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Martina Wrede ·

So steigern Sie die Conversion Rate Ihrer Website!

Sie möchten die Absprungrate Ihrer Website effektiv reduzieren und mehr Seitenbesucher in zahlende Kunden umwandeln? Dann nutzen Sie unsere 5 Tipps um Ihre Website conversionfreundlich zu gestalten!

Tipp 1: Geben Sie Ihren Kunden einfache Möglichkeiten Sie zu kontaktieren!

Bieten Sie mindestens eine, im besten Fall kostenfreie, Telefonnummer an, eine E-Mail-Adresse und/oder ein Kontaktformular und platzieren Sie dieses so, dass der Kunde nicht lange danach suchen muss.

Am Besten platzieren Sie die Kontaktmöglichkeit im Headbereich Ihrer Website und auf jeder Unterseite. Versenden Sie Eingangsbestätigungen für Kunden E-Mails und Kontaktformularanfragen und lassen Sie Ihre Kunden wissen, wann sie mit einer Rückmeldung auf ihre Anfrage rechnen können (z. B. in 1 bis 2 Werktagen).

Tipp 2: Zeigen Sie Ihren Besuchern Infos und Produkte auf passenden Landingpages

Zeigen Sie Ihren Website-Besuchern, die Informationen und Produkte, nach denen sie recherchiert haben, auf passenden Landingpages!

Die Funktion einer Landingpage ist es, die Besucher auf einer möglichst linearen Klickstrecke in wenigen Schritten zum gewünschten Conversion-Ziel zu führen.

Werbekampagnen sorgen neben der Generierung von Traffic auch dafür, dass die Ziele der Website-Besucher transparent gemacht werden können: Zum Beispiel das Ziel einer Bestellung, wenn der  Nutzer mit einer Kaufabsicht die Website besucht. Webseiten-Betreiber können demnach genau auf die jeweilige Intention der Besucher eingehen, indem sie den Traffic direkt auf die entsprechende Kategorie der Website leiten und so die von der Anzeige entstandenen Erwartungen erfüllen.

Damit wird dem Suchenden bestätigt, dass das recherchierte Produkt auf der Anbieter-Seite auch tatsächlich zu finden ist. Wenn Sie den Besucher mit seinen Motiven jedoch nicht mit einer optimalen Landing Page abholen, wird er das Angebot innerhalb einer kurzen Entscheidungsphase als nicht relevant beurteilen. Sie verlieren so höchstwahrscheinlich qualifizierten Traffic an Ihre Wettbewerber, welche eine bessere Landingpage haben.

Wie lässt sich die Absprungrate reduzieren?

Greifen Sie Suchbegriffe und Anzeigentitel in der Überschrift der Landingpage auf, um einen Bezug zwischen Suchanfrage, Anzeige und der damit verknüpften Landingpage herzustellen.

Binden Sie hierbei die typische Ausdrucksweise Ihrer Zielgruppe in den Content mit ein. Stellen Sie sicher, dass die Landingpage Kaufargumente aus der Anzeige (z. B. Rabatte, gratis Versand) klar und deutlich kommuniziert.

Achten Sie bei der Verlinkung Ihrer Google Ads Anzeigen darauf, in welcher Phase des Entscheidungsprozesses sich der Suchende befindet. Sucht jemand mit generischen Suchbegriffen, so hat die Person vermutlich nur eine grobe Vorstellung von der Art des gesuchten Produkts.

Die Google Ads Anzeige sollte entsprechend auf eine Produktkategorieseite verweisen. Dagegen empfiehlt sich bei produktspezifischen Keywords (zum Beispiel Artikelnummer) der Verweis des Traffics auf die Produktdetailseite.

Auch wenn auf der Landingpage das gesuchte Thema zu finden ist, ist noch nicht 100%ig sichergestellt, dass es nicht zu Absprüngen kommt. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn das Produktangebot nicht den Erwartungen des Suchenden entspricht.

Sollte man genau das richtige Angebot finden, kommt man in der Regel als erstes zur Registrierung. Dort wird man dann normalerweise zu einem Formular geleitet, in das man neben seinem Namen und seiner Adresse auch das Geburtsdatum eingeben muss.

Die Konsequenz kann hier sein: Ein Abbruch wegen der Abfrage zu vieler persönlicher Daten. Sollte ich dieses Formular trotzdem ausgefüllt haben, kann auch das Fehlen der präferierten Zahlart zum Abbruch führen.

Weitere Gründe für Abbrüche im Kaufprozess sind unter anderem

  • Zu lange Seiten-Ladezeiten – Abbruch aufgrund ungenügender Technik.
  • Von der Navigation fühlt sich der Nutzer falsch geleitet – Abbruch aufgrund der Usability.

Aus Webseitenbetreiber-Sicht ist der Prozess damit natürlich noch nicht zu Ende. Bestenfalls möchte man ja auch, dass das Geld mit hoher Sicherheit eingeht und man im Idealfall einen neuen Stammkunden gewonnen hat. Der After-Sales-Prozess ist daher ebenfalls ein wichtiger Part der Betrachtung.

Tipp 3: Übersichtlichkeit und  individuelle Anpassung an die Interessen des Kunden

Kommunizieren Sie auf der Homepage das Angebot Ihres Online-Shops und den Mehrwert  Ihrer Website im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern.

Ihre Homepage sollte außerdem einen hohen Wiedererkennungswert haben. Eine strukturierte und übersichtliche Präsentation des Produktangebots erleichtert den potenziellen Kunden, die passende Produktkategorie zu finden.

Weckt ein bestimmter Artikel das Interesse des Nutzers, dann lässt sich auf der Produktseite die Kaufabsicht mit relevanten Produktbeschreibungen, deren Detailstärke der Komplexität des Artikels angemessen ist, weiter stärken.

Bedenken Sie, dass Nutzer ein konkretes Ziel effizient erreichen möchten. Zu lange Fließtexte unterstützen dieses Bedürfnis nicht und motivieren höchstens zur Suche nach einem alternativen Anbieter.

Komprimieren Sie deswegen Ihre Informationen auf das Wesentliche und wählen Sie leicht zu erfassende Textformate wie Listen oder Tabellen, um Leistungen oder Alleinstellungsmerkmale darzustellen.

Schaffen Sie eine authentische Kauferfahrung, indem Sie zusätzlich die Möglichkeit zur Vergrößerung der Produktbilder oder sogar Produktvideos mit einbinden.

Sorgen Sie für Inspiration! Durch das Anbieten von Cross-Sells können Sie Ihre Kunden zum Kauf weiterer Waren animieren. Wurden beispielsweise Schuhe gewählt, interessiert sich ein Kunde möglicherweise ebenso für eine dazu passende Tasche oder dazugehörige Socken.

Tracken Sie den Suchverlauf von registrierten Nutzern, dann können Sie anhand, der in den Cookies gespeicherten Daten, zielgerichtet weitere Produkte empfehlen. Zum Beispiel können demselben Besucher in einer späteren Sitzung die vorher angeschauten Produkte auf einer personalisierten Startseite präsentiert werden.

Tipp 4: Durch eine seriöse Präsentation Ihrer Website entsteht Vertrauen.

Setzen Sie während des Bestellprozesses  vertrauensverstärkende Merkmale ein! Sie mindern das wahrgenommene Risiko, welches möglicherweise mit einem Online-Kauf zusammenhängt, zum Beispiel aufgrund der fehlenden Produkterfahrung und der damit einhergehenden schwierigen Beurteilung der Beschaffenheit eines Produkts.

Sicherheit bei einer Kaufentscheidung schaffen zum Beispiel Versprechen, wie Geld-zurück-Garantie, die Möglichkeit zur kostenlosen Retoure oder ein hohes Angebot an Zahlungsmöglichkeiten.

Binden Sie bekannte Gütesiegel, wie das Trusted Shops Logo, an einer gut sichtbaren Position ein und setzen Sie auf gängige Symbole, wie Vorhängeschlösser, um auf die sichere Datenübertragung per SSL hinzuweisen.

Auch positive Kundenbewertungen fördern die Glaubwürdigkeit eines Anbieters. Marken schaffen ebenfalls Orientierung und wirken wie ein Katalysator auf die Kaufentscheidung.

Nutzen Sie das, indem Sie beispielsweise Ihr Firmenlogo an der erwartungstreuen Position oben links auf der Seite präsentieren. Implementieren Sie Logos von Firmen und Medien, die positiv über Sie berichtet haben, als Referenzen auf Ihrer Website.

Vergessen Sie hierbei keinesfalls, die Rechte zur Verwendung individuell mit dem jeweiligen Unternehmen abzuklären, sonst kann es im schlimmsten Fall zu einer Abmahnung kommen.

Tipp 5: Navigation

Bieten Sie Ihren Seitenbesuchern eine möglichst einfache, übersichtliche und schnelle Navigation. Verlinken Sie die Seiten so gut wie möglich, sodass ein Nutzer sofort von der einen zur anderen Seite oder zum Kontaktformular oder Warenkorb gelangt.

Überprüfen Sie Ihre Seite in regelmäßigen Abständen auf browserspezifische Fehlermeldungen, funktionierende Links und fehlerfreie Darstellungen. Diese Prüfung ist wichtig, um eine hohe Nutzerfreundlichkeit zu schaffen.

Kunden, die auf Ihrer Website ohne große Mühe z.B. von Produkt A zu Produkt B navigieren können, werden eher zu wiederkehrenden Besuchern gehören als solche, die nach einer zweiten oder dritten nicht funktionierenden Verlinkung Ihre Seite verlassen.

Fazit:

Sie sollten nicht den Fehler machen und Ihre Conversion Rate mit der Ihrer Konkurrenten vergleichen. Das ist wenig sinnvoll und hat sehr wenig Aussagekraft. Betrachten Sie immer die eigene Entwicklung dieser wichtigen Kennzahl.

Optimieren Sie laufend Ihre Website oder Ihren Shop und vergleichen Sie verschiedene Zeiträume miteinander, also beispielsweise die Conversion Rate vom letzten und diesem Monat. Sie können auch Ihre Conversion Rate durch die Segmentierung unterschiedlicher Kanäle im Marketing bzw. unterschiedlicher Zielgruppen analysieren.

Mithilfe des Web-Controllings finden Sie sicherlich eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten, Ihre Conversion Rate zu optimieren.

Haben Sie Fragen zur Conversion Rate Optimierung? Lassen Sie uns einfach einen Kommentar da!


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