Google Ads Full Service: +49 30 920 38 34 466
Eric Hinzpeter ·

Google Shopping: Datenfeed als entscheidender Erfolgsfaktor

Google Shopping ist eine der wichtigsten Umsatzquellen für viele Shop-Betreiber. Sein Erfolg kann damit begründet werden, dass dem Nutzer ermöglicht wird, alle wesentlichen Informationen zum gesuchten Produkt bei mehreren Shops auf einmal zu sehen und sie miteinander zu vergleichen.

Nehmen wir beispielsweise an, dass ein Nutzer nach einem Teddybären sucht, um ihn zu kaufen. Er sieht in den Google Shopping-Anzeigen die Angaben zum Preis, zu den Versandkosten, in einigen Fällen auch zur Marke und bildet sich den ersten optischen Eindruck vom Produkt.

teddy

Man kann annehmen, dass diese Anzeigen höhere Klickraten erzielen werden, da sie den Kunden mehr ansprechen als eine herkömmliche Textanzeige. Zudem ermöglicht eine Shopping-Kampagne, dass jedes Produkt im Shop beworben wird. Dies wäre mit Textanzeigen kaum oder nur mühsam zu erreichen.

Die Schaltung von Anzeigen erfolgt beim Google Shopping nicht anhand von Keywords, sondern anhand von Informationen, die im Datenfeed enthalten sind. So muss die Datenqualität möglichst gut sein, damit die Produkte aus dem Shop von Kunden gefunden werden.

Die wichtigste Frage, die aus dieser Schlussfolgerung resultiert, ist:

Was macht einen hochwertigen Datenfeed aus?

1. Vollständigkeit

Der Datenfeed soll als erstes den Kriterien von Google entsprechen, damit die Artikel überhaupt freigeschaltet werden. D.h. dass für jedes Produkt bestimmte Attribute (wie z.B. Titel, Beschreibung, Preis) angegeben werden müssen.

Man unterscheidet dabei zwischen den erforderlichen Attributen (z.B. Bildlink) und empfohlenen Attributen (z.B. Produkttyp). Die erforderlichen Attribute sind die Voraussetzung zur Freischaltung. Die empfohlenen Attribute verbessern die Datenqualität durch zusätzliche Informationen. Je mehr relevante Informationen ein Datenfeed enthält, desto besser wird er von Google bewertet.

2. Qualitativ hochwertige Inhalte

Es reicht jedoch bei Weitem nicht aus, jedem Attribut eine Angabe zuzuordnen. Die Informationen müssen ebenfalls bestimmte Standards erfüllen.

So soll z.B. der Titel Begriffe enthalten, nach denen häufig gesucht wird. Zudem ist es empfehlenswert, dass die Angaben im Titel das Produkt möglichst detailliert beschreiben (z.B. Marke, Farbe etc.). Dabei muss jedoch bedacht werden, dass in den meisten Fällen maximal 70 Zeichen angezeigt werden.

Beispielsweise sollen die Adidas Spezial Schuhe in Blau auch als solche im Titel gekennzeichnet werden (ggf. mit Geschlecht und Größe). So wird die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie bei der Shopping-Suche gefunden werden. Dagegen werden sie in der Menge von anderen Adidas Spezial Schuhen (in Schwarz, Oliv, Khaki etc.) untergehen, wenn Sie im Titel einfach als „Adidas Spezial Sneaker“ bezeichnet werden.

Ein anderer Faktor bei der Beurteilung des Datenfeeds ist die Qualität der Beschreibung. Die Beschreibung soll auf das Wesentliche beschränkt sein und gleichzeitig alle wichtigen Informationen zum Produkt enthalten. Zudem ist es empfehlenswert, dass alle relevanten Keywords in der Beschreibung vorkommen.

Da die optische Wahrnehmung bei den Google Shopping-Anzeigen eine sehr große Rolle spielt, ist es wichtig, dass die Bilder qualitativ hochwertig sind und eine möglichst hohe Auflösung haben.

3. Aktualität

Die Informationen im Datenfeed müssen up-to-date sein. Wenn die Produkte im Shop aktualisiert werden, sollen die Informationen dann auch automatisch im Datenfeed angepasst werden. Dies ist besonders wichtig, wenn neue Produkte in den Shop aufgenommen oder aus dem Shop entfernt werden.

4. Fehlerfreiheit

Die Angaben sollen zudem richtig sein. Fehlerhafte Informationen werden von Google mit Produktablehnung bestraft. Besonders wichtig ist, dass die Informationen zum Preis und zur Verfügbarkeit richtig sind. Falsche Angaben verärgern außerdem die potentiellen Käufer. Man kann sich die Reaktion eines Kunden vorstellen, der auf der Seite einen wesentlich höheren Preis als in der Anzeige sieht. Bei mehrmaligen Verstößen kann das gesamte Merchant Center-Konto gesperrt werden.

Fazit

Google Shopping bietet eine gute Möglichkeit für Online-Händler ihre Produkte erfolgreich zu verkaufen. Es muss jedoch beachtet werden, dass die Arbeit nicht mit dem Hochladen des Datenfeeds in das Merchant-Center aufhört. Erfolg erfordert eine kontinuierliche Optimierung und saubere Datenpflege.


Eric Hinzpeter
Content Marketing Manager

Eric Hinzpeter ist Content Marketing Experte bei der führenden Google Ads und Microsoft Ads Agentur Smarketer. Er ist Produzent und Host des Smarketer Performance Podcast und erstellt regelmäßig Video- und Textinhalte rund um das Thema Onlinemarketing.


Ihr Kontakt zu uns

Jetzt kostenlos und unverbindlich anfragen:

Auch interessant für Sie:

E-Commerce Kalender 2022: Alle wichtigen Daten!

E-Commerce Kalender 2022: Alle wichtigen Daten!

Bald steht das neue Jahr vor der Tür! Und damit auch wieder die Planung von neuen Messen, Aktionswochen, Content-Themen – kurz: allem, was es für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 braucht! Damit ihr alle wichtigen Termine und Daten zur Hand habt, … weiterlesen

Mehr lesen >>
Google Ads: Empfehlungen von Google, die du hinterfragen solltest!

Google Ads: Empfehlungen von Google, die du hinterfragen solltest!

Mit jeder neuen Google Ads KampagneWas bedeutet Kampagne bei Google Ads? Eine Kampagne besteht aus mindestens einer Anzeigengruppe mit den dazu gehörenden Anzeigen, Keywords und Geboten, Budget, geografischer Ausrichtung und anderen Einstellungen. Kampagnen eignen sich, um Ihre Produkte oder Dienstleistungen … weiterlesen

Mehr lesen >>
Website Optimierung mit A/B-Tests – der Podcast

Website Optimierung mit A/B-Tests – der Podcast

Was spricht deine Websitebesucher an? Welche Elemente machen Besucher zu Käufern? Erfahre es im A/B-Testing Podcast!

Mehr lesen >>

Es wurde noch kein Kommentar geschrieben

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.