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Rebranding bei Google: Aus Google AdWords wird Google Ads

Quelle: Google

Fast 18 Jahre sind seit der Einführung von Google AdWords vergangen. Seitdem hat sich in der Online-Werbewelt viel getan. Das Ziel von Google war damals, das Online-Interagieren mit Unternehmen zu erleichtern. Die Suchanfragen boten hier eine gute Gelegenheit, im richtigen Moment relevante Anzeigen zu platzieren. Nicht nur die Google Produkte, Anzeigenformate und Ausrichtungskriterien haben sich seitdem weiterentwickelt. Auch das Verhalten der User hat sich geändert und befindet sich im ständigen Wandel. Wir starren beispielsweise nicht mehr auf einen Röhrenbildschirm und loggen uns über ein Modem ein, wie noch vor 15 Jahren. Heute sind wir die meiste Zeit mit unseren Mobilgeräten online. Nutzer die eben noch nach einem Produkt gesucht haben, schauen sich direkt danach Testberichte auf YouTube an oder suchen einen Laden in der Nähe, der das Produkt anbietet. Die „Customer Journey“ hat immer mehr Kontaktpunkte, was die Kanäle, Geräte und Formate betrifft. Was damals mit einfachen Textanzeigen begann, hat sich zu einem komplexen Konstrukt entwickelt, mit dem viele Werbetreibende überfordert sind. Um das Ganze zu vereinfachen, hat sich Google entschlossen mehrere seiner Produkte zusammenzuführen und so kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen ein sehr gutes Produkt an die Hand zu geben. Die drei neuen Flaggschiffe von Google heißen Google Ads, Google Marketing Platform und Google Ad Manager.

Google Ads

„Google Ads“ steht zukünftig für die gesamte Bandbreite der Werbedienste, die auf Google.com und über andere Dienste, Partnerwebseiten und Apps angeboten werden. Google AdWords stammt noch aus einer Zeit, in der es sich ausschließlich um die Google Suche mit ihren Keywords drehte. Das hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, sodass der Name nicht mehr ganz passend schien. Die neue Marke soll Werbetreibende dabei unterstützen, mit Milliarden von Menschen in Verbindung zu treten, die Antworten über die Google-Suche finden wollen, sich Videos auf YouTube ansehen, neue Orte mit Google Maps erkunden, Apps auf Google Play entdecken oder Inhalte im Web recherchieren. Dabei setzt Google auf neue Kampagnentypen, welche vom Algorithmus unterstützt werden und vom „machine learning“ profitieren. Bei Shopping-Kampagnen wurde beispielsweise vor einigen Wochen die zielvorhabenorientierte Shopping-Kampagne veröffentlicht. Bei diesem Kampagnentyp setzt man von Beginn an auf den Algorithmus. Responsive Search Ads (noch in der Beta) sollen zukünftig von einem Pool aus Überschriften und Beschreibungen in Verbindung mit dem Algorithmus die besten Kombinationen ausspielen. Diese neuen Kampagnentypen sind auch für kleine Unternehmen leicht aufzusetzen und sollen die Benutzerfreundlichkeit erhöhen.

Google Marketing Platform

In Zukunft werden die Werbeplattform „DoubleClick“ und die Analyseplattform „Google Analytics 360 Suite“ zur „Google Marketing Platform“ zusammengefasst. Dadurch können Marketingteams größerer Unternehmen besser zusammenarbeiten. Anzeigen in Kombination mit Analysetechnologien haben den Vorteil, dass sie ein umfangreicheres Verständnis über die Kunden und bessere Performanceergebnisse erzielen können. Mit der neuen Plattform können Werbetreibende ihre Ziele schneller erreichen, da man die einzelne Produkte miteinander verbinden, Daten teilen und so besser auswerten kann. Als Teil dieser neuen Plattform stellt Google auch erstmalig Display & Video 360 vor. Ein Tool, welches die Funktionen von „DoubleClick Bid Manager“, „Campaign Manager“, „Studio und Audience Center“ in sich vereint. Eine andere Neuerung ist Search Ads 360, welches „DoubelClick Search“ ablöst. Mit dieser Verknüpfung können Agenturen, Kreativ- und Mediateams gemeinsam an den Kampagnen arbeiten.

Quelle: Google

Google Ad-Manager

Google hat festgestellt, dass die Art, auf die Publisher ihre Inhalte monetarisieren, sich stark gewandelt hat. Da die Nutzer von heute über mehrere Geräte auf Inhalte zugreifen und Werbetreibende zunehmend programmatischen Zugriff anfragen, müssen Publisher in der Lage sein, ihre Unternehmen einfacher und effizienter zu verwalten. Deshalb hat Google in den vergangenen drei Jahren daran gearbeitet, „DoubleClick for Publishers“ und „DoubleClick Ad Exchange“ in einer umfassenden und einheitlichen Plattform unter einem neuen Namen „Google Ad Manager“ zu kombinieren.

Fazit

Die nächsten Jahre stehen bei Google ganz im Zeichen der Automatisierung, des „smart biddings“ und „machine learnings“. Es werden zu den aktuellen, bereits fortgeschrittenen und automatisierten Kampagnentypen wie „Smart Display“, „Smart Shopping“, „Dynamic Search Ads“ uvm. noch weitere hinzukommen, was die Komplexität reduzieren wird. Es lässt jedoch auch die Black-Box immer größer werden, wenn man die Kontrolle über seine Kampagnen ganz in die Hände des Algorithmus legt.