Google Ads Full Service: +49 30 920 38 34 466
Google Ads Agentur und Microsoft Advertisement Elite Partner

Performance Max

Das All-In-One Kampagnenformat mit Google

Mit Performance Max hat Google ein Format geschaffen, dass mit einer Kampagne alle Kanäle von Google Ads bedient. Mithilfe von Text-, Bild-, und Videoassets bespielt der Algorithmus auf Basis Ihres Zielvorhabens geschickt die Werbewelt von Google und erreicht somit die richtige Zielgruppen. Lesen Sie in unserem Glossarartikel zu Performance Max alle Informationen zu Vorteilen & Nachteilen, Kampagnensetup, Analyse und Best Practices für Ihre Assets.

Was ist Performance Max

Eine Kampagne für maximale Performance – auch Performance Max – ermöglicht es, die richtige Botschaft zur richtigen Zeit an die richtigen Personen zu übermitteln. Nutzer werden im Google-Werbenetzwerk mit der gewünschten Marketingbotschaft treffsicher angesprochen. Auf diese Weise können Leads sowie mehr Online- und Offline-Umsätze generiert werden. Voraussetzung ist ein eingerichtetes Conversion Tracking, da die Kampagne zur Maximierung der Conversions oder des Conversionwertes automatisiert ausgerichtet wird.

Smarketer Performance Max Channels

Der neue Kampagnentyp wurde entwickelt, um Werbetreibenden den Zugriff auf das gesamte Google Ads-Inventar in einer einzigen Kampagne zu ermöglichen. Dieser kann keywordbasierte Suchkampagnen ergänzen, um mehr potenzielle Kunden über alle Google-Kanäle zu erreichen, einschließlich YouTube, Google Discovery, Google Maps, Google Mail, Google Display-Netzwerk und Google Search. Mit Performance-Max-Kampagnen wird die Leistung auf der Grundlage der vorab definierten Conversion-Zielsetzung gesteigert, d.h. mehr Conversions oder ein höherer Conversion-Wert wird erzielt.

Wie funktioniert Performance Max?

Wie der Kampagnentyp „Maximale Performance“ bei Suchkampagnen oder Keywords im Konto funktioniert

Kampagnen mit maximaler Leistung ergänzen bestehende Suchkampagnen und berücksichtigen das Keyword-Targeting. Wenn die Suchanfrage des Nutzers mit einem passenden Keyword eines beliebigen Übereinstimmungstyps in Ihrem Konto übereinstimmt, hat die Suchkampagne Vorrang vor der Kampagne mit maximaler Leistung. Alle Anzeigen, die für die Anzeige ausgewählt wurden, werden auf der Grundlage Ihrer Einstellungen angezeigt (z. B. gegen Gebote abgeglichen), wobei das Prinzip der Performance bestimmend ist. Wenn vorhandene Keywords nicht für die Suchkampagne in Frage kommen, werden sie stattdessen in der Kampagne für maximale Leistung aufgeführt.

Google Ads kann allerdings keine Kampagne auf Keyword-Ebene durchführen, wenn folgende Hindernisse bestehen:
Wenn das Keyword ein geringes Suchvolumen aufweist, das Budget eingeschränkt ist, alle Creatives oder Landingpages für die Anzeigengruppe abgelehnt wurden oder die Ausrichtungskriterien von Kampagnen nicht vollständig berücksichtigt werden.

Mit Smart Bidding zu mehr Erfolg

Mit Smart Bidding werden Gebote in Echtzeit optimiert und über alle Kanäle hinweg das Beste aus den Kampagnen herausgeholt. Es kommen Automatisierungstechnologien von Google zum Einsatz, einschließlich Gebotsabgabe, Budgetoptimierung, Targeting, Werbemittel und Attribution, um optimale Ergebnisse auf jeder Plattform zu erzielen. Smart Bidding arbeitet auf Grundlage der Zielvorgaben des Werbetreibenden (z. B. Ihr CPA- oder ROAS-Ziel), den bereitgestellten Creative-Assets, Zielgruppensignalen und optionalen Datenfeeds.

Performance Max bietet je nach Wertigkeit und Wahrscheinlichkeit einer Conversion mehr für eine Auktion. Damit Performance Max „weiß“, welche Conversions für Ihr Unternehmen besonders wertvoll sind, können Sie dem Algorithmus dafür Daten hinterlegen. Hier können den Conversions verschiedene Werte zugewiesen werden:

  • Zum Zeitpunkt der Conversion
  • Durch den Import von Offline-Conversions
  • Durch die Verwendung von Conversion-Wert-Regeln 

Google Ads-Automatisierung

Die Möglichkeiten des automatisierten Google Targeting kombiniert mit den eigenen Zielgruppensignalen – das große Plus von Performance Max

Die Automatisierungsfunktionen von Google Ads nutzen maschinelles Lernen, um die Gebotsabgabe im gesamten Google-Inventar zu optimieren und die am besten geeignete Anzeige mit dem optimalen Gebot zu schalten, um die Kampagnenleistung zu maximieren.

Mit Smart Bidding und Attributionsmodellen werden Daten analysiert und die besten Optionen für Ihre Kampagne im gesamten Google-Inventar ermittelt. So lassen sich in Echtzeit Gebote für Auktionen festlegen und die angestrebten Ziele bestmöglich erreichen. Mit zusätzlichen Audience Signals kann zusätzlicher Mehrwert – wie im Folgenden erklärt – aus dem maschinellen Lernen gezogen werden.

Wie bei allen Algorithmen muss auch Performance Max erst lernen, welche Zielgruppen für Sie am relevantesten sind und am ehesten eine Conversion tätigen. Mit den Audience Signals wird ermöglicht, die Automatisierung selbst zu  beeinflussen und eigene Zielgruppen-Daten zu importieren. Die Folge ist die Beschleunigung der ersten Lernphase der Kampagne und aktiver Einfluss darauf, in welche Richtung sich das Targeting entwickelt. Die hinzufügbaren Signale sind benutzerdefinierte Segmente (z.B. Suchaktivitäten, besuchte Websites) mit selbst erhobenen Daten sowie Interessen und demografische Merkmale. Die Zielgruppensignale dienen dem Algorithmus allerdings mehr als Orientierung – letztlich wird dieser aber selbst entscheiden, welche Zielgruppensignale am besten zu den eingestellten Zielen passen. 

Optimierung durch maschinelles Lernen

  • Durch die datengetriebene Attribution über alle Kanäle hinweg werden die inkrementellen Touchpoints optimiert, die zu einer Conversion führen.
  • Es werden Modelle für maschinelles Lernen eingesetzt, um genauere Vorhersagen darüber zu treffen, welche Anzeigen, Zielgruppen und Creative-Kombinationen die beste Leistung erzielen.
  • Mithilfe von Asset-Berichten lässt sich erkennen, wie sich welche Creatives auf die Performance auswirken. Auf dieser Grundlage lassen sich Anzeigen optimieren, um den ROI zu verbessern. 

Vorteile

  • Eine einheitliche Message auf allen Kanälen, die durch Creatives gewonnen wird, die alle in einer Kampagne zusammenspielen – Voraussetzung ist, dass die Kampagnenziele mit den Unternehmenszielen im Einklang stehen
  • Mehr Möglichkeiten zur Automation, da neue Freiräume im Account Management entstehen und eine strategischere Kampagnenplanung möglich wird
  • Neue Potenziale für Kampagnen – neue Zielgruppen, mehr Keywords, mehr Kunden und Konversion
  • Mit Echtzeit-Analysen von Google werden neue Kundensegmente identifiziert und eine höhere Reichweite erlangt. Die Auswahl der Kampagnenart erfolgt auf der Grundlage von Informationen über die Absichten und Vorlieben der Nutzer sowie Angaben über die gewünschte Produktqualität.
  • Neue Kanäle werde bespielt indem Formate auf weitere Google Ads Kanäle gestellt werden

Nachteile

Weniger Individualisierung

Begrenzte Steuerungsmöglichkeiten: Keine Steuerung durch Creatives, Zielgruppensignale oder Feeds und keine Steuerung durch Keywords.
Keine speziellen Marketingziele möglich, d.h. Maximaler Brand CPC und Suchanfragenkanalisierung auf bestimmte Produktgruppen
Der Brand Traffic läuft zusammen, d.h. keine Trennung mehr möglich zwischen Brand- und Non-Brand-Traffic. Eine mögliche Lösung wäre, negative Keywords über Google AP einzubuchen. Automatische Videoerstellung, d.h. ohne eigenes Video erstellt Google selbst ein Video, Nutzung von Bild/Text der Kampagne. Nur über Opt-Out vom Google AP zu verhindern.

Auswertbarkeit und Transparenz

Analyse der Suchkampagnen: Kein Download von detaillierten Berichten zu Suchanfragen, komplizierte Auswertungsmöglichkeiten für Suchbegriffe.

Analyse der Creatives

Performance von „Text-kombinationen“ und „Bild-kombinationen“ nur als „am besten“, „gut“ und „niedrig“ einsehbar. Keine zahlenbasierten KPIs in der Analyse.

Zusätzlicher Hinweis: Wenn es darum geht, ein negatives Keyword für die Brand einzupflegen, dann muss dies explizit durch CSS angefragt werden. Nur auf die einzelne Performance Max Kampagne anzuwenden. Was den ganzen Account betrifft:

  • Auf selektierte Kampagnen anwendbar
  • Das hinterlegte negative Keyword in Performance Max gilt für alle Channels

Wann setzt man Performance Max ein?

Anwendungsbereich

Der Kampagnentyp „Maximale Performance“ kann für Werbeziele wie die Steigerung der Online-und Offline-Verkäufe oder die Generierung von Leads eingesetzt werden. Er eignet sich bestens für wettbewerbsintensive Branchen, die so eine größere Reichweite und einen höheren Konversionswert erzielen können als nur mit keywordbasierten Suchkampagnen.

Die einzelnen Ziele

Folgende Ziele stehen zur Verfügung, die den Kampagnen zugewiesen werden können: Im Bereich der Online-Käufe der “Online-Kauf”, der “In-App-Kauf”, das “Abonnement”, das “In den Warenkorb legen” und das “Zur Kasse gehen”. Im Bereich der Lead-Generierung z.B. das “Angebot anfordern”, die “Anmeldung”, das ”Lead-Formular”, der “Telefonanruf”, “Importierte Leads” oder “Termin buchen”. Im Bereich der Offline-Verkäufe z.B. der Ladenbesuch oder die Anrufe.

