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Google Ads

Alles rund um die Werbeplattform von Google

In diesem Glossarartikel finden Sie eine detaillierte Übersicht zu den grundlegenden Funktionen von Google Ads – der großen Werbeplattform die sich über alle Google Kanäle erstreckt. Egal ob Sie Ihren Shop, Ihre Dienstleistungen, Hotels oