuschauer die Anzeige länger als 30 Sekunden anschaut. Bei Videos unter 30 Sekunden zahlt der Werbetreibende nur, wenn der Nutzer das Video sich bis zu Ende anschaut. Dieses Anzeigenformat eignet sich für die Markeneinführung, jedoch werden hierbei niedrigere Conversion-Rates als bei anderen Kampagnenformaten erzielt.

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Abb. 1: Beispiel für In-Stream-Videoanzeige vor dem Start eines YouTube-Videos

Optimierung von In-Stream-Videoanzeigen

Ein paar Tipps zur Optimierung Ihrer In-Stream Videoanzeigen:

  • Leiten Sie Zugriffe auf Ihre Anzeigen zum YouTube-Kanal Ihrer Marke oder zu einer Webseite mit weiteren Videoinhalten. Werden dem Nutzer auf einer weiterführenden Webseite weitere Videos präsentiert, führt dies wahrscheinlich zu einer höheren Conversion-Rate als die Weiterführung auf eine textbasierte Webseite.
  • Achten Sie darauf, dass die Zielseite eine hohe Anzeigenrelevanz aufweist.
  • Setzen Sie im Rahmen Ihrer Anzeigen auf eine eindeutige Call-to-Action und lehnen Sie Farben und Schriftarten an Ihre Marke an.
  • Vermeiden Sie Keyword-Targeting, da dies unter Umständen zu Einschränkungen der Anzeigenschaltung in Bezug auf die Häufigkeit führen kann.

Zeigen Sie Ihre Kreativität

Erstellen Sie ein ansprechendes Video für Ihre Anzeigen. Hierbei ist zu beachten, dass Ihre Zielgruppe nicht an Sie gebunden ist. Das macht es umso wichtiger, die Aufmerksamkeit der Nutzer beim Ansehen des Videos hoch zu halten. Anbei ein paar Tipps dazu:

  • Halten Sie das Video kurz und dafür knackig. Dies dient dem Fall, dass ein Nutzer das Video nicht bis zum Ende ansieht: Trotzdem werden ihm die wichtigsten Botschaften am Anfang dargelegt. Nach etwa 45 Sekunden fallen die Wiedergaberaten stark ab. Die Videolänge sollte optimaler Weise um die 30 Sekunden betragen.
  • Machen Sie deutlich, was Ihr Unternehmen bietet, denn eventuell kommunizieren Sie nur über das Video mit den Nutzern der Webseite.
  • Nennen Sie dem Nutzer die nächsten Schritte nach Ansehen des Videos, was beispielsweise eine Kaufaufforderung sein kann oder der Besuch einer Webseite/ eines Ladengeschäfts.

In-Display-Videoanzeigen

In-Display-Videoanzeigen werden auf YouTube und im Google Displaynetzwerk geschaltet. Auf YouTube besteht die Möglichkeit auf den Such- und Wiedergabeseiten für Desktop-Computer und Mobilgeräte sowie auf den Startseiten für Desktop-Computer und mobile YouTube-Apps zu erscheinen. Hierbei besteht der Anzeigenblock aus einem Thumbnail und bis zu drei Textzeilen. Klickt ein Nutzer auf diese Anzeige wird er zur Wiedergabe- oder Kanalseite auf YouTube geleitet.

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Abb.2: Beispiel für In-Display-Videoanzeige auf YouTube – Suchergebnisse

Für die Videos sollten CTA (Call-to-Action)-Overlays verwendet werden, welche den Nutzer beim Anklicken auf die Webseite des Werbetreibenden weiterleiten.

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Abb. 3: Beispiel für ein CTA-Overlay

Anzeigentext

  • Legen Sie den Fokus auf die Gründe, weshalb ein Nutzer Ihre Werbung anklicken und dementsprechend ansehen sollte.
  • Wenn Sie den Nutzer zu einer Handlung bewegen möchten, wählen Sie eine Handlung, die auf YouTube möglich ist, wie beispielsweise ein bestimmtes Video ansehen oder einen Kommentar schreiben.
  • Informieren Sie sich über den Markt, um Reaktionen der Nutzer auf verwandten Content kennenzulernen.

Keywords

  • Entscheiden Sie sich für Keywords mit Bezug, wie im Video vorkommende Gegenstände oder im Zusammenhang zum Content stehende Emotionen. Der Nutzer sucht nach dem Content von Videos, dementsprechend werden diese weniger nach Kaufangeboten Ausschau halten, als bei einer Suchmaschine.
  • Verfolgen Sie aktuelle Trends oder auch individuelle Trends auf der relevanten Webseite.
  • Hierbei ist es egal, ob es sich um YouTube oder eine andere Webseite im Google Displaynetzwerk handelt.
  • Sammeln Sie neue Ideen aus Videokommentaren und Tags auf Ihren Ziel-Webseiten.

Fazit

Die vorgestellten Videoanzeigen bieten den Werbetreibenden eine weitere Möglichkeit den Nutzer anzusprechen. Die Videoanzeigen werden bereits effektiv für Werbemaßnahmen eingesetzt und werden in der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Vor allem bei In-Stream-Videoanzeigen werden Nutzer ohne aktives Zutun erreicht. Die Videoanzeige wird automatisch und zielgerichtet ausgespielt und bedarf nicht eines Anzeigenklicks durch den Nutzer (wie es bei In-Display der Fall ist). Des Weiteren erfolgt die Bezahlung nur, wenn der Nutzer das Video auch tatsächlich anschaut, sprich, sich für den Content interessiert.


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