Kampagnendaten

Hochentwickeltes maschinelles Lernen kombiniert Websitedaten, um einen höheren Konversionswert für die Zielkunden zu gewinnen. Dabei werden Angaben zum unternehmensrelevanten Conversion-Wert hinzugefügt sowie Signale zur Zielgruppe, hochwertige Inhalte, Bilder und Videos. Diese Angaben können von Ihnen selbst bestimmt werden. Google Ads bietet außerdem Einstellungen für die Markensicherheit, die anzeigen, bei welchen Arten von Inhalten die Anzeigen nicht ausgeliefert werden sollen.

Werbetreibende mit dem Zielvorhaben „Ladenbesuche“

Alle Händler, die Ladenbesuche und lokale Anrufe oder Wegbeschreibungen als Conversion-Zielvorhaben verwenden, haben die Möglichkeit, Kampagnen für maximale Performance zu erstellen. Werbetreibende, die lokale Kampagnen nutzen, können ihre Kampagnen weiter optimieren, um die Leistung für Offline-Targeting zu maximieren – ohne zusätzliches Budget oder Inventar zu benötigen.

Erste Schritte zur Erstellung einer PMAX Kampagne

Übersicht der Kampagnenauswahl bei Google

Das Anlegen einer neuen Kampagne beginnt mit der Auswahl des Kampagnentyps Maximale Performance. Dann legt man die relevanten Zielvorhaben, also Conversions fest.

Anschließend wird die Kampagne benannt und ein Budget festgelegt. Man hat die Möglichkeit den Schwerpunkt auf Conversions oder auf den Conversionwert zu legen.

Hier werden die Assets für Google Performance Max Kampagnen eingefügt

Im Anschluss werden die Assets – das Herzstück von Performance Max – angelegt.

Es können Überschriften, lange Anzeigentitel, Textzeilen, Bilder, Logos oder Youtube Videos als Assets hinterlegt werden. Die aus bisherigen Kampagnen bekannten Erweiterungen wie Sitelink, Zusatzinformationen, Anruf, etc. können auch genutzt werden. 

Die Assets werden als responsive Anzeigen in den verschiedenen Kanälen ausgespielt, wobei – wie auch bei anderen Kampagnenarten üblich – das Smart Bidding genutzt wird, um die vordefinierten Ziele zu erreichen.

Außerdem ist es möglich, die Zeit der Ausspielung im Werbezeitplaner sowie die geographische Lage mittels Standorteinstellung einzustellen. Es können bis zu 5 Assetgruppen angelegt werden. 

Passende Assets für eine effektive Kampagne

Um mit Performance Max effektiv zu starten, wird eine Reihe von Assets benötigt, die in den Anzeigen ausgespielt werden. Hier die minimalen und empfohlenen Anforderungen für das Kampagnen Setup: 

Für Textanzeigen

  • Mind. 3 Überschriften mit je 30 Zeichen(maximal 5)
  • Mind. 1 Beschreibung mit 60 Zeichen (maximal 4 weitere mit je 90 Zeichen)
  • Mind. 1 Überschrift mit je 90 Zeichen (maximal 5)

Für Bildanzeigen

Bilder (max. 20):

  • Mind.1 Bild im Querformat (1,91:1) mit mind. 600×316 px (empfohlen 1200×628 px)
  • Mind. 1 quadratisches Bild (1:1) mit mind. 300×300 px (empfohlen 1200×1200 px)
  • Optional: Bild im Hochformat (4:5) mit mind. 480×600 px (empfohlen 960 x 1200 px)

Logos (max 5):

  • Mind. 1 quadratisches Logo (1:1) mit mind. 128×128 px (empfohlen 1200×1200 px)
  • Optional: Logo im Querformat (4:1) mit mind. 512×128 px (empfohlen 1200×300 px)

Die maximale Dateigröße darf pro Bild 5120 kb (~ 5 MB) nicht überschreiten.

Für Videoanzeigen (optional)

  • Maximal 5 Videos
  • Länge über 10 Sekunden

Assetgruppen, Leistung und Analyse

Die Kampagnen für maximale Performance bieten eine Übersicht über die Leistung der einzelnen Assets auf einer Skala von “Niedrig, Gut und Am besten”, so dass die Möglichkeit besteht, die Anzeigenleistung zu optimieren. Mehr dazu weiter unten. 

Die große Neuerung durch PMax: Durch die Assets besteht also die Möglichkeit, Anzeigen optimal nach Zielgruppen und Zielvorhaben auszurichten. Die Zuweisung der Assetgruppe zu bestimmten Zielgruppensignalen erfolgt über den Algorithmus – im Unterschied zur festen Zuweisung von Kampagnen aus der Vergangenheit.

Im Asset-Bericht die Leistung verfolgen

Der Asset-Bericht einer PMax Kampagne listet alle verwendeten Assets auf und macht es so möglich, die Leistung der einzelnen Assets miteinander zu vergleichen. So lässt sich auch gut entscheiden, ob Assets optimiert, ersetzt oder entfernt werden sollten. 

Asset-Bericht aufrufen:

  1. Im Google Ads-Konto anmelden, links im Seitenmenü auf Kampagnen und  die entsprechende Kampagne für maximale Performance aufrufen.
  2. Jetzt auf Asset-Gruppen gehen, dann bei der betreffenden Asset-Gruppe auf “Details anzeigen” gehen.
  3. Was den Inhalt von Asset-Berichten angeht, so gibt es verschiedene Möglichkeiten bezüglich Filter und Download-Möglichkeit.
  4. Bei einer lange Liste mit Assets kann nach Asset-Typ, Richtlinien-Freigabestatus und Leistung gefiltert werden. Des Weiteren kann die Berichtsdatenansicht erweitert werden und der Bericht heruntergeladen werden.

Assets

Die Spalte „Assets“ enthält Informationen zum Inhalt eines Assets, d.h. Text oder Bild als Miniaturansicht, evtl. Asset-Abmessungen für Bilder.

Asset-Typ

Die Spalte „Asset-Typ“ zeigt an, wie ein Asset verwendet wird. Das können sein:

  • Anzeigentitel
  • Langer Anzeigentitel
  • Textzeile
  • Bild
  • YouTube-Video

Wichtig ist, dass nur Assets desselben Typs verglichen werden. So bedeutet eine „niedrige“ Bewertung für beispielsweise ein Bild nicht dasselbe wie eine „niedrige“ Bewertung für einen Anzeigentitel.

Leistung

  • In der Spalte „Leistung“ werden Assets mit anderen Assets desselben Typs verglichen. Die Bewertung erfolgt in drei Stufen:
  • Niedrig: Die Leistung ist im Vergleich zu den anderen Assets desselben Typs über alle Properties hinweg niedrig.
  • Gut: Die Leistung ist im Vergleich zu den anderen Assets desselben Typs in Ordnung.
  • Am besten: Das Asset ist eines der leistungsstärksten Assets desselben Typs für eine oder mehrere Properties.
  • Solange nicht genügend Daten zur Bestimmung der Leistung vorhanden sind, wird für ein Asset der Standardstatus „Ausstehend“ angezeigt.

Assets mit niedriger Leistung ersetzen

Die Assets mit niedriger Leistung können durch ähnliche Assets ersetzt werden, um die Leistung der Kampagne zu verbessern. Es ist wichtig, dass die Assets mit geringer Leistung nicht gelöscht, sondern ersetzt werden, um die Anzeigenbereitstellung nicht zu begrenzen.

Bericht zu Kombinationen

Im Bericht zu Kombinationen sind die leistungsstärksten Asset-Kombinationen für jede Asset-Gruppe zu sehen. Zusätzlich kann die Leistung der Creatives als Anzeigen visualisiert werden, indem verschiedene sehr leistungsstarke Asset-Kombinationen aus jeder Asset-Gruppe präsentiert werden.

Hier werden Asset-Kombinationen nach Asset-Typen wie Text, Bilder und Videos kategorisiert und die sechs besten Kombinationen in jeder Kategorie aufgeführt. So kann man den Fokus auf die wichtigsten Anzeigen legen. Der Bericht in der Vorschau lässt erkennen, wie die eigenen Asset-Kombinationen auf verschiedenen Kanälen wie dem Such- und Displaynetzwerk, YouTube, Gmail und Discover aussehen würden.

Verstöße gegen die Richtlinie für Asset-Gruppen

Wenn Ihre Asset-Gruppe durch Richtlinienverstöße eingeschränkt ist, können Sie die Verstöße aufrufen, indem Sie den Mauszeiger auf die Spalte „Status“ bewegen. Dort sehen Sie weitere Informationen zum Richtlinienverstoß. So beheben Sie das Richtlinienproblem: Rufen Sie die Seite „Asset-Gruppen“ auf und klicken Sie auf den Link „Assets bearbeiten“.

Detaillierte Anleitung für  Werbetreibende ohne Merchant Center-Feed oder das Zielvorhaben „Ladenbesuche“

Neue Kampagne erstellen und Zielvorhaben auswählen

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an und gehen Sie im Seitenmenü auf Kampagnen
  2. Klicken Sie auf das Pluszeichen und auf Neue Kampagne
  3. Ein Kampagnenziel wählen – falls keines der Ziele passt, kann die Option Kampagne ohne Zielvorhaben ausgewählt werden.
  4. Jetzt das Conversion-Zielvorhaben für Ihre Kampagne bestätigen. Das Kontozielvorhaben ist automatisch voreingestellt, kann aber entfernt oder durch ein neues Zielvorhaben ersetzt werden.
  5. Nun den Kampagnentyp maximale Performance auswählen und mit einem Namen versehen.
  6. Gehen Sie auf “Weiter”

Was es zu beachten gilt, wenn es um irrelevante oder veraltete Zielvorhaben geht:

Ein irrelevantes Zielvorhaben kann über das Dreipunkt-Menü bearbeitet oder entfernt werden. Bei der Anzeige eines veraltetes Zielvorhaben, wählen Sie „Tools“ und dann „Conversions“ aus, um die Conversion-Zielvorhaben auf Kontoebene anzupassen. So kann eine optimale Leistung erzielt werden und diese Zielvorhaben müssen nicht ständig aus den spezifischen Zielen entfernt werden.

Wichtige Info zum Conversion-Wert: Sie können Werte für Conversions festlegen. Dies ist dann zu tun, wenn die einzelnen Conversions für Ihr Unternehmen unterschiedlichen Wertes sind oder wenn gleich mehrere Zielvorhaben mit unterschiedlichen Werte auswählt wurden. Wenn z.B. sowohl Anrufe als auch Websiteaktionen optimiert werden sollen, kann der Wert für Anrufe als durchschnittlicher Bestellwert festgelegt werden. Die Optimierung funktioniert in so einem Fall automatisch auf Basis der Zielvorhaben, mit denen der höchste ROAS erzielt wird. 

Budget und Gebot festlegen

  • Im Bereich „Budget und Gebot“ wird der durchschnittliche Betrag eingetragen, den Sie pro Tag ausgeben möchten.
  • Im Bereich „Gebote“ können Sie eine Gebotsstrategie auswählen.
  • Conversions: Wenn Sie das Kästchen für „Ziel-CPA (Cost-per-Action) festlegen“ setzen, ist es das Ziel, mit der Kampagne den von Ihnen festgelegten Ziel-CPA zu erreichen. 
  • Conversion-Wert: Wenn Sie das Kästchen für „Ziel-ROAS (Return on Advertising Spend) festlegen“ setzen, geht es primär darum, mit der Kampagne den von Ihnen definierten Ziel-ROAS zu erzielen. 
  • Mit dem Button “Weiter” kommen Sie zu den Kampagneneinstellungen.

Budget festlegen

Mit Ihrem Budget wird das monatliche Abrechnungslimit für eine einzelne Kampagne festgelegt. Genauer gesagt, ist es das durchschnittliche Tagesbudget multipliziert mit der durchschnittlichen Anzahl von Tagen in einem Monat. Auch wenn Ihre Ausgaben täglich variieren können, wird nie Ihr monatliches Abrechnungslimit übertreten. 

Das durchschnittliche Tagesbudget sollte mindestens dem Dreifachen des CPA oder der Kosten/Conv. für die Conversion-Aktionen für Ihre Kampagne entsprechen. Im Konto lässt sich jederzeit prüfen, welche Leistung die  Kampagnen bisher erbracht haben.

An Tagen mit mehr Zugriffen auf Ihre Anzeigen können sich die Ausgaben des durchschnittlichen Tagesbudgets verdoppeln – an anderen Tagen wiederum liegen sie deutlich darunter. Das durchschnittliches Tagesbudget kann immer wieder geändert werden.

Gebotsstrategie festlegen

Abhängig vom gewünschten Leistungsziel können mit der Kampagne für maximale Performance für jede Auktion die passenden Gebote festlegt und die Kampagne nach eigenem Belieben möglichst effizient gestaltet werden.

Bei der Erfassung des Wertes der Conversions, sollte die Gebotsstrategie “Conversion-Wert maximieren” verwendet werden. Andernfalls ist die Gebotsstrategie “Conversions maximieren” zu empfehlen. Auch wenn Sie alle Conversions gleich bewerten.

Beim Festlegen von Gebot und Budget ist Folgendes zu tun:

  • Standort und Sprachen in den Kampagneneinstellungen hinzufügen
  • Wählen Sie einen Standort für die Ausrichtung aus – einfach auf der Seite „Kampagneneinstellungen“ auf die gleichnamige Option klicken. Dann “Weiteren Standort eingeben” auswählen, den Namen des Ortes eingeben, auf den die Anzeigen ausgerichtet werden sollen, und dann “Ausrichten” oder “Ausschließen” auswählen.
  • Es gibt auch die Möglichkeit, die Anzeigen auf bestimmte Orte innerhalb eines Standorts auszurichten – dazu wählen Sie “In der Nähe” aus und im Anschluss wieder Ausrichten” oder “Ausschließen”.
  • Unter „Sprachen“ die Sprache auswählen, in der Ihre Anzeigen ausgeliefert werden sollen. Hier können mehrere Sprachen ausgewählt werden, damit Ihre Anzeigen bestimmten, von Ihnen gewünschten Nutzergruppen zur Verfügung stehen.

Zusätzliche Optionen für die geografische Ausrichtung sind über den Link für die erweiterte Suche zu finden. Standorte können im Bulk-Verfahren hinzugefügt oder ein Standort und ein Umkreis um diesen Ort herum festlegen werden. 

Im Abschnitt „Weitere Einstellungen“ werden weitere Informationen zum Thema Anzeigenplanung, das Start- und Enddatum der Kampagne und die URL-Einstellungen bereitgestellt.

Weitere Einstellungen

Anzeigenplanung

In der Anzeigenplanung entscheiden Sie, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten Ihre Anzeige ausgeliefert wird. Je nach Zielvorhaben kann es mehr Sinn machen, dass die Anzeige z.B. nur während der Geschäftszeiten angezeigt wird, oder zu Zeitpunkten, wenn Kundenanfragen bearbeitet werden können.

Erweiterung der finalen URL

Falls für Ihre Kampagne die URL-Erweiterung aktiviert ist, ist es möglich, die finale URL je nach Nutzerabsicht durch eine stärker ausgerichtete URL zu ersetzen. Hinzu kommt, dass evtl. ein relevanter, dynamischer Anzeigentitel präsentiert wird. Außerdem werden Anzeigen eventuell häufiger ausgeliefert, wenn Sie die URL-Erweiterung aktivieren. 

URL-Optionen für Kampagnen

Die Tracking-Vorlage erfasst die Tracking-Daten. Die URL-Parameter der Vorlage können genutzt werden, um die finale URL anzupassen. Klickt ein Nutzer auf die Anzeige, werden die Informationen aus der Tracking-Vorlage verwendet, um die Landingpage-URL zu erstellen.

Asset-Gruppe erstellen (für ausführlichere Infos siehe oben)

Geben Sie auf der Seite „Asset-Gruppe“ einen eindeutigen Namen für die Asset-Gruppe ein.

Erstellen Sie die Asset-Gruppe aus den folgenden Elementen:

Asset-Richtlinien

Bilder: Bis zu 20 Bilder hinzufügen

Logos: Bis zu 5 Logos hinzufügen

Videos: Bis zu 5 Videos hinzufügen

Falls Sie selbst kein Video hochladen, wird automatisch eines aus den anderen Creative-Assets in Ihrer Asset-Gruppe erstellt. Wenn dies nicht gewünscht ist, können Sie Ihr eigenes Video während der Kampagnenerstellung oder aber auch nach dem Start der Kampagne hochladen.

Tipp: Erstellen Sie eine Asset-Gruppe mit Assets, die sich alle auf ein bestimmtes Thema oder eine spezifische Zielgruppe beziehen. Sie sehen weitere Informationen zu den Anforderungen, wenn Sie den Mauszeiger auf das Fragezeichensymbol  bewegen.

Call-to-Action

Suchen Sie sich ein Layout aus und tragen Sie den Namen Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke ein.

URL-Optionen für Anzeigen

Fügen Sie den Pfad für die angezeigte URL hinzu und verwenden Sie eine andere finale URL für Mobilgeräte aus.

Zielgruppensignale

Mit Zielgruppensignalen können vorgeschlagene Zielgruppen hinzugefügt werden, mit denen die Automatisierungsfunktionen von Google Ads für die jeweils festgelegten Zielvorhaben optimiert werden. Das Hinzufügen von Zielgruppensignalen ist zwar optional, hilft aber das maschinelle Lernen so zu optimieren, dass bestmögliche Leistungen erzielt werden können.

Anzeigeneffektivität

Die Effektivität der Anzeige gibt Auskunft über die Relevanz Ihrer Anzeigenkombinationen. Durch passende und individuelle Inhalten kann die am besten geeignete Anzeige bereitgestellt und damit die Werbeleistung noch effizienter gestaltet werden.

Anzeigenerweiterungen hinzufügen

Mit Erweiterungen können die Anzeigen durch nützliche Informationen ergänzt werden. Dazu zählen beispielsweise Angaben zu Standorten, zusätzliche Links oder Preise, die unter Ihren Anzeigen eingeblendet werden. 

Auf der Seite „Erweiterungen“ in „Kampagne für maximale Performance“ sind die Empfehlungen für Anzeigenerweiterungen zu sehen – passend zu den  festgelegten Zielvorhaben.

Die Anzeigenerweiterungen sind auf bestimmte Marketingziele abgestimmt und werden dementsprechend stärker hervorgehoben. Dies können beispielsweise Informationen sein, mit denen Nutzer mehr über Ihr Unternehmen erfahren oder aber auch Aktionen, die Nutzer zu einer konkreten Handlung bewegen sollen.

Kampagne veröffentlichen

Vor Abschluss der Kampagneneinrichtung werden Sie zu einer Übersicht mit den Details Ihrer neuen Kampagne weitergeleitet. Der letzte Schritt des Einrichtungsvorgangs wäre “Kampagne veröffentlichen”.

Performance Max Insights: Informationen zum Verbraucherverhalten

Das Wegfallen der Keywords wird häufig als Nachteil von PMax gesehen – allerdings wird mit dem Tab “Informationen zum Verbraucherverhalten” etwas Transparenz geschaffen.

Dieser ist unterteilt in “Wichtigste Suchthemen” und “Leistungsstärkste Zielgruppensegmente”.

Keywords werden hier zu thematischen Clustern zusammengefasst und es werden Informationen zu einigen Metriken wie Conversions, Klicks, Impressionen bereitgestellt. 

Bei den leistungsstärksten Zielgruppensegmenten gibt es Informationen zum Anteil des Segments an den Gesamt Conversions. Der Index verrät das Verhältnis der Conversionwahrscheinlichkeit zwischen dem Zielgruppensegment und der allgemeinen Populationen. So kann die Conversionwahrscheinlichkeit eines Zielgruppensegmentes 29,7 Mal höher sein bei Zugriffen der allgemeinen Population.

Performance-Analyse nach der Umstellung

Zeitraum für die erste Analyse:  4-6 Wochen. Anschließend können Optimierungen vorgenommen werden.

KPIs zur Analyse: Conversions und CPA (bei Verwendung von Max Conversions) sowie der Conversion-Wert und ROAS (wenn Max Conversion Value verwendet wird).  So lässt sich Gesamtperformance von Performance Max mit allen Einzelkampagnen vergleichen.

Optimierung von PMax Kampagnen

Zielvorhaben „Kundenakquisition“

Mit dem anwählbaren Zielvorhaben „Kundenakquisition“ lassen sich die Google Ads-Kampagnen für die Neukundengewinnung optimieren. Hier kann festgelegt werden, dass entweder höhere oder ausschließlich Gebote für Neukunden abgegeben werden sollen.

Die primären Marketingziele bezüglich der Kundenakquisition:

  1. Steigerung des Gesamtumsatzes, aber Kampagnen für Conversions von Neukunden optimieren, um langfristig Umsätze zu erzielen.
  2. Den Marktanteil mithilfe eines eigenen Budgets für die Kundenakquisition zu steigern. Entweder durch die Anzahl der Conversions von Neukunden innerhalb festgelegter Kosten für Kundenakquisition oder indem der Umsatz durch Neukunden maximiert wird. Durch Letzteres würde auch der kurzfristige Return of Investment (ROI) gesichert werden.

Zwei entsprechenden Modi stehen zur Verfügung:

  1. Höheres Gebot für Neukunden als für Bestandskunden abgeben (Modus „Neukundenwert“): Dabei wird der ersten Kauf-Conversion eines Kunden ein zusätzlicher Wert für die Kundenakquisition zugewiesen. Hier handelt es sich um den empfohlenen Modus, denn dabei wird mit einer Kampagne der Umsatz für alle Kunden maximiert und gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, mehr Neukunden für das eigene Unternehmen zu gewinnen.
  2. Nur für Neukunden Gebot abgeben (Modus „Nur Neukunden“): Die Anzeigen werden ausschließlich auf neue Kunden Ihres Unternehmens ausgerichtet. Als Grundlage dienen bisherige Käufe und Listen mit Bestandskunden, die Sie in Google Ads hochgeladen haben. Diese Option ist nur dann sinnvoll, wenn eigene Budgets für die Akquisition festgelegt wurden oder das Ziel der Kampagne nicht auf Kauf-Conversions liegt, sondern z. B. auf der Lead-Generierung.

Die Vorteile sind Leistungssteigerung,  mehr Conversions durch Neukunden und damit auch langfristige Umsatzsteigerung, effektive Nutzung des Budgets für die Kundenakquisition (weniger Akquisitionskosten), die einfache Einrichtung und Verwendung und nicht zuletzt Berichte zu Conversions von neuen und wiederkehrenden Kunden.

Was es zu beachten gilt, wenn es um Produkte aus sensiblen Kategorien wie Alkohol, Gesundheit, Medizin etc. geht: Über das Zielvorhaben „Kundenakquisition“ werden Ihre Kampagnen derartiger Produkte nicht optimiert. Conversions für entsprechende Inhalte werden im Bericht als „unbekannt“ und nicht als „neu“ oder „wiederkehrend“ gekennzeichnet. Andere Konto-Inhalte können evtl. weiterhin beim Zielvorhaben „Kundenakquisition“ berücksichtigt werden. Beim Verkauf von Produkten aus sensiblen Kategorien können Daten zu Neukunden nur über den Conversion-Tag erfasst werden. 

Im Folgenden geht es darum, wie Sie das Zielvorhaben „Kundenakquisition“ in Kampagnen für maximale Performance einrichten. 

Anleitung bezüglich Kundenakquisition in Google Ads 

Um diese zu aktivieren – mit dem Ziel Online-Umsätze (Feed und Nicht-Feed) zu steigern und mehr Leads zu generieren, sind folgende Schritte nötig:

  1. Stellen Sie auf jeden Fall Listen der Bestandskunden über den Kundenabgleich zur Verfügung 
  2. Das Zielvorhaben „Kundenakquisition“ in der Conversion-Übersicht des Kontos konfigurieren, zu dem die Conversion-Aktion gehört – egal, ob es ein individuelles Google Ads-Kundenkonto oder ein Verwaltungskonto ist.
  3. „Kundenakquisition“ in der Kampagne aktivieren und Berichte aufrufen.

Gebote

Modus „Neukundenwert“ – nur für Kauf-Conversions

Bei Smart Bidding ist die Funktionsweise folgende: der von Ihnen festgelegte Neukundenwert wird einbezogen und der Conversion-Gesamtwert maximiert, einschließlich des von Ihnen zusätzlich für Neukunden festgelegten Wertes. Beim Smart Bidding wird bei der Gebotsabgabe der Aspekt berücksichtigt, dass Neukunden mehr zum Gesamtwert beitragen.

Bei Unsicherheiten bezüglich der Festlegung des Neukundenwerts kann der Standardwert herangezogen werden – ersichtlich, wenn Sie das Zielvorhaben „Kundenakquisition“ auswählen.

Modus „Nur Neukunden“

Hier werden keine Gebote für Bestandskunden abgegeben und durch Smart Bidding erfolgt eine Optimierung für Ihre Gebotsstrategie („Conv. maximieren“ bzw. „Ziel-CPA“ oder „Conv.-Wert maximieren“ bzw. „Ziel-ROAS“).

Wert für die Kundenakquisition

Dabei handelt es sich um die zusätzliche Wertanpassung, die der ersten Kauf-Conversion eines Neukunden zugewiesen wird. Hier sollte der Wert für die Kundenakquisition sowie der durchschnittliche Wert des ersten Kaufs eines Neukunden zusammengerechnet den Umsatz ergeben, den ein typischer Neukunde während seiner gesamten Lebensdauer generiert. Wird eine wertbezogene Gebotsstrategie ausgewählt, ist dieser Gesamtwert als Grundlage für Ihre ROAS-Ziele bestens geeignet. Was den Wert für die Kundenakquisition betrifft, so ist dieser nur für Kampagnen mit wertbezogenen Gebotsstrategien relevant.

Gut zu wissen: Dieser Wert ist nicht mit den Kundenakquisitionskosten gleichzusetzen, welche die Ausgaben für die Kundenakquisition ausmachen. Die Berechnung erfolgt so: Kampagnenkosten ÷ Anzahl der Neukunden.

Performance Max für E-Commerce

Anforderungen und Berechtigungen für Werbetreibende mit Google Merchant Center-Feed

Zunächst ist festzuhalten, dass alle Werbetreibende mit einem Google Merchant Center-Feed eine Performance Max-Kampagne einrichten können.

Es können bis zu 100 Kampagnen für maximale Performance erstellt werden – eine optimale Leistung jedoch wird erzielt, wenn diese zusammengefasst werden.

Für Europa gilt, dass Performance-Kampagnen mit jedem CSS Ihrer Wahl genutzt werden können. Die Anzeigen werden auf allgemeinen Suchergebnisseiten und auf jeder anderen Schnittstelle geschaltet, die der CSS ausgewählt hat.

Des Weiteren ist zu beachten, dass Werbetreibende mit Google Merchant Center-Feed eine Performance Max-Kampagne starten können, ohne zusätzliche kreative Elemente bereitzustellen. Dennoch ist die Bereitstellung von Kreativ-Assets empfehlenswert, um die Platzierung der Kampagne weitreichend zu gestalten – also viele Plattformen einzubeziehen und damit eine optimale Leistung zu erzielen. Anzeigen werden, je nach Möglichkeit, automatisch in Ihrem Namen erstellt.

Ein Asset, das in einer Asset-Gruppe eingesetzt wird, kann mit jedem anderen Asset in derselben Gruppe kombiniert werden, um Anzeigen zu erstellen, die in der Google-Suche, in Google Maps, im Display-Netzwerk, auf YouTube, in Google Mail und auf Partner-Websites erscheinen.

Wenn es um die Erstellung der Asset-Gruppen geht, ist für Einzelhändler mit einem Google Merchant Center-Feed Folgendes zu beachten:

Es müssen keine Creatives zur Verfügung stehen, da Google automatisch Assets erstellen kann. Es ist auch möglich, mit einer Asset-Gruppe ohne Assets zu beginnen. Auch hier gilt: Wenn Sie diese hinzufügen, wird die Kampagne auf vielen verschiedenen Plattformen ausgeliefert und so die Leistung maximiert. Des Weiteren sind Eintragsgruppen erforderlich. Standardmäßig sind darin alle Produkte im angegebenen Merchant Center-Konto enthalten.

Wählen Sie einen eindeutigen Namen für die Asset-Gruppe und bestätigen Sie die Eintragsgruppen für die Kampagne. Über diese Gruppen kann entschieden werden, welche Produkte in Anzeigen für Ihre PMax Kampagnen präsentiert werden sollen. Standardmäßig sind alle Produkte in Ihrem verknüpften Google Merchant Center-Konto enthalten. Wenn nur eine Auswahl an Produkten verwendet werden soll, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Klicken Sie auf das Stiftsymbol “Bearbeiten” neben „Alle Produkte“ und wählen Sie “Ausgewählte Produkte verwenden” aus.
  • Über das Drop-down-Menü können Produkte nach Kategorie, Marke, Artikel-ID, Zustand, Produkttyp, Kanal oder benutzerdefinierten Labels ausgewählt werden – auch mehrere Werte gleichzeitig. Dazu Produkttypen manuell durch Zeilenumbrüche getrennt eingeben.
  • Mit Häkchen neben den Produkten können Produkte aufgenommen oder entfernt werden. Anschließend klicken Sie auf Speichern, um die Einrichtung der Kampagne für maximale Performance abzuschließen.

Smarte Shopping-Kampagnen oder lokale Kampagnen auf Kampagnen für maximale Performance umstellen

Smarte Shopping-Kampagnen oder lokale Kampagnen können direkt über die Seite „Kampagnen“, über die Seite „Empfehlungen“ oder mit einem Klick auf die entsprechende Benachrichtigung im Konto umgestellt werden.

Umstellung über die Seite „Kampagnen“

Mehrere oder alle Kampagnen gleichzeitig umstellen:

  • Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an,  klicken Sie im Unterseitenmenü links auf Kampagnen, dann auf das Filtersymbol und dann Attribute.
  • Als nächstes den Kampagnentyp auswählen, dann auf Lokal (oder Shopping + Kampagnenuntertyp: Smart) klicken.
  • Jetzt auf “Übernehmen” gehen,  ein Häkchen neben jeder umzustellenden Kampagne setzen (oberhalb der Tabelle „Kampagnen“ ein Häkchen setzen, um alle Kampagnen auf einmal auszuwählen)
  • Im Drop-down-Menü über diese Tabelle auf Bearbeiten gehen, die Option “Auf Kampagnen für maximale Performance umstellen” auswählen und jetzt “Übernehmen” klicken.

Eine einzelne Kampagne umstellen:

Hier sind nur die letzten Schritte etwas anders als bei dem oben beschriebenen Fall:

Das heißt konkret, dass nach der Auswahl des Kampagnentyps der Mauszeiger unter „Kampagnentyp“ auf „Umstellung möglich“ hin bewegt wird.

Im Anschluss im Pop-up „Umstellung möglich“ auf Übernehmen klicken und dann im nächsten Pop-up die Option “Auf Kampagnen für maximale Performance” umstellen auswählen.

Wissenswertes und Praxistipps rund um den Upgrade von Performance Max

Die Möglichkeit zum Upgrade variiert je nach Kampagne, abhängig von der Nutzung der einzelnen Kampagnenfunktionen. Bei Kampagnen mit Funktionen, die noch nicht für ein Upgrade geeignet sind, können Sie weiterhin nachsehen und ein Upgrade zu einem späteren Zeitpunkt durchführen – wenn die Kampagne geeignet ist. In der Zwischenzeit ist es aber möglich, alle anderen “berechtigten” Kampagnen umzustellen. 

Je nachdem, wie viele Kampagnen zeitgleich umgestellt werden sollen, kann es einige Minuten oder bis zu einem Tag dauern, bis das Upgrade für jede Kampagne abgeschlossen ist. Während des Upgrades können keine Änderungen an den smarten Shopping- oder lokalen Kampagne vorgenommen werden.

Die smarten Shopping- oder lokalen Kampagnen laufen weiter, bis das Upgrade auf Performance Max abgeschlossen ist – es wird eine Benachrichtigung versendet, sobald das Upgrade abgeschlossen ist bzw. kann der Status des Upgrades auf der Seite „Kampagnen“ im eigenen Google Ads-Konto selbst überprüft werden. Nach Abschluss des Upgrades werden die ursprünglichen Kampagnen auf den Status „Entfernt“ gesetzt. 

Im Detail sieht es so aus, dass für jede smarte Shopping- oder lokalen Kampagnen einer der folgenden Nachrichtentypen angezeigt wird:  

  1. Upgrade verfügbar: Das Upgrade auf Performance Max hat noch nicht begonnen und dient zur Information über die Upgrade-Option.
  2. Upgrade auf Performance Max: Die Kampagne wird auf Performance Max aktualisiert und läuft weiter, bis das Upgrade abgeschlossen ist. Änderungen an der ursprünglichen Kampagne werden nicht in der neu erstellten Performance Max-Kampagne widergespiegelt. Es folgt eine Nachricht bei Abschluss des Upgrade
  3. Auf Performance Max aktualisiert: Die Kampagne wurde auf Performance Max aktualisiert – zur Bearbeitung gehen Sie zur Performance Max-Kampagne.
  4. Upgrade fehlgeschlagen: Anzeige einer Fehlermeldung, wenn das Upgrade auf Performance Max anfänglich nicht erfolgreich war – es ist keine Aktion Ihrerseits erforderlich und Sie erhalten eine Nachricht, sobald das Upgrade erfolgreich war.

Es wird die Benachrichtigung „Kampagnen aktualisiert“ angezeigt. Um die Benachrichtigung zu finden, klicken Sie oben rechts in Ihrem Google Ads-Konto auf das Benachrichtigungssymbol, dann auf die Benachrichtigung und dann auf Anzeigen, um so direkt zur Seite „Kampagnen“ zu gelangen. Hier können Sie sich die Kampagnen mit „Performance Max Upgraded“ anzeigen lassen.

Es wird empfohlen, ein bis zwei Wochen zu warten, um die Leistung der neuen Performance Max-Kampagne zu beurteilen. Die tatsächliche Leistungszeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. was genau Ihr Conversion-Ziel ist, ob Sie einen anderen Kampagnenverlauf in Ihrem Konto haben und wie viele Conversions mit dem jeweiligen Tagesbudget erzielt werden können.

Nach dem Upgrade kann nicht mehr zurückgewechselt werden. Es ist davon auszugehen, dass Performance Max-Kampagnen im Vergleich zu smarten Shopping-Kampagnen eine durchschnittliche Steigerung des Conversion-Werts um 12 % bei gleichem oder besserem ROAS für Einzelhändler bieten. Lokale Werbetreibende sollten eine ähnliche Kampagnenleistung feststellen wie es bei ihren ursprünglichen lokalen Kampagnen der Fall war.

Mit dem Migrationstool können eine oder mehrere Kampagnen gleichzeitig migriert werden. Es besteht auch die Möglichkeit, diese vorab zu testen.

Bei mehreren smarten Shopping-Kampagnen mit denselben oder sich überschneidenden Produkten macht es Sinn, alle gleichzeitig auf Performance Max umzustellen, um die Leistung der verbleibenden smarten Shopping-Kampagnen nicht zu beeinträchtigen. Performance Max hat Vorrang vor smarten Shopping-Kampagnen mit sich überschneidenden Produkten. Das kann überprüft werden, indem man auf „Alle Kampagnen“ und dann auf die Registerkarte „Produkte“ geht. Dann ist zu sehen, welche der eigenen Smart Shopping-Kampagnen sich überschneidende Produkte haben und gleichzeitig aktualisiert werden sollten.

Die bereits getätigten Einstellungen für Smart Shopping und lokale Kampagnen werden automatisch mit der gleichen oder einer vergleichbaren Funktionalität auf Performance Max übertragen. 

Aktive und pausierte smarte Shopping- und lokale Kampagnen können automatisch aktualisiert werden – auch aktive und pausierte Kampagnen mit Enddaten in der Vergangenheit. Pausierte und auch beendete Kampagnen sind mit eingeschlossen, sodass periodische und saisonale Kampagnen problemlos neu gestartet werden können.

Außerdem: Kampagnen werden nicht kombiniert. Für jede smarte Shopping- und lokale Kampagne wird eine neue Performance Max-Kampagne erstellt, wobei die aktiven oder pausierten smarten Shopping- und lokalen Kampagnen nach dem Upgrade auf den Status „Entfernt“ gesetzt werden. Jede neue Performance Max-Kampagne wird auf dieselben Ziele hin optimiert wie die ursprünglichen smarten Kampagnen. 

Was passiert nach dem Upgrade auf Performance Max

Nach dem Upgrade auf Performance Max laufen die Smart Shopping- oder lokalen Kampagnen automatisch unter dem Status „Entfernt“. Die smarten Shopping- oder lokalen Kampagnen können nicht bearbeitet oder reaktiviert werden – dennoch haben Sie weiterhin Zugriff auf die Verlaufsdaten für Ihre smarten Shopping- oder lokalen Kampagnen in Ihrem Google Ads-Konto.

Integration mit Plattformen von Drittanbietern:

Ab Juli 2022 wurden Smart Shopping-Kampagnen automatisch auf das neue Performance Max-Format aktualisiert – jetzt können die Smart-Shopping-Kampagnen mit dem neuen Ein-Klick-Tool selbst aktualisiert werden. So ist es möglich, mit zusätzlichem Inventar und Formaten neue Kunden zu erreichen.

Es hat sich gezeigt, dass Werbetreibende, die ihre Smart Shopping-Kampagnen auf Performance Max aktualisieren, eine durchschnittliche Steigerung des Konversionwerts um 12 % bei gleichem oder besserem ROAS (Return on Ad Spend) verzeichnen.

Plattformen von Drittanbietern können helfen, Smart Shopping-Kampagnen schnell und einfach einzurichten und zu verwalten.

Im Folgenden wird beschrieben, wie das Merchant Center-Konto mit den vier Partnerplattformen verbunden werden können, d.h. mit Shopify, WooCommerce, GoDaddy und BigCommerce. 

Vorteile von Shopsystemanbindungen

  • Einfache Handhabung: Synchronisieren Sie Ihre Smart-Shopping-Kampagnen mit nur wenigen Klicks.
  • Aktualisieren und verwalten Sie Ihre Smart-Shopping-Kampagnen und ihre Ziele zusammen mit Ihren anderen Marketing-Tools.
  • Automatische Updates: Vorgenommene Änderungen an Smart-Shopping-Kampagnen in Shopify, WooCommerce, GoDaddy oder BigCommerce werden automatisch im eigenen Google Ads-Konto übernommen und umgekehrt. Die Produkt-Feeds gehören dazu.
  • Optimierte Anzeigen: Nutzung aller Möglichkeiten von Google Smart Shopping-Kampagnen, ohne Shopify, WooCommerce, GoDaddy oder BigCommerce zu verlassen.

Konto mit Shopify verbinden

  • Bevor die Smart-Shopping-Kampagnen in Shopify integriert werden, muss der Google-Kanal in Shopify eingerichtet werden .
  • Im Anschluss werden Ihre Merchant Center- und Shopify-Konten miteinander verknüpft. Die Informationen aus dem Shopify-Konto überschreiben immer die Informationen in Ihrem Merchant Center-Konto, daher ist es wichtig sämtliche Aktualisierungen oder Änderungen nur im Shopify-Konto vorzunehmen.
  • Wenn der Google-Kanal in Shopify eingerichtet und die Abrechnung in Google Ads eingerichtet ist, kann mit der Erstellung und Verwaltung neuer smarter Shopping-Kampagnen in Shopify begonnen werden.

Anleitung zum Erstellen Sie eine Smart-Shopping-Kampagne in Shopify:

  1. Öffnen Sie in Shopify die Registerkarte Marketing.
  2. Gehen Sie zu „Kampagnen“ und klicken Sie auf Kampagne erstellen.
  3. Benennen Sie Ihre neue Kampagne.
  4. Fügen Sie die erforderlichen Details hinzu. Sie können diese vor der Veröffentlichung in der Vorschau anzeigen.
  5. Klicken Sie auf „ Später fertig stellen “, um einen Entwurf Ihrer Kampagne zu speichern, oder klicken Sie auf „ Veröffentlichen “ , um sie live zu schalten.

Sobald Ihre Kampagne live ist, können Sie ihre Leistung verfolgen.

 Konto mit WooCommerce verbinden

Bevor Sie Ihre Smart Shopping-Kampagnen in WooCommerce integrieren, müssen die Google Listings und Ads-Erweiterung vom WooCommerce Marketplace installiert und eingerichtet werden.

Die Erstellung in einzelnen Schritten:

  1. Öffnen Sie den Tab WooCommerce im Admin-Dashboard Ihrer Website.
  2. Navigieren Sie im Seitenleistenmenü zum Abschnitt „Erweiterungen“.
  3. Wählen Sie Google-Einträge und -Anzeigen aus 
  4. Klicken Sie auf Erste Schritte 
  5. Folgen Sie den jeweiligen Anweisungen, um Ihre Google Merchant Center- und WooCommerce-Konten zu verbinden, Ihre Website zu bestätigen, Ihre Zielgruppen auszuwählen sowie die Steuer- und Versandeinstellungen zu konfigurieren.

Diese Änderungen, die Sie an Ihren Steuer- und Versandeinstellungen in WooCommerce vornehmen,  werden automatisch in Ihrem Merchant Center-Konto mit übernommen. Klicken Sie auf „Bezahlte Kampagne hinzufügen“ um Ihr Google Ads-Konto zu verbinden. Wählen Sie dann Ihre Zielgruppe aus und legen Sie Ihr Tagesbudget fest.

In dem Moment, wo die Kampagne live ist, kann Einsicht in die Leistung genommen werden.

Verbinden Sie Ihr Konto mit GoDaddy

Bevor Sie Ihre Smart-Shopping-Kampagnen in GoDaddy integrieren, müssen die eigenen Marktplätze mit dem Google Merchant Center und mit Google Ads verbunden werden. 

So erstellen Sie eine Smart Shopping-Kampagne in GoDaddy:

  1. Zunächst rufen Sie Ihre GoDaddy-Produktseite auf.
  2. Klicken Sie auf „Websites + Marketing“, wählen Sie neben Ihrer Website oder Ihrem Shop Verwalten aus und dann im „Dashboard“ zu Store > Marketplaces auswählen.
  3. Wählen Sie Google-Kanaleinstellungen aus und im Anschluss Kampagne erstellen.
  4. Befolgen Sie die Schritte zum Benennen Ihrer Kampagne, geben Sie ein Tagesbudget ein und aktivieren Sie die Verkaufsverfolgung. Jetzt können die Kampagnendetails nochmal überprüft werden – dann auf Fertigstellen klicken.

Verbinden Sie Ihr Konto mit BigCommerce

Um Google Ads auf BigCommerce auszuführen, müssen Sie die Ads and Listings auf der Google-App installieren und Ihre Storefront verbinden. 

Zur Erstellung intelligenter Shopping-Kampagnen in BigCommerce ist folgender Prozess notwendig:

  1. Wählen Sie Ihre Storefront auf BigCommerce aus und stellen Sie eine Verbindung zu Ihrem Google-Konto her – danach prüfen Sie ob die Google-Anforderungen erfüllt sind und bestätigen diese
  2. Verbinden Sie Ihr Google Merchant Center-Konto, um Ihre Produkte zu synchronisieren.
  3. Verknüpfen Sie Ihr Google Ads-Konto.
  4. Im letzten Schritt gehen Sie auf Kampagnen und dann Kampagne erstellen, um Ihr Budget festzulegen und eine Smart Shopping-Kampagne einzurichten.

Der Input für eine erfolgreiche Kampagne

Auch wenn Google mit Performance Max stark auf Automatisierung setzt, gibt es eine Vielzahl an Stellschrauben, die über den Erfolg entscheiden. Folgendes sollte der Kampagne manuell hinzugefügt werden: Das Marketingziel/Kampagnenziel unter Verwendung des neuen Conversion-Ziele-Framework. Die Assets wie Text, Bild und Video. Die Feeds wie Google My Business (optional), Google Merchant Center, Dynamic Ads-Feed (optional) sowie die Geschäftsdaten-Feeds (optional). Die Signale wie First-party Audiences inkl. Remarketing-Listen (optional) und Google Audiences inkl. benutzerdefinierte Zielgruppen (optional). Letztere sind Standortausrichtung und Budget.

Wann und wie umstellen?

Am besten ist es, Performance Max parallel zu bestehenden Kampagnen zu testen. Bei der Umstellung von SSC mithilfe des Migrationstools wird die Datenbasis in Performance Max mitgenommen. Die richtigen Ziele setzen: Performance Max versucht die qualifiziertesten Conversions zum vorgegebenen ROAS zu erzielen. Wichtig: Untere Funnel-Conversions für Analyse und Optimierung heranziehen. Weitere Umstellungstipps: Audience Signals nutzen, z.B. über Customer Match Listen und bei der Option “URL-Expansion” Seiten wie das Impressum ausschließen.

Wann schlägt Performance Max bisherige Kampagnen?

Performance Max vs. Search und Shopping Kampagnen

Die Grafik von Google stellt die Hierarchie der Kampagnentypen und Keywordoptionen dar:

Wenn Shopping-Kampagnen im Konto aktiv sind und PMax-Produkte ausgewählt sind, sollte darauf geachtet werden, dass es keine Überschneidungen zwischen den Feeds gibt. Die PMax hat für dieselben Produkte Vorrang. Außerdem ist zu beachten: Marken-Keywords sollten exakt gebucht werden, um sicherzustellen, dass der Traffic der Markenkampagne vor der PMax-Kampagne geschützt wird. Auch kombinierte Suchbegriffe sollten separat gebucht werden, um zu verhindern, dass PMax bei höheren Anzeigenrang diese Suchbegriffe abgreift.

 

Wann schlägt Performance Max bisherige Kampagnen?

Performance Max vs. Search, Shopping, Display, Video, Discover oder Local Kampagnen

Darstellung wie Search und Shopping Kampagnen gegenüber Performance Max Kampagnen ausgespielt werden

Im ersten Vergleich geht es darum, inwiefern Suchkampagnen oder Shoppingkampagnen gegenüber Performance Max ausgespielt werden. Wie hieraus ersichtlich ist, wird nur bei Search Keyword Kampagnen die eine exakte Übereinstimmung mit dem Suchbegriff aufweisen, auch diese Suchkampagne ausgespielt.

In einigen Fällen, wie zum Beispiel bei einer Suchkampagne mit nicht exaktem Keyword, wird die Kampagne mit dem höheren Ad Rank ausgespielt.

Standard Shopping Kampagnen werden bei gleichzeitigem Live-Betrieb meist nicht mehr ausgespielt.

 

Darstellung wie Display Kampagnen, Local Kampagnen, Video YouTube Kampagnen und Discover Kampagnen gegenüber Performance Max Kampagnen ausgespielt werden

Im Gegensatz kommt es in der Gegenüberstellung von PMax und Display Ads, Video Kampagnen sowie Lokalen Anzeigen und Discover Kampagnen meist auf den Ad Rank an – bis auf dynamisches Remarketing bei Display Kampagnen mit Feed.

Aufgrund der Bevorzugung der verschiedenen Kampagnentypen lohnt es sich, ein spezielles Kampagnensetup für individuelle Werbeziele auszuarbeiten, um einer Konkurrenzsituation zwischen den eigenen Kampagnen entgegenzuwirken.

URL Expansion Opt-In 

Standardmäßig kann Performance Max selbständig die finale URL wählen, die zur Suchanfrage passt. Diese Option befindet sich unter “URL Expansion”. So funktioniert’s: Google analysiert die Suchanfrage und entscheidet anhand der Relevanz, welche URL am besten passt. Es ist keine Verknüpfung mit Datenfeed für Shopping möglich. Der Ausschluss von verschiedenen URLs wird empfohlen, z.B. des Impressums.

Die beschriebene Funktion der automatischen Erweiterung der finalen URL ist unter: „Einstellungen > Weitere Einstellungen > Erweiterung der finalen URL“ voreingestellt auf “Aktiviert”.

Für Werbetreibende mit einem Merchant Center-Feed gilt, dass Anzeigen an eine in der Kampagne bereitgestellte URL (endgültige URL) oder an ein in der Kampagne enthaltenes Produkt aus dem angehängten Google Merchant Center geliefert werden.

Wenn die Erweiterung der finalen URL aktiviert ist, können Anzeigen zusätzlich zu den Produkt-URLs aus dem GMC, die in den Auflistungsgruppen für die Kampagne „Performance Max“ enthalten sind, an weitere URLs auf der bereitgestellten Domain der finalen URL geliefert werden.

Wenn die Erweiterung der finalen URL deaktiviert ist, werden Anzeigen nur an die finale URL zusätzlich zu den Produkt-URLs aus dem GMC geliefert, die in Listengruppen für die Performance Max-Kampagne enthalten sind.

Anweisungen zum Ausschließen von URLs

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads Konto an und wählen Sie im linken Seitenmenü Kampagnen aus .
  2. Wählen Sie die zu bearbeitende Performance Max-Kampagne aus und gehen Sie im linken Seitenmenü auf Einstellungen .
  3. Erweitern Sie den Abschnitt „Erweiterung der finalen URL“ und wählen Sie “URLs ausschließen” aus. 

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: URLs auszuschließen oder Regeln zum Ausschließen von URLs zu verwenden.

  1. Im ersten Fall: Listen Sie die URLs auf, die Sie ausschließen möchten, und klicken Sie dann auf Hinzufügen .
  2. Der zweite Fall, die Verwendung von Regeln: Klicken Sie auf die Registerkarte „Regeln“, um die benutzerdefinierten Regeln hinzuzufügen, die Sie anwenden möchten, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Im Anschluss auf Speichern klicken.

Deaktivieren der Erweiterung der finalen URL

Es wird nicht empfohlen, die Erweiterung der finalen URL zu deaktivieren, da es die Anzahl der von Ihnen geschalteten Anzeigen einschränken kann.

Wenn vermieden werden soll, dass Google automatisch alternative Zielseiten auswählt, kann die Erweiterung der finalen URL unter Einstellungen deaktiviert werden.

Hier die genauen Schritte, die nötig sind:

  • Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an und klicken Sie im linken Seitenmenü auf Kampagnen.
  • Jetzt die Kampagne für maximale Performance auswählen, die bearbeitet werden soll und dann im linken Seitenmenü auf Einstellungen klicken.
  • Maximieren Sie unter „Weitere Einstellungen“ den Bereich „Erweiterung der finalen URL“ und deaktivieren Sie diese Option. Anschließend Speichern.

Funktion von Eintragsgruppen

Eintragsgruppen sind Teil der Asset-Gruppe, in denen die Einträge nach Attributen organisiert werden. Attribute können sein: Kategorie, Marke, Artikel-ID, Zustand, Kanal sowie benutzerdefinierte Labels. Die Zuweisung erfolgt im Merchant Center. In den Gruppen kann selbst entschieden und verwaltet werden, welche Einträge in die Kampagnen aufgenommen werden. 

Eintragsgruppen für Gebote und Berichte 

Die Gebotseinstellung für PMax Kampagnen erfolgt vollständig automatisiert. Die Festlegung der Gebote erfolgt auf Grundlage des Werbeziels, welches vorab von Ihnen bestimmt wurde.

Was Berichte betrifft: Die Messwerte für Berichte auf dem Tab „Eintragsgruppen“ sind möglicherweise andere als die Werte auf dem Tab „Kampagne“. Der Grund dafür ist, dass sich auf dem Tab „Eintragsgruppen“ nur Berichte zu Daten auf Produktebene erstellen lassen.

Beispiel: Sind bei einer Anzeige viele Produkte in einer einzelnen Anzeigenfläche zu sehen, wird für jedes Produkt eine Impression erfasst. Auf Kampagnen-, Asset-Gruppen- und Anzeigenebene wird erkannt, dass es nur um eine einzelne Anzeige geht – und diese ausgeliefert wurde. Also wird nur eine Impression gezählt.

Welche Probleme bei Kampagnen für maximale Performance auftauchen können und wie diese zu lösen sind

Falls Ihre Kampagne für maximale Performance nicht die gewünschte Leistung erbringt, können bei Ihren Anzeigen, den Geboten, der Ausrichtung, dem Conversion-Tracking oder den Kampagneneinstellungen evtl. gewisse Probleme vorliegen. Im Folgenden werden die häufigsten Fehlerquellen aufgelistet und es wird erläutert, wie in solchen Fällen vorzugehen ist:

  • Die Kampagne ist nicht aktiv
  • Die Automatisierung wertet Daten aus
  • Asset-Gruppen werden überprüft (Richtlinienverstöße)
  • Eingeschränkte geografische Ausrichtung
  • Das Budget ist zu niedrig
  • Lead-Qualität verbessern
  • Tipps zur Fehlerbehebung für Kunden mit Merchant Center-Feed
  • Ungeeignete oder unbeabsichtigte Landingpages

Die Kampagne ist nicht aktiv

Wenn Sie überprüfen möchten, ob Ihre Kampagne gestartet wurde und die Anzeigen ausgeliefert werden, können folgende Schritte weiterhelfen:

Klicken Sie auf Kampagnen, dann auf Kampagne für maximale Performance und prüfen Sie, ob der Status auf „Aktiv“ steht. Falls „Pausiert“ angezeigt wird, klicken Sie auf das Symbol zum Pausieren und wählen Sie dann „Aktiviert“ aus. Schauen Sie jetzt nach, ob die Kampagne wieder gestartet wurde.

Die Automatisierung wertet Daten aus

Kampagnen für maximale Performance basieren auf Modellen für maschinelles Lernen, die kontinuierlich verbessert werden. Dies basiert auf den Daten, die Sie mit Zielgruppensignalen, der Leistungsdaten Ihrer Kampagne und Ihres Kontos bereitstellen – dies kann einige Zeit dauern. Normalerweise etwa ein bis zwei Wochen. Ein Bericht über eine geringe Leistung der Kampagne kann bedeuten, dass diese Lernphase noch andauert. Falls Ihre Kampagne nach zwei Wochen nach wie vor schlechter als erwartet abschneidet, bitten wir Sie, sich an den Support zu wenden.

Asset-Gruppen werden überprüft (Richtlinienverstöße)

Vor der Auslieferung der Anzeigen wird immer überprüft, ob sie den Google Ads-Richtlinien entsprechen. Falls dies nicht der Fall sein sollte, wird Ihre Asset-Gruppe in einigen Netzwerken möglicherweise nur eingeschränkt ausgeliefert. Was wiederum einen negativen Effekt auf die Leistung Ihrer Kampagne hat. Falls die Überprüfung der Anzeige nach zwei Werktagen noch nicht abgeschlossen ist, bitten wir Sie, sich an den Support zu wenden.

Hier die Schritte zur Überprüfung des Status Ihrer Asset-Gruppe. Bei einer Ablehnung können Sie die Anzeigen bearbeiten oder Einspruch gegen die Entscheidung einlegen:

  • Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an und klicken Sie im Navigationsmenü auf “Alle Kampagnen”.
  • Jetzt die Option Kampagne für maximale Performance auswählen und auf den Namen der Kampagne klicken.
  • Dann im Seitenmenü auf den Tab Asset-Gruppen gehen und den Status Ihrer Asset-Gruppe prüfen. Hier ist zu erkennen, ob sie gerade überprüft wird oder Richtlinienverstöße vorliegen. Falls der Status auf „Abgelehnt“ oder „Freigegeben (eingeschränkt)“ steht, werden Sie zu möglichen Richtlinienverstößen ausführlich informiert, wenn Sie den Mauszeiger über den Status bewegen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Wenn Sie die Ablehnung der Anzeige nachvollziehen können und das Problem beheben möchten, gehen Sie auf Assets bearbeiten. Falls Sie meinen, dass die Assets zu Unrecht abgelehnt wurden, können Sie die Entscheidung anfechten, indem Sie die Seite „Asset-Gruppen“ aufrufen. Jetzt mit dem Mauszeiger über den Status einer abgelehnten oder nur eingeschränkt freigegebenen Asset-Gruppe gehen, auf “Einspruch einlegen” klicken und auswählen, warum Sie die Ablehnung für nicht gerechtfertigt halten.

Sie haben die Möglichkeit, den Freigabestatus für jedes Asset aufzurufen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  • Die Seite „Asset-Gruppen“ aufrufen und dann auf “Details ansehen” klicken. Der Freigabestatus der Richtlinie ist in der Spalte „Status“ zu finden.
  • Wenn Ihre Assets als „Abgelehnt“ oder „Freigegeben (eingeschränkt)“ eingestuft wurden, werden oben genannte Schritte empfohlen.
  • Jede Änderung an der Asset-Gruppe macht einen neuen Überprüfungsprozess notwendig. Die Assets dürfen vorher nicht ausgeliefert werden.

Eingeschränkte geografische Ausrichtung

Die Anzeige wird evtl. nicht ausgeliefert, wenn die geografische Ausrichtung Ihrer Kampagne zu stark eingeschränkt ist. Dies könnte passieren, wenn sie nur auf Nutzergruppen ausgerichtet ist, die sich in einem minimalen Umkreis einer bestimmten Postleitzahl befinden. Testen Sie eine weniger starke geografische Einschränkung, um zu sehen, ob die Anzeigen in Ihrer Kampagne dann ausgeliefert werden.

Das Budget ist zu niedrig

Das Budget muss für eine größtmögliche Reichweite der Kampagne eine bestimmte Höhe haben. Es lässt sich allgemein sagen, dass das Budget für Ihre PMax Kampagne mit dem anderer gut laufender leistungsorientierter Kampagnen in Ihrem Konto übereinstimmen sollte. Ist es im Vergleich zu Ihrem typischen durchschnittlichen Cost-per-Conversion eher niedrig, kann sich die Lernphase verlängern, da pro Tag weniger Conversions erzielt werden.

Lead-Qualität verbessern

Auf der Grundlage der verwendeten Gebotsstrategie, der Kampagnenleistung und der Leistung anderer Kampagnen wird die PMax Kampagne optimiert. Falls in Ihrer Kampagne Leads niedriger Qualität auftauchen, wird empfohlen, dem System genauere Informationen darüber bereitzustellen, was einen qualitativ hochwertigen Lead ausmacht.

Offline Conversion-Import (OCI) nutzen, um die Lead-Qualität zu verbessern

Wenn die Qualität Ihrer Leads zu wünschen übrig lässt, wäre es ratsam, zuerst einen Offline-Conversion-Import (OCI) durchzuführen. So bekommen Sie Conversion-Daten von Offline-Ereignissen und können dank der Automatisierungsfunktionen die bestmögliche Optimierung erreichen. Hier einige Tipps dazu, wie Sie den OCI am besten nutzen:

  • Wenn Sie das Lead-Formular von Google verwenden, ist es möglich, GCLIDs als CSV-Datei herunterzuladen. Alternativ können Sie sie auch in ein CRM-System und dann wieder in Google Ads exportieren.
  • Zapier kann mit bestehenden CRM-Systemen (z. B. Salesforce) verbunden werden, um den Offline-Import in Google Ads zu erleichtern.
  • Im 3. Quartal erscheint eine OCI-Betaversion ohne GCLID. Darin wird auch ein Lead-Formular integriert sein, das selektiv eine einfache Conversion auslösen oder Werte zuweisen kann, um die Lead-Qualität auch nach dem Absenden des Formulars fortlaufend zu überprüfen.

Conversion-Wert-Regeln verwenden

Falls der OCI und die damit verbundene Optimierung im Hinblick auf Offline-Conversions für Sie nicht in Frage kommt, ist es möglich, Conversion-Wert-Regeln festzulegen. So werden bestimmten Kunden Werte zugewiesen, die darauf aufbauen, wie wahrscheinlich es ist, dass diese Kunden eine gewünschte Conversion ausführen (die z. B. zu einem Verkauf führt). Conversion-Wert-Regeln können, basierend auf Nutzerstandort, Gerät oder Zielgruppe definiert werden. Allerdings: Conversion-Wert-Regeln können nur für Kampagnen mit der Gebotsstrategie „Conversion-Wert maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ festgelegt werden.

Wenn z.B. Leads, die Sie von Mobilgeräten erhalten, mit geringerer Wahrscheinlichkeit zu Conversions führen, können Sie diesen Leads einen niedrigeren Wert zuweisen. Umgekehrt können Sie den Leads einen höheren Wert zuweisen, wenn davon auszugehen ist, dass die Leads einer bestimmten Zielgruppe wie z.B. Websitebesucher mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu Conversions führen.

Fragen zur Bestimmung der Lead-Qualität in Lead-Formularen verwenden

Wenn Sie das Lead-Formular von Google verwenden, wählen Sie einfach die Fragen zur Bestimmung der Lead-Qualität aus. So lassen sich potenzielle Leads noch besser erkennen, bevor Sie das Formular absenden. Die Folge kann eine Steigerung des Cost-per-Lead (CPL) sein.

Einfache Signale in Webformularen verwenden

Hier Beispiele für Signale, die auf Conversion-Aktionen basieren:

  • [Website] Verweildauer auf der Website oder Absprungrate
  • [Website] Während der Sitzungsdauer besuchte Seiten
  • [Formular] Länge der Freitextantwort

Die Abläufe im Webformular anspruchsvoller gestalten

Gestalten Sie die Abläufe innerhalb des Webformulars anspruchsvoller, um die Lead-Qualität besser überprüfen zu können:

  • Nutzen Sie Captchas, um Spam-Leads zu vermeiden.
  • Verwenden Sie längere Formulare, spezifische Fragen oder Felder für freie Texteingabe.

Für Werbetreibende mit einem Merchant Center-Feed einige Tipps bezüglich der Fehlerbehebung

Kampagnen für maximale Performance haben – gegenüber den im selben Google Ads-Konto bestehenden Shopping-Kampagnen – Priorität. Konkret bedeutet das, dass Ausgaben für Ihre Shopping-Kampagnen sinken und im gleichen Maße für Kampagnen für maximale Performance steigen können – auch im Falle kleinerer Budget für letztere. Um die Leistung nicht einzuschränken, ist es daher ratsam, den Kampagnen für maximale Performance und den bereits bestehenden Shopping-Kampagnen für die gleichen Produkte ein ähnlich hohes Budget zuzuweisen.

Nach ca. 2-3 Tagen ist die Leistung der Kampagne für maximale Performance optimiert. Sobald Ihre Kampagne für maximale Performance läuft, sollte die Shopping-Kampagne pausiert werden. Damit wird verhindert, dass die Ausgaben für die Shopping-Kampagne auf bestimmten Plattformen weiter steigen und sichergestellt, dass vollständige Optimierung der Kampagnen für maximale Performance ermöglicht wird.

Einrichten der Eintragsgruppen: Beim Einrichten von Asset-Gruppen in den Einzelhandelskampagnen für maximale Performance, sollten Überschneidungen bei Produkten, auf die verschiedene Asset-Gruppen ausgerichtet sind, vermieden werden. Also Asset-Gruppe 1 und Asset-Gruppe 2 sollten nicht beide auf die Produkte A–Z ausgerichtet sein, sondern Asset-Gruppe 1 sollte nur auf die Produkte A–L und Asset-Gruppe 2 nur auf die Produkte M–Z ausgerichtet sein.

Ungeeignete oder unbeabsichtigte Landingpages

Falls Ihre Anzeigen auf Landingpages ausgeliefert werden, die Sie nicht für die Kampagne vorgesehen haben, kann es an der aktivierten Funktion „Erweiterung der finalen URL“ liegen. 

Mehr zum Thema Leistungsprobleme

Gründe für niedrige Zugriffszahlen oder unterbrochene Anzeigenauslieferungen 

Gelegentlich kann es vorkommen, dass nicht so viele Impressionen erzielt werden wie erwartet oder nur einen kleinen Teil des festgelegten Tagesbudgets ausgeben. Wenn die Kampagne für maximale Performance erst vor Kurzem aktiviert wurde, kann es etwas dauern, bis Impressionen erzielt werden.

Das hat verschiedene Gründe:

  • Das Überprüfen der Anzeigen in Bezug auf die Richtlinienanforderungen dauert 24 bis 48 Stunden.
  • Bei Kampagnen mit automatischen Gebotsstrategien sollten ein bis zwei Wochen für die Anlaufphase eingeplant werden. 

Neben den bereits erwähnten Empfehlungen wie der in vielen Fällen hilfreichen Einrichtung eines Conversion Tracking und dem Anpassen der Gebote, sind weitere folgende Probleme Grund der Leistungseinbußen:

Kontoprobleme

Wenn Ihr Konto gesperrt wurde oder Probleme mit der Abrechnung auftreten, werden Ihre Anzeigen solange nicht ausgeliefert, bis das Problem gelöst ist. Falls es keine Probleme mit anderen Kampagnen gibt, ist es nicht nötig, den Status Ihres Google Ads-Kontos zu überprüfen.

Bei Sperrungen können Sie mit dem Tool für gesperrte Konten den Status Ihres Kontos automatisch prüfen.

Abrechnungsprobleme

Wenn Sie die monatliche Rechnungsstellung nutzen, überprüfen Sie die Kontobudgets. Wenn Ihre Gesamtausgaben den als Kontobudget festgelegten Betrag vor dem Enddatum erreichen, wird die Auslieferung der Anzeigen dieses Kontos abgebrochen. 

Schauen Sie in der Abrechnungsübersicht und in Ihren Transaktionen nach abgelehnten Zahlungen. Die Anzeigen des betroffenen Kontos werden erst wieder ausgeliefert, wenn Sie den ausstehenden Betrag beglichen haben.

Zeiträume sowie Start- und Enddatum der Kampagne

In Google Ads kann ein Zeitraum ausgewählt werden und die diesbezüglichen Leistungsdaten aufgerufen werden. Impressionen werden nur für den Zeitraum angezeigt, in dem die Kampagne aktiv war.

Wichtig ist, dass der Zeitraum auch das Start- und Enddatum der Kampagne enthält.

In den vorkonfigurierten Einstellungen für den Zeitraum, z. B. „Letzte 7 Tage“, ist das aktuelle Datum nicht enthalten. 

Niedrige Gebots- und Optimierungsziele

Anzeigen mit sehr niedrigen Geboten werden zwar ausgeliefert, allerdings nehmen Sie mit Ihren Kampagnen dann evtl. an weniger Auktionen teil und erzielen auch weniger Impressionen.

Prüfen Sie, ob die Optimierungsstrategie Ihrer Kampagne zu Ihren Unternehmenszielen passt.

Wenn Sie beispielsweise mit einem festgelegten Budget möglichst viele Conversions erzielen möchten, sollten Sie die Strategie Conversions maximieren verwenden.

Mithilfe der bisherigen Leistungsdaten können Sie entscheiden, ob die automatische Gebotsstrategie für Ihr Optimierungsziel geeignet ist. Ist es zu niedrig (CPA) oder zu hoch (ROAS), reicht die Leistung Ihrer Kampagne unter Umständen nicht aus und Ihre Anzeigen werden nicht ausgeliefert.

Ausschließende Ausrichtung

Ausschlüsse kommen dann in Betracht, falls Sie Bedenken hinsichtlich der Markensicherheit haben. Bei zu vielen Ausschlüssen kann jedoch die Anzeigenauslieferung eingeschränkt werden – oder Ihre Anzeigen werden evtl. auch gar nicht ausgeliefert. Das kann z. B. passieren, wenn Sie youtube.com oder eine Remarketing-Liste ausschließen, die den Großteil Ihrer Nutzer beinhaltet.

Produkte

Ist Ihre Kampagne nur auf wenige Produkte ausgerichtet, werden die Anzeigen möglicherweise nicht ausgeliefert. Sie können bestehende Produktuntergruppen bearbeiten, den Kampagnen Produkte hinzufügen oder entfernen.

Bei Kampagnen mit Ausrichtung auf lokale Ladenbesuche und Werbeaktionen werden Offlineanzeigen hauptsächlich auf Grundlage der Geschäftsstandorte generiert. Falls in der Kampagne keine Geschäftsstandorte synchronisiert werden, können im Back-End auch keine Anzeigen generiert werden. In den Einstellungen der Kampagne unter „Filialen“ ist nachzulesen, ob Geschäftsstandorte für die Kampagne angegeben wurden.

Ausrichtung überschneidet sich mit anderen Kampagnen oder Anzeigengruppen

Ihr Konto beinhaltet evtl. mehrere Kampagnen oder Anzeigengruppen, die an den gleichen Auktionen teilnehmen können, weil sie ähnliche Keywords oder Ausrichtungseinstellungen enthalten. Wenn sich die Ausrichtung überschneidet, erfolgen die Zugriffe möglicherweise hauptsächlich für eine Ihrer Kampagnen. In diesem Fall ist es empfehlenswert, die Ausrichtungseinstellungen zu prüfen und zu aktualisieren. 

Auktionsdynamik

Der Einfluss der Aktionen anderer Werbetreibender ist nicht zu unterschätzen. Nimmt beispielsweise ein neuer Werbetreibender an denselben Auktionen teil, kann es passieren, dass Sie weniger Impressionen mit Ihren Anzeigen erzielen. Wenn Sie keinen Ziel-CPA oder Ziel-ROAS festgelegt haben, sollte die automatische Anpassung dahingehend funktionieren, dass die Anzeigen wieder wie gehabt ausgeliefert werden. Andernfalls können Sie den CPA erhöhen oder den ROAS senken, um die Leistung zu steigern

Geringe Creative-Asset-Abdeckung und -Vielfalt

Wie weiter oben bereits erwähnt, sollten verschiedene Creative-Assets angegeben werden, so dass diese automatisch in verschiedenen Anzeigenformaten kombiniert und auf allen Plattformen ausgeliefert werden können. Wenn diese Anzahl zu begrenzt ist, bedeutet dies eine geringere Teilnahme an Auktionen und damit weniger Reichweite. Mit den Daten zur Anzeigeneffektivität und den Diagnosedaten lässt sich diese genau analysieren und die Auslieferung der Anzeigen optimieren.

Creatives nach Best Practices erstellen

Im Herzen des neuen Kampagnentyps stehen die Creatives. Da bei Performance Max Kampagnen mit einer bestimmten Zielvorgabe und Zielgruppen gearbeitet wird,  sollte auch darauf geachtet werden, die Creatives auf diese beiden Faktoren auszurichten. Wichtig: mit Performance Max haben Sie weniger Einfluss darauf, wo genau Ihre Anzeigen ausgespielt werden.

Best Practices:  Text

Hier gilt es Informationen über Produkt und Angebote in Überschriften und Beschreibungen hervorzuheben und unterschiedliche Textbausteine zu verwenden, die in Kombination aber Sinn ergeben. Außerdem: Wenn Performance Max unterschiedliche Texte zusammensetzt, sollten keine Doppelungen auftreten.

Die Richtlinien sind: 5 x maximal 30 Zeichen Überschrift  (mindestens eine mit 15 Zeichen oder weniger),  max. 5 x 90 Zeichen Beschreibungen (mindestens eine mit 60 Zeichen oder weniger) und 1 Überschrift mit 90 Zeichen.

Best Practices:  Bilder

Verwenden Sie die maximale Anzahl von Bildern sowie authentische, hochwertige Bilder. Warum? Hochwertige Bilder erzählen eine ansprechende Geschichte über Ihre Produkte oder Dienstleistungen und regen Kunden eher zum Handeln an. Beachten Sie weiterhin die Vorgaben von Google bezüglich der Produktbilder für Shopping Anzeigen: Bis zu 15 Bilder mit mindestens: 1 x 600×314 px quer, 1 x 300×300 px quadratisch, 1 x 314×314 px quadratisch (für Kampagnen mit dem Ziel Ladenbesuche). Bis zu 5 Logos mit mindestens: 1 x 128×128 px Logo. Empfohlen: 1200 × 628 px, maximale Dateigröße: 5.120KB.

Best Practices:  Videos

Verwenden Sie Videomaterial, das auf Markenrichtlinien und Botschaften abgestimmt ist. In Asset-Gruppen, die keine Video-Assets haben, generiert Performance Max automatisch Video-Assets basierend auf hochgeladenen Text/Bild-Assets.

Die Alternative wäre den YouTube Video Builder zu nutzen, d.h. aus bereits hochgeladenen Assets selber ein Video zusammenzustellen. Der Vorteil: Einfluss auf Videoqualität und Message.

Videos in verschiedenen Größen/Orientierungen wie z. B. horizontal, vertikal oder quadratisch. Müssen mindestens 10 Sekunden lang sein.