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Google Ads optimieren: In 7 Schritten zur performancestarken Ads Kampagne!

Mit Google Ads können kleine und große Unternehmen ganz einfach Online-Anzeigen schalten und damit schnell und effektiv mehr Sichtbarkeit und Bekanntheit erlangen, neue Kunden gewinnen und Umsätze steigern. Damit die Anzeigen aber wirklich erfolgreich sind, ist eine ständige Überprüfung und eine flexible Anpassung an die sich stetig verändernden Marktbedingungen erforderlich. Wer also mit Google Ads wirbt, der muss kontinuierlich an der Anpassung seiner Anzeigen arbeiten und zum richtigen Zeitpunkt die passenden Optimierungsmaßnahmen einleiten. Das erfordert nicht nur Ausdauer, sondern auch Know How. Hier stellen wir Ihnen die 7 wichtigsten Schritte zur Optimierung Ihrer Google Ads Kampagnen vor – für leistungsstarke Kampagnen!

P.S.: Sie brauchen Hilfe bei der Optimierung Ihrer Anzeigen oder möchten die Arbeit lieber gleich einem Experten überlassen? Dann sind wir die Richtigen. Hier geht es zu Ihrem Kontakt mit Smarketer!

1. Hauptziel festlegen 

Bevor Sie mit der Optimierung Ihrer Google Ads Kampagne beginnen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welche Marketingziele Sie mit Ihren Anzeigen erreichen möchten.

Wünschen Sie sich mehr Besucher auf Ihrer Website? Mehr Käufer für Ihr Produkt? Oder möchten Sie mehr Kontaktanfragen erhalten?

Je präziser Ihr Werbeziel ist, desto besser können Sie die Einstellungen in Ihrem Google Ads Konto auf die richtigen Optimierungsmaßnahmen anpassen. Im Google Ads Konto lassen sich eine Vielzahl an Messwerten individualisieren und auf Ihr entsprechendes Projekt ausrichten. Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre gesamte Google Kampagne, indem Sie einen repräsentativen Zeitraum mit einer validen Datenbasis wählen, auf deren Grundlage Sie später Optimierungsentscheidungen treffen.

Durch die Sortierung nach Kosten oder Klicks, können Sie schnell Ihre erfolgreichsten Kampagnen und deren Investitionswert erkennen – aber auch sehen wo noch Luft nach oben ist.

Was kann optimiert werden?

Ihre Google Ads Kampagnen können passend zu Ihren Marketingzielen in vielfältiger Hinsicht optimiert werden. Ihre Kampagne lässt sich u.a. in folgenden Aspekten optimieren:

  • Klickzahlen und der Klickrate (CTR) 
  • Zahl der Impressionen
  • Conversion und Conversionrate (CVR)
  • Kosten und Klickpreis (CPC)
  • Position der Anzeigen
  • Kosten/Conversion & Conversionwert. 

Mit der richtigen Strategie können Sie kosteneffizient Ihre Reichweite steigern und Ihr Unternehmen erfolgreich online vermarkten. 

2. Kampagneneinstellungen anpassen

2.1. Den richtigen Kampagnen-Typ finden

Bei der Erstellung einer neuen Google Ads Kampagne können Sie zwischen verschiedenen Kampagnentypen wählen, mit denen Sie Ihre Werbeinhalte auf unterschiedliche Art und Weise anzeigen lassen können. Je nach Kampagnentyp lassen sich verschiedene Werbezwecke erfüllen:

  • Suchnetzwerk: Hier lassen sich Textanzeigen in der Google Suche und auf Partner-Seiten des Google Suchnetzwerks schalten. In der Anzeige werden Keywords verwendet, damit sie Nutzern bei entsprechenden Suchanfragen angezeigt wird. 
  • Displaynetzwerk: Hier können Bannerwerbung und Textanzeigen auf über zwei Millionen Partner-Websites von Google geschaltet werden.
  • Shopping: Mit Google Shopping Anzeigen können Produkte von Onlineshops z.B. in der Google-Suche und im Shopping Reiter beworben werden
  • Video: Dieser Kampagnentyp eignet sich für Videokampagnen auf YouTube und im Google-Netz
  • Universelle App Kampagnen: Hiermit lassen sich Apps auf den großen Plattformen von Google bewerben, z. B. auf YouTube, in der Google-Suche, Google Play oder Google Discover.

Suchnetzwerk vs. Displaynetzwerk

Ihre Google Ads Kampagne können Sie im Suchnetzwerk oder im Displaynetzwerk anzeigen lassen: Zum Suchnetzwerk gehört einerseits die Google-Suche, aber auch die Partner-Websites des Suchnetzwerks, wie bspw. web.de oder t-online.

Das Displaynetzwerk umfasst alle Google Partnerseiten, die eine AdSense-Einbindung besitzen. Hier lassen sich Text- und Banneranzeigen schalten, die sich vor allem für die Bekanntheitssteigerung einer Marke aber auch für Remarketing-Zwecke eignen.

Der grundlegende Unterschied zwischen Suchnetzwerk und Displaynetzwerk ist der Umgang mit Suchanfragen von Internet-Nutzern. Während sich die Anzeigen im Suchnetzwerk an der aktiven Suche der User zu einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung orientieren und dafür mit speziell darauf ausgerichteten Keywords arbeiten, werden für die Anzeigen im Displaynetzwerk Optionen eingebucht mit denen sich bestimmte Werbezwecke verfolgen lassen.  

Bei der Auswahl des Kampagnentyps können Sie zwischen dem Such-Netzwerk und dem Display-Netzwerk und der Mischform „Suchnetzwerk mit Displayauswahl“ wählen.

Wählen Sie Suchnetzwerk und Displaynetzwek nicht gleichzeitig aus!

Denn beide Optionen verfolgen grundsätzlich unterschiedliche Ansätze: Da Anzeigen im Suchnetzwerk Usern nur bei entsprechenden Suchanfragen angezeigt werden, lohnt sich dieser Kampagnentyp nur, wenn Ihr Produkt, Ihre Marke oder die Art Dienstleistung bereits bekannt ist – denn die User suchen in der Regel nur nach Dingen von denen Sie schon im Voraus eine Vorstellung haben.

Im Google Displaynetzwerk hingegen erreichen Sie User während sie im Netz surfen und bspw. YouTube-Videos schauen oder E-Mails checken. Schalten Sie dort Ihre Anzeigen, können sie von der breiten Streuung der Anzeigen profitieren und bspw. Ihre Markenbekanntheit steigern – eine Ausrichtung auf bestimmte Zielgruppen ist dabei auch möglich. 

Um Streuverluste zu vermeiden und Ihre Anzeige der richtigen Zielgruppe anzuzeigen sollten Sie Display- und Suchnetzwerk trennen, denn nur dann lassen sich die richtigen Einstellungen für genau ihre Werbezwecke treffen.

Suchnetzwerk vs. Placements im Displaynetzwerk

Google arbeitet sowohl im Suchnetzwerk als auch im Displaynetzwerk eng mit Partner-Websites zusammen, auf denen Ihre Anzeige erscheinen kann. Zu den Suchnetzwerk-Partnern von Google gehören Websites, die die Google-Suche auf Ihrer Website integrieren – also den Google-Suchschlitz auf Ihrer Seite einfügen.

Wenn Sie hier einen Suchbegriff eingeben, erscheint eine Google-Suchergebnisseite ähnlich wie die eigentliche Google-Suche, bei der sich über den organischen Suchergebnissen gleich 10 Google Ads-Anzeigen befinden. Im Displaynetzwerk sind meist große und stark frequentierte Webseiten wie die Nachrichtenseiten Spiegel, Handelsblatt, Focus etc. oder Portale wie T-Online oder Chefkoch.de zu finden. Auf diesen Seiten können Sie Ihre Google Ads-Werbung in verschiedenen Formaten – in sogenannten Placements – ausspielen.

Platziert werden kann Ihre Werbung aber auch in kleinen Blogs und Foren, die über Google AdSense die Schaltung von Werbung erlauben. Prüfen Sie also genau welche Suchnetzwerke für Ihre Anzeigen passend und rentabel sind und zur gewünschten Conversion führen. 

2.2. Kampagnen an Gerätetypen anpassen

Nachdem Sie sich für einen Kampagnen-Typ entschieden haben lohnt sich ein Blick auf die Geräteeinstellung Ihrer Ads. Ihre Anzeigen können auf verschiedenen Devices wie Computer, Mobilgeräte oder Tablets betrachtet werden.

Die Performance der Anzeigen kann zwischen den Geräten stark variieren. Das Klickvolumen, die Position der Anzeige, die Klickrate und der Klickpreis weisen in der Regel starke Unterschiede auf und sollten möglichst separat betrachtet und angepasst werden.

Bei der Analyse der Google Kampagnen sollten Sie die Unterschiede der Geräte unbedingt beachten – denn sonst kann die Gesamtperformance einer Kampagne verfälscht werden.

Unter “Einstellungen” – “Geräte” lassen sich individuelle Gebotsanpassungen für Mobilgeräte einstellen – was gerade hinsichtlich des steigenden mobile Traffics von hoher Bedeutung ist. Gebote können auch speziell für Tablets vergeben werden.

Die Performance Ihrer Ads hängt neben dem Einfluss der unterschiedlichen Gerätetypen auch stark vom mobilen Website-Auftritt ab. Eine mobil optimierte Seite führt zu einer besseren Usability für den Nutzer – was sich schließlich in einer höheren Conversion Rate widerspiegelt.

Zudem sollte man darauf achten, eine möglichst positive Seitenerfahrung für die mobilen Zugriffe herzustellen. Dazu gehören z.B.:

  • Die Option eines Gastaccounts für den mobilen Checkout z.B. bei Onlineshops
  • Ein schneller Pagespeed: Ist dieser nur eine Sekunde schneller erhöht sich die Coversionrate bereits um 27%
  • Ein schrittweiser Seitenaufbau beim Laden ist besser als ein kompletter Aufbau der gesamten Seite

Testen Sie Ihre Seite auch auf den “mobile friendly” Status von Google.

2.3. Zeitliche Ausspielung anpassen

Ihre Anzeigen performen nicht zu alle Tages- und Nachtzeiten gleich stark. Häufig unterscheiden sich gerade die Anzahl der Impressionen im Suchnetzwerk oder die generierten Conversions je nach Tageszeit enorm.

Hier liegt oft verstecktes Potential: Vor allem wenn man sich bisher nur sporadisch mit dem Google Ads Werbezeitplaner beschäftigt hat. Mit dem “Werbezeitplaner” können Sie die Tages-Ergebnisse für jede Ihrer Google Ads Kampagnen eingesehen und Gebotsanpassungen nach bestimmten Zeiten vornehmen.

Standardmäßig gliedert sich der Zeitplan nach den 7 Wochentagen. Um detaillierte Auswertungen über die Tages-Performance zu erhalten, sollten Sie den Werbezeitplaner tageweise im 4 Stunden-Takt gliedern. Dadurch wird besonders deutlich, in welchen Zeiträumen Ihre Kampagne besonders gut oder besonders schlecht performt und wo zusätzliche Insights die Kampagnenleistung nachhaltig verbessern könnten. 

In diesem Beispiel würde sich eine Gebotserhöhung am Donnerstag zwischen 08:00 und 12:00 Uhr und zwischen 16:00 und 20:00 Uhr besonders lohnen, da in diesen Zeiträumen ein Großteil der Conversions durchgeführt werden (Links oben pro Kästchen), aber aufgrund der aktuell niedrigen Impressionshares (rechts unten pro Kästchen) nur sehr selten ausgespielt werden. Somit hätten diese Zeiträumen noch enormes Potential. 

2.4. Regionale Anpassung

Die Performance Ihrer Kampagnen unterscheidet sich nicht nur innerhalb der verschiedenen Tages- und Nachtzeiten, sondern auch in den verschiedenen Ländern und Regionen, in denen sie ausgespielt werden.

Aufgrund der großen Unterschiede bei der Zahl der Suchanfragen und beim Klickpreis des jeweiligen Landes ist es ratsam, die Kampagnen hinsichtlich der verschiedenen Länder zu strukturieren. Eine Untergliederung in Regionen ist ebenfalls ratsam, z.B. wenn Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung lokal gebunden ist. 

Unter “Einstellungen” – “Standorte” können Sie Ihre Kampagne, die z.B. für Deutschland vorgesehen ist, in 16 Bundesländer untergliedern. Zusätzlich sollte das entsprechende Hauptland, also Deutschland, mit aufgenommen werden und dafür mit einer niedrigeren Gebotsanpassung als die Bundesländer versehen werden. Damit wird sichergestellt, dass Ihre Kampagne auch den Usern angezeigt wird, denen von Google nicht direkt ein Bundesland zugeordnet werden kann.

Nach einiger Zeit und einer ausreichend gesammelten Datenbasis können die Gebote dann entsprechend der Performance in den verschiedenen Regionen angepasst werden: So können Standorte mit einem durchschnittlich niedrigeren Klickpreis, aber einer besseren Conversionrate stärker beworben werden.

Gleiches gilt natürlich auch andersherum. Um weitere potentielle Länder für Ihre Werbeausrichtung zu identifizieren, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf Googles Global Market Finder. Hier werden aufgrund Ihrer eingetragenen Keywords geeignete Absatzländer für Ihr Business ausgegeben und nach Werbechance, monatlichem Suchvolumen, Wettbewerb und durchschnittlichen CPC-Preisen untergliedert!

3. Suchanfragen auswerten und Keywords optimieren

Eine der wichtigsten aber auch aufwendigsten Optimierungsmaßnahmen ist die Optimierung der eingehenden Suchanfragen. Der Suchanfragenbericht im Google Ads Konto macht transparent, welche Begriffe vom User wirklich in die Suchmaschine eingegebenen wurden und dafür gesorgt haben, dass Ihre Anzeigen ausgespielt wurden. 

Der Suchanfragenbericht lässt sich für Kampagnen oder Anzeigengruppen im Menü unter “Keywords” im Tab “Suchbegriffe” ausgeben. Er beinhaltet statistische Informationen der eingegangenen Begriffe und zeigt, ob die Suchanfragen bereits als Keywords im Konto hinzugefügt bzw. ausgeschlossen wurden.  

Hinter den Begriffen verbergen sich verschiedenste Kombinationen der Keywords, mit Falschschreibweisen und Synonymen, über welche die Anzeigen für den entsprechenden Keyword-Übereinstimmungstyp ausgespielt und geklickt wurden. Der Suchanfragenbericht gibt also Aufschluss über die Keyword-Kombinationen, die gut und weniger gut performen und zeigt Suchanfragen auf, welche für die Branche irrelevant sind und nur Kosten verursachen.

Die Auswertung eignet sich besonders für die Erweiterung der Keywordlisten und zur Identifikation von Negativen Keywords (ausschließenden Begriffen). Gerade bei Broad-Match Keywords fällt oftmals irrelevanter Traffic an, der durch eine regelmäßige Kontrolle der Suchanfragen vermieden werden kann.

Unerwünschte Suchanfragen können im Interface sofort markiert und als auszuschließende Keywords für die Kampagnen hinterlegt werden. An dieser Stelle empfehlen wir wöchentlich alle eingehenden Suchanfragen zu kontrollieren und auszuwerten.

4. Bidmanagement nutzen

Gerade bei größeren Google Ads Konten, bei denen täglich mehrere hunderttausende Suchanfragen eingehen, kann es sehr schnell sehr zeitaufwändig und schwierig werden, die Klickpreisgebote manuell zu optimieren.

Bidmanagment-Tools können hier Abhilfe schaffen. Neben externen Tool, bietet auch Google Ads selbst automatisierte Gebotsstrategien an, die zu einer verbesserten Kampagnenausrichtung und Kontoperformance beisteuern und bei der Einhaltung von Leistungszielen helfen können.

Die Gebote werden hier aufgrund der Daten für Geräte, Browser, Standorte, Anzeigenplatzierung und Tageszeiten angepasst, welche zum Zeitpunkt jeder Auktion aktuell sind. Zur Verwaltung der flexiblen Gebotsstrategien gibt es einen eigenen Bereich in der gemeinsam genutzten Bibliothek.

Hier können verschiedene Strategien erstellt und geändert werden. Existierende Strategien werden mit zugehörigen Statistiken angezeigt, wobei auch die Anzahl der zugeordneten Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords aufgelistet werden.

Arten von Gebotsstrategien:

Es gibt verschiedene Arten von Gebotsstrategien mit unterschiedlichen Funktionsweisen, mit denen Sie Ihre Gebote anpassen lassen können.

  1. Auto-optimierter CPC
  2. Ziel-CPA
  3. Ziel-ROAS
  4. Kompetetive Auktionsposition
  5. Klicks maximieren
  6. Ausrichtung auf Suchseitenposition

Best Practices:

Für die Ausrichtung der flexiblen Gebotsstrategien gibt es ein paar Faustregeln, die man beachten sollte, um die bestmögliche Performance der Anzeigen gewährleisten zu können. Wenn Sie Ihre Reichweite erhöhen möchten, eignen sich die Optionen der kompetitiven Auktionsposition, Klickmaximierung oder Suchseitenposition. Für die Performancesteigerung der Anzeigen eignen sich eher die Conversions orientierten Strategien. Beachten Sie, dass

  1. Ihre Kampagnen- und Anzeigengruppen klar strukturiert sind und das Conversiontracking eingerichtet ist. Denn je spezifischer eine Gebotsstrategie auf Kategorien bzw. Anzeigengruppen ausgerichtet ist, umso erfolgversprechender kann diese ausfallen
  2. eine valide Datenbasis zugrunde liegt – eine ausreichende Kampagnenlaufzeit und die nötigen Conversiondaten sollten für jede Strategie bereits vorhanden sein.
  3. Verwenden Sie individuelle Strategien für Ihre verschiedenen Ziele und Anzeigengruppen. 
  4. Es sollte noch Potential in der Position oder im Anteil an möglichen Impressionen vorhanden sein.
  5. Ziel-CPA und Ziel-ROAS stellen Sie zu Beginn am besten mit 10-20% über den bisherigen Ergebnissen ein und regulieren sie dann kontinuierlich nach unten.
  6. Stellen Sie die Ziel-ROAS bei gleichbleibenden Warenkorbwerten ein.
  7.  Ganz wichtig! Regelmäßige Kontrollen und Vorher/Nachher Analysen. 

Achtung: Bisherige Gebotsanpassungen für Standorte, Zeiten oder Geräte werden von automatischen Bietstrategien ignoriert!

5. Zusätzliche Messwertspalten einrichten

Google Ads bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Metriken und Leistungsdaten, mit denen Sie eine detaillierte Konto- und Performanceanalyse durchführen können. Viele zusätzliche Messwerte für Ihre Analyse erhalten Sie, wenn Sie in Ihrem Google Ads Konto zusätzliche Spalten hinzufügen. Wir empfehlen Ihnen folgende Messwerte hinzuzufügen:

Wettbewerbswerte

Ihre Wettbewerbswerte geben Auskunft über die Leistung Ihrer Google Ads Kampagnen im Vergleich zu  Ihren Mitbewerbern und bieten damit wichtige Informationen zum vorhandenen Potenzial. 

Attribution

Das Standard Attributionsmodell, welches in Ihrem Google Ads Konto hinterlegt ist, ist das “Last Click” Modell. Bei diesem Modell wird dem letzten Kanal, über den der Nutzer auf die Webseite gekommen ist, die Conversion (das verfolgte Ziel: Ein Kauf, ein Kontakt usw.) zu 100% zugerechnet. Dieses Modell ist veraltet, denn oftmals sind ganz andere Kampagnen für die ersten Interaktionen mit der Seite verantwortlich.

Die Entscheidung für das richtige Attributionsmodell schafft Abhilfe. Sie können z.B. “durch Klicks bzw. Impressions vorbereitete Conversions” als weitere Metriken in den Kampagnen hinzufügen, um voreilige Keywordpausierungen zu vermeiden, die nachhaltig zum Gesamterfolg des Kontos beitragen.

Analytics

Mit dem Analyse-Tools Google Analytics lassen sich im Google Ads Konto weitere wichtige Indikatoren für die Performanceanalyse festlegen. Gerade bei Landingpages bzw. Projekten, bei denen andere Erfolgsmetriken wie Käufe oder Umsätze wichtig sind, können die Messwerte über Analytics bedeutende Optimierungsansätze bieten.Hier können z.B. auch die Absprungraten, Sitzungsdauer oder die durchschnittlichen Seiten pro Sitzung angezeigt werden.

Natürlich gibt es noch weitere Messwerte, die bei der Accountoptimierung helfen können. Wählen Sie auf jeden Fall weitere Metriken (Anrufdetails, geräteübergreifende Conversions, Änderungsverläufe, Qualitätsfaktor…) für Ihre Optimierung und Erfolgsanalyse aus!

6. Den Qualitätsfaktor erhöhen

Für eine nachhaltige Optimierung Ihrer Google Ads Kampagne ist es wichtig auf eine hohe Qualität und Relevanz der Anzeigen zu achten und einen hohen Qualitätsfaktor der Anzeigen zu haben.

Mit dem Qualitätsfaktor bewertet Google wie relevant Ihre Anzeigen, Keywords und Zielseiten sind.

Der Faktor ist neben dem Klickpreisgebot einer der entscheidendsten Punkte für die Position Ihrer Anzeigen – deshalb ist es wichtig diesen Faktor immer im Blick zu behalten und durch fortlaufende Optimierungen im Konto zu verbessern. 

Was hat Einfluss auf den Qualitätsfaktor?

Google berechnet den Qualitätsfaktor aus drei Komponenten: Der erwarteten Klickrate, der Anzeigenrelevanz und der Nutzererfahrung mit den Zielseite der Anzeigen.

Mit diesen Faktoren ermittelt Google wie wahrscheinlich es ist, dass Ihre Anzeigen performen (erwartete Klickrate), ob der Anzeigentext kongruent mit der Suchanfrage ist (Anzeigenrelevanz) und ob die hinterlegte Zielseite sinnvoll für den Suchenden ist – in Hinblick auf seine Suchanfrage (Nutzererfahrung mit der Zielseite).

Um den Qualitätsfaktor zu erhöhen können Sie:

  • die Kampagnen- und Anzeigengruppenstruktur optimieren
  • Anzeigentexte optimieren und 
  • die Zielseite der Anzeigen optimieren

Einfluss auf den Quality Score haben zudem die Historie der Klickrate und die Anzeigenerweiterungen, die Sie zu Ihren Anzeigen hinzugefügt haben. 

Für eine hohe Relevanz Ihrer Anzeigen sollten Sie auf ein gutes Zusammenspiel der Anzeigen (mit relevanten Keywords) und der Landingpages (mit einer technisch und contentbezogenen soliden Grundlage) achten und dieses Zusammenspiel kontinuierlich perfektionieren.

Indem Sie mehrere Anzeigentexte und Formulierungen gegeneinander testen und passend zu den hinterlegten Keywords Ihrer Anzeigengruppen gestalten, kommen Sie einer hohen Klick- und Conversionrate Schritt für Schritt näher.  

Sie wollen mehr über die Optimierung des Qualitätsfaktors wissen? Dann lesen Sie hier weiter.

7. Testen, Testen, Testen 

Wie erfolgreich Ihre Optimierungsmaßnahmen sind, können Sie mit A/B Tests zwischen mehreren Kampagnen prüfen. Dazu entwerfen Sie im Google Ads Konto ganz unkompliziert Kampagnenentwürfe, in denen Sie die verschiedenen Änderungen vornehmen.

Ihre Entwurf-Kampagnen können Sie dann leicht gegen aktuelle Live-Kampagne testen. Legen Sie ein Start- und Enddatum fest und geben Sie an, welcher Prozentsatz des Kampagnenbudgets dem Test zugewiesen werden soll. Im Anschluss entscheiden Sie sich für die “bessere” Ausrichtung der Kampagne.

Fazit:

Die Optimierung eines Google Ads-Kontos ist ein fortlaufender Prozess, der eigentlich nie fertig ist. Für erfolgreiche Google Anzeigen müssen Sie immer wieder  Daten sammeln, auswerten und ihre Kampagnen-Strategien flexibel an die aktuellen Bedingungen anpassen.

Google Ads bieten Ihnen eine gute Möglichkeit, viel über das Verhalten der Internet-User (Ihrer potenziellen Kunden!) zu erfahren, Ihre Werbestrategie zu reflektieren, sich auszuprobieren und immer wieder Neues zu lernen. Google Ads Optimierung ist eine „Never Ending Love Story“ mit großem Potenzial für Ihre persönliche Weiterentwicklung und die Weiterentwicklung Ihrer Anzeigen. Möchten Sie einen kleinen Vorsprung und nicht bei null anfangen?

Unsere Experten helfen Ihnen gern mit ihrer jahrelangen Erfahrung in Theorie und Praxis.

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