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Einen Productfeed in plentymarkets anlegen

Ein wichtiger Bestandteil erfolgreichen Marketings für einen Onlineshop ist es, dass die eigenen Produkte in der Shopping-Suche von Google aufgeführt werden. Dass hierbei nicht nur ein paar Klicks bei Google zum Erfolg ausreichen, hat mein Kollege Soufiane Zahir in seinem Beitrag ausführlich geschildert.

Abgesehen davon unterscheidet sich das Anlegen des Datenfeeds bei den verschiedenen Shopsystemen natürlich. Deshalb möchte ich in dieser Serie nur auf plentymarkets eingehen und Ihnen schildern, welche Einstellungen Sie vornehmen müssen, damit die Daten korrekt bei Google landen. Ich gehe dabei davon aus, dass Sie Ihr Merchant Center bei Google bereits angelegt haben, sodass nun nur noch die Produkte eingereicht werden müssen. Sollte dieser Arbeitsschritt noch ausstehen, empfehle ich Ihnen den passenden Beitrag aus unserem Blog dazu: HOWTO: ERSTELLUNG DES MERCHANT CENTERS.

Die Kategorien

Aufzählung von ein paar Beispielen für Google's Taxonomie

Beispiele für Google’s Taxonomie

Im Internet gibt es unzählige Shops. Um dem potenziellen Kunden ein möglichst umfassendes Suchergebnis liefern zu können, muss Google, respektive Sie als Shop-Betreiber, die Kategorisierung ein Stück weit vereinheitlichen. Sie kennen das sicher auch: Sie besuchen drei Shops zu ein und demselben Thema. Oft überschneidet sich sogar das Angebot. Dennoch sind die Kategorien vollkommen unterschiedlich benannt. Wie soll dies also zentral einheitlich strukturiert werden? Google hat sich dazu eine sehr komplexe Taxonomie ausgedacht. Der Suchmaschinenanbieter verlangt von jedem Shop-Betreiber, seine Produkte entsprechend in diese Hierarchie einzuordnen.

Screenshot: Eingabemaske für das Eintragen der Taxonomie bei Ihren Kategorien

Taxonomie in plentymarkets hinterlegen

Ich kann Sie beruhigen, Sie müssen jetzt nicht alle Ihre Kategorien umbenennen! Dennoch erfordert der erste Schritt ein nicht geringes Maß an Handarbeit und Fleiß. Im Backend Ihres Shops finden Sie unter „Einstellungen → Märkte → Preisportale → Google Base DE“ die Möglichkeit für die passenden Einstellungen, um Ihren Export für die deutschsprachige Variante von Google Shopping in die Wege zu leiten. Für jeden Ihrer über das betreffende System betriebenen Shops (so Sie denn ein Multishop-System haben) bzw. für Ihren Standardshop finden Sie dort einen „Balken“ mit einem Pluszeichen am linken Rand. Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich eine Liste aller von Ihnen im Shop verwendeten Kategorien in Kombination mit einem Textfeld. Nun beginnt die eigentliche Arbeit. Sie müssen sich zu jeder Kategorie das entsprechende Pendant in der Taxonomie von Google heraussuchen und hier mit dem kompletten Pfad eintragen. (siehe Screenshot)
Je nachdem wie viele (aktive) Kategorien und Verzweigungen Ihr Shop aufweist, kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen.

Hier und da werden Sie feststellen, dass es mehrere Einordnungen möglich wären. Hier sollten Sie gegenprüfen welche Kategorien die direkte Konkurrenz ggf. benutzt und welches Suchvolumen einzelne Optionen haben.

Vergessen Sie nicht nach Abschluss Ihrer Eingabe zu speichern!

Soweit zum ersten Schritt in Richtung eines fehlerfreien Exports Ihrer Produktdaten aus plentymarkets heraus für Google Shopping. Im nächsten Teil widme ich mich der Konfiguration des eigentlichen Exports.

Der Export

Sie haben nun erfolgreich Ihre Kategorien für Google „übersetzt“. Der nächste Schritt besteht darin, den eigentlichen Export zu konfigurieren. Hierzu navigieren Sie im Backend Ihres Shops zum Punkt „Einstellungen → Märkte → Preisportale → Exporte“. Wählen Sie den Tab „Neuer Export“ aus. Nun müssen ein paar Einstellungen festgelegt werden, die für die Datenübermittlung an Google wichtig sind.

Nicht alle Einstellungen müssen zwingend verändert werden. Ich gehe dennoch alle an dieser Stelle durch, damit Sie wissen, was eventuell in Ihrem individuellen System zu tun ist. Optionen, die in jedem Fall in diesem Schritt angepasst werden sollten, markiere ich Ihnen mit einem Sternchen (*).

Einstellungsmöglichkeiten

Datenformat*: Hier wählen Sie entsprechend des einzurichtenden Feeds „Google Base Deutschland“.

Name*: Den Namen des Exports können Sie frei wählen. Wenn Sie mehrere Exporte anlegen, rate ich zu einem selbsterklärenden Namen. So lassen sich die einzelnen Exporte in der Übersicht besser auseinanderhalten.

Auftragsherkunft*: Hier geben Sie an, welche Preissuchmaschine sie „füttern“ möchten. Das hat zur Folge, dass wenn jemand über (in diesem Fall) Google Shopping in Ihren Shop gelangt und etwas kauft, Sie dies in Ihren Aufträgen erkennen können. Für Google Shopping wählen Sie hier bitte „Froogle [7]“ aus. Froogle ist die ehemalige Bezeichnung von Google Shopping; wundern Sie sich also nicht über die ggf. ungewohnte Namensgebung.

Preisspalte: Wenn Sie unterschiedliche Preise definiert haben, können Sie hier auswählen, welcher Preis übertragen werden soll. Allerdings muss dieser Preis mit dem übereinstimmen, den ein beliebiger Besucher (so auch im Prüfungsfall Google) zu Gesicht bekommt. Andernfalls wird der Suchmaschinenbetreiber auf die Diskrepanz hinweisen und um Bereinigung bitten. Im Normalfall können Sie diese Einstellung also auf „Automatisch“ belassen.

Sprache*: Wenn Ihr Export anderssprachliche Kunden via Google Shopping bedienen soll, wählen Sie hier die entsprechende Sprache aus. Ja, das bedeutet im Umkehrschluss, dass für jede Sprache ein eigener Export angelegt werden muss.

Versandkosten übernehmen aus der Versandkostenberechnung: Hier müssen Sie nur Änderungen vornehmen, wenn Sie ein sehr komplexes Versandkostensystem hinterlegt haben. Im Normalfall sind hier keinerlei Änderungen notwendig.

Versandkosten überschreiben: Sollten Sie aus einem bestimmten Grund die Versandkostenangabe im Export unabhängig Ihrer sonstigen Konfiguration fest definieren wollen, können Sie hier den Haken setzen und den entsprechenden Preis hinterlegen. Das Zahlenformat erwartet zwei Nachkommastellen und einen Punkt als Trennzeichen statt eines Kommas. Bedenken Sie, dass hiermit keinerlei Abhängigkeiten mehr zu anderen Eigenschaften hergestellt werden können. Für alle Artikel gelten dann die hier eingetragenen Versandkosten.

URL-Parameter: Für die Marketingprofis gibt es hier die Möglichkeit einen Parameter an die Artikel-URLs anzuhängen. Dies kann genutzt werden, um bestimmtes Nutzerverhalten sichtbar(er) zu machen. Wie dies gemacht werden kann, würde den Rahmen dieses Beitrags allerdings sprengen. Kommen Sie im Einzelfall auf uns zu. Wir unterstützen Sie gern!

Cache-Datei generieren: Sie können das System anweisen über Nacht den Export bereits zu generieren und als Abbild zu hinterlegen. Das bedeutet, dass nicht bei jedem Aufruf der Export live generiert wird, sondern einmal täglich automatisch. Alle Änderungen, die Sie im Anschluss vornehmen, finden sich dann erst im nächsten Abbild wieder. Das hat Vor- und Nachteile. Ob Sie den Cache für den Export nutzen sollten, ist nur im Einzelfall zu beantworten. Folgende Faktoren spielen bei dieser Abwägung eine Rolle:

  • Wie oft nehmen Sie Änderungen an Ihrem Sortiment vor?
  • Wie viele Artikel befinden sich im betroffenen Sortiment?

Wenn Sie also täglich die Artikelpreise überarbeiten, weil sich das als für Ihren Fall wertvolles Marketing-Instrument erwiesen hat, kann es Sinn ergeben, den Cache nicht zu nutzen. Denn dann würde beim Übertragen der Daten an Google immer das zu diesem Zeitpunkt aktuelle Sortiment benutzt werden.
Haben Sie ein sehr großes Sortiment von mehreren tausend Artikeln, macht es wiederum Sinn, eine Cache-Datei zu generieren. Diese sorgt für eine rasche Übertragung an Google. Denn der Export muss nicht erst generiert werden, wenn Google ihn anfragt.
In manchen Fällen ist es ein schmaler Grat welche Entscheidung getroffen werden sollte. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich an unsere Experten. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Es gibt noch eine ggf. entscheidende Einschränkung seitens plentymarkets, die eventuell mit beachtet werden muss: Es ist nur für maximal 20 Exporte möglich eine Cache-Datei generieren zu lassen.
Wenn Sie also eine große Anzahl an Preisportalen bedienen – vielleicht auch in unterschiedlichen Sprachen – müssen Sie sinnvoll priorisieren.

In jedem Fall sollten Sie diese Option erst aktivieren, wenn Sie sich sicher sind, dass Ihr Export fehlerfrei funktioniert.

Nur Artikel mit Bildern*: Dies ist eine Art Pflichtoption, da Google vom Shop-Betreiber ein Artikelbild zwingend verlangt. Das macht auch Sinn, denn ein Suchergebnis ohne visuellen Eindruck kann nur von Nachteil sein. Setzen Sie den Haken nicht und haben Artikel im Export, die nicht über ein Bild verfügen, überträgt plentymarkets an dieser Stelle das von Ihnen gewählte Standardbild. Damit würden Sie sich negativ von anderen Suchergebnissen abheben. Die Wichtigkeit qualitativ hochwertiger und vor allem vorhandener Produktbilder steht außer Frage. Schließlich isst das Auge mit.

Nur Artikel mit Kategorie*: Auch hier sollte ein Haken gesetzt werden. Denn anhand der Kategorie wird Google die entsprechende Einordnung in die Taxonomie (siehe Schritt 1) mitgeteilt.

Nur Artikel mit Markierung: Wenn Sie die zu übermittelnden Produkte an dieser Stelle filtern möchten, können Sie dies über eine Markierung tun. Sie haben in plentymarkets die Möglichkeit, Artikeln Markierungen zuzuweisen. Sollten Sie dies getan haben, können Sie hier festlegen, welche Markierung angibt, dass die entsprechenden Produkte in den Export gelangen.

Mandant (Shop)*: Wählen Sie hier aus, welcher Shop (sofern Sie über mehrere verfügen) die Daten übermittelt. Wenn Sie vollkommen unterschiedliche Sortimente pflegen, sollten Sie hier auch entsprechend differenzieren. Haben Sie nur einen Shop oder ist die Produktpalette identisch, können Sie hier die Einstellung auf „Alle“ belassen. Ich empfehle Ihnen allerdings ruhig methodisch vorzugehen. Denn wenn Sie von Beginn an alle Shops separat voneinander behandeln, stellen Unterschiede keine Hürde mehr dar, wenn Sie dies noch ausbauen möchten.

Artikelauswahl: Hier können Sie auswählen, welche Artikel exportiert werden sollen, sofern Sie über mehr als 4000 Produkte verfügen. Denn dies stellt die maximale Anzahl pro Export dar. Wenn Sie also ein größeres Sortiment haben, müssen Sie es über diese Option auf mehrere Exporte splitten.

Bilder exportieren: Hier können Sie festlegen welches Bild eines jeden Artikels an Google übermittelt werden soll.

Artikelname: Sie haben in plentymarkets die Möglichkeit unterschiedliche Bezeichnungen für verschiedene Anwendungsbereiche als Artikelnamen zu hinterlegen. In Ihrem Shop macht es schon aus optischen Gründen keinen Sinn besonders inhaltsreiche Namen zu verwenden; für eine Produktsuche könnte es aber von Vorteil sein. Wählen Sie hier den Namen aus, der für den Export an Google verwendet werden soll.

Artikelbeschreibung: Wählen Sie hier den Text aus, der als Beschreibung an Google übermittelt werden soll. Zur Verfügung stehen Ihnen die Eingaben aus „Beschreibung“, „Vorschautext“ und „Technische Daten“. Die passende Wahl hängt von der Konfiguration Ihres Systems ab.
Die Länge des Textes sollten Sie, sofern Sie nicht zwingende Gründe für einen längeren Text haben, auf maximal 1000 Zeichen belassen. Google selbst empfiehlt eine Länge von 500 bis 1000 Zeichen. Maximal zulässig sind theoretisch bis zu 10.000 Zeichen.

Weiteres Vorgehen

Sobald Sie die Einstellungen getroffen haben, speichern Sie den Export ab. Nun können Sie ihn in der Übersicht per Klick auf das Pluszeichen öffnen. Prüfen Sie, ob alle Einstellungen korrekt gespeichert wurden. Es stehen nun auch weitere Felder zur Verfügung, die erst durch das Speichern als Resultat der Datenformat-Wahl hinzugefügt wurden:

Im Bereich „GoogleProducts Einstellungen“ finden Sie nun verschiedene Optionen, die Ihren Export für Google aufbereiten. Diese sind weitestgehend selbsterklärend. „Google FTP-Benutzername“ / „Google FTP-Passwort“ dienen dem automatisierten Upload der Export-Datei zu Google. Die hier zu hinterlegenden Daten erhalten Sie über Ihr Merchant Center. Tragen Sie die Zugangsdaten erst ein und aktivieren Sie auch den Haken bei der Option „Automatisierter Upload (täglich)“ erst, wenn Sie bis Teil 4 dieser Reihe vorgedrungen sind. Denn auf dem Weg liegen noch ein paar Steine, mit denen man Google nicht zwingend „füttern“ sollte.

Ganz am Ende wird Ihnen nun der Link zum Export angezeigt. Mit Hilfe eines Klicks auf „Artikel jetzt exportieren“ laden Sie sich den aktuellen Export herunter. Bevor Sie bei Google den Feed als fertig einreichen, öffnen Sie die Datei und sehen Sie nach, ob alle gewünschten Artikel aufgeführt werden. Es handelt sich um eine Textdatei, die allerdings wie eine CSV-Datei formatiert ist. Sie können Sie also beispielsweise in Excel importieren, um sie leichter betrachten zu können. (Beachten Sie den Tabulator als Trennzeichen!)

Sollte Ihnen jetzt ein Export entgegenlächeln, der keinerlei Artikel enthält, gibt es zwei mögliche Ursachen dafür: Entweder haben Sie im Export verschiedene Filter eingestellt, wie zum Beispiel die Markierung, und es gibt keine passenden Artikel; oder aber Sie sollten sich Teil 3 dieser Serie ansehen.

Sollte Ihr Export jedoch alles enthalten, wie Sie es wünschen, wird Ihnen der nächste Teil dieser Reihe zwar aktuell nicht weiterhelfen (müssen). Aber ich lege Ihnen Teil 3 dennoch ans Herz. Dort widme ich mich eventuell auftretenden Problemen und deren Abhilfe.

In Teil 1 dieser Beitragsreihe ging es darum Ihre Kategorien mit der Taxonomie von Google in Einklang zu bringen. Um die Einrichtung des eigentlichen Exports ging es in Teil 2. Diesmal widmet sich der Beitrag denjenigen, die nach den besagten Schritten eine leere Exportdatei (nur Überschriften) erhalten haben.

Mögliche Ursachen

Screenshot Ergebnis für Artikel gefiltert nach Markierung

Artikel nach Markierung gefiltert

Wie bereits im zweiten Teil dieser Reihe erwähnt, gibt es die Möglichkeit, dass Sie über die von Ihnen definierten Filtermaßnahmen ein leeres Ergebnis erhalten. Deshalb prüfen Sie – sofern Sie Filter festgelegt haben – ob es eventuell daran liegt. Dies lässt sich relativ einfach feststellen. Wenn Sie zur Artikelübersicht im Backend navigieren, können Sie auf der linken Seite Ihre Filter ähnlich konfigurieren. Wird Ihnen nach Anwendung der Filter kein Artikel mehr angezeigt, wissen Sie, dass Sie entweder die Filter ändern oder Ihre Artikel anpassen müssen.

Sollten Sie allerdings keine Filter eingerichtet haben bzw. Artikel bei besagter Gegenprüfung ausgeliefert bekommen, liegt es mit ziemlicher Sicherheit an einer kleinen, aber nicht unwichtigen Einstellung.

Artikel für den Export fit machen

Damit Artikel in einem Export für Google erscheinen können, müssen zwei Optionen bei den betreffenden Produkten aktiviert sein.

Im Normalfall sollten Sie alle Ihre Artikel hierfür freigeben und über Filter im Export steuern, welche dennoch ausgeschlossen sind, sofern notwendig. Nicht verfügbare Artikel werden anhand Ihrer Einstellungen den Shop betreffend von plentymarkets automatisch herausgefiltert. Insofern brauchen Sie die folgende theoretische Freigabe nicht ständig anpassen.

Um die Artikel entsprechend vorzubereiten, benutzen Sie idealerweise die Stapelverarbeitung, die Ihnen plentymarkets zur Verfügung stellt. Navigieren Sie über „Artikel → Gruppen-Funktionen → Stapelverarbeitung“, um dorthin zu gelangen.

Eine ausführliche Beschreibung der Funktionsweise der Stapelverarbeitung entnehmen Sie bitte meinem Beitrag zu diesem Thema.

Wählen Sie in Ebene 1 „ALLE“ aus. Weitere Einstellungen im Filter-Bereich sind normalerweise nicht notwendig!

Screenshot: Optionen „Google Base“ und „Web-API“ via Stapelverarbeitung aktivieren

Optionen „Google Base“ und „Web-API“ aktivieren

In diesem Arbeitsschritt geht es darum, zwei Optionen anzupassen. Beide befinden sich in der Box „Märkte“. Es handelt sich dabei um die Optionen „Google Base“ und „Web-API“. Haken Sie jeweils beide Kästchen (davor und dahinter – siehe Screenshot) an.

Mit den erwähnten Einstellungen sagen Sie in Kurzform, dass die Optionen „Google Base“ und „Web-APIbei allen Ihren Artikeln aktiviert werden sollen. Klicken Sie nun auf den „Anwenden“-Button und plentymarkets führt die Verarbeitung anhand Ihrer Einstellungen aus.
Sollten Ihren Artikeln die entsprechende Markierung fehlen, die Sie in Teil 2 festgelegt haben, können Sie auch dies über die Stapelverarbeitung zuweisen, sofern die betroffenen Artikel einen „gemeinsamen Nenner“ haben, über den Sie sie in der Stapelverarbeitung filtern können.

Export prüfen

Sollte der Export nach erneutem Download der Exportdatei und Prüfung deren Inhalts immer noch nicht alle gewünschten Artikel enthalten, kommen Sie auf uns zu. Wir prüfen Ihre Einstellungen und stimmen die Korrektur mit Ihnen ab.

Im nächsten und letzten Teil dieser Reihe werde ich noch einmal kurz zusammenfassen, welche Schritte bisher notwendig waren, was noch zu tun ist und einen Überblick darüber geben, was Sie in Zukunft immer im Hinterkopf haben sollten.

In den bisherigen Teilen ging es um die Konfiguration Ihrer Kategorien bezüglich Googles Taxonomie, dem Anlegen des Exports und Fehlerbeseitigung.

Lassen Sie uns noch einmal in aller Kürze die bisherigen Schritte Revue passieren: Zunächst haben Sie sich aus der Taxonomie von Google die passenden Gruppen für Ihre Kategorien herausgesucht und in Ihrem Backend hinterlegt. Anschließend haben Sie einen neuen Export erstellt und an Ihre Bedürfnisse angepasst. Unterwegs aufgetretene Fehler haben Sie ggf. festgestellt und auch behoben.

Werfen Sie in jedem Fall immer nochmal einen letzten Blick auf den Inhalt Ihrer Exportdatei. Es kann nie Schaden vor dem Start doppelt und dreifach die digitalen Triebwerke Ihres Marketings zu checken.

Sie haben nun einen funktionstüchtigen Produktexport an der Hand und können – wie in Teil 2 beschrieben – in den Einstellungen des Exports die FTP-Zugangsdaten hinterlegen, sowie den automatischen Upload aktivieren.

Die Verarbeitung durch Google kann durchaus seine Zeit in Anspruch nehmen. Sie brauchen nun nicht gebannt Ihren Bildschirm fixieren. Schauen Sie gelegentlich im Merchant Center vorbei, ggf. auch erst am nächsten Morgen, und begutachten Sie Googles Urteil zu Ihrem Export.

Es ist möglich, dass – je nachdem was für Produkte Sie vertreiben – Fehler auftreten. Der wohl häufigste „Fehler“ besteht darin, dass Google fehlende Daten bemängelt. In diesem Fall vertreiben Sie Produkte, die mit expliziten Spezifikationen gekennzeichnet werden müssen. Dazu zählt Bekleidung genauso wie Artikel, die einer Kennzeichnung für die Altersfreigabe bedürfen. Nehmen Sie diese Fehlermeldungen nicht auf die leichte Schulter und tragen Sie die Informationen in Ihren Artikeln nach bzw. legen Sie entsprechende Attribute / Merkmale an. Das von Ihnen gewählte Shopsystem plentymarkets wird die Änderungen erkennen und entsprechend im Export angeben.

Weiterführende Informationen zu den Datenspezifikationen erhalten Sie auf der folgenden Hilfe-Seite von Google: https://support.google.com/merchants/answer/188494?hl=de.

Sie können sich aber auch an unsere Spezialisten wenden. Haben Sie keine Scheu. Wir beraten Sie und helfen Ihnen bei der Umsetzung.

Ergänzende Hinweise

  • Wenn sich an Ihrer Kategorie-Struktur etwas ändert, denken Sie daran entsprechend die Taxonomie bei neuen Kategorien zu hinterlegen.
  • Achten Sie beim Anlegen neuer Artikel darauf, dass Sie die Optionen „Google Base“ und „Web-API“ gleich aktivieren.
  • Je nach Art der Produkte stellt Google unterschiedliche Anforderungen an die im Export enthaltenen Daten. Ihr Shopsystem plentymarkets ist in der Lage diese Daten bereitzustellen. Allerdings kann auch das beste System nur das darstellen, was ihm als Eingabe vorliegt. Setzen Sie sich also in Ruhe nochmals mit den Anforderungen für eventuelle neue Produktarten in Ihrem Sortiment auseinander. (Manche Eigenschaften erfordern ein passendes Attribut, manche ein entsprechendes Merkmal.)

Fazit

Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie sich durch die vielen Erklärungen erschlagen fühlen. Es sind letzten Endes nur wenige Einstellungen zu treffen. Dennoch ist die Reichweite Ihrer Entscheidungen nicht gerade gering. Es gibt viele Kleinigkeiten zu beachten.

Sollten Sie es sich nicht selbst zutrauen oder nicht die Zeit haben, sich damit auseinanderzusetzen oder aber im laufenden Prozess feststecken, haben Sie keine Scheu! Wir greifen Ihnen unter die Arme und beraten Sie gern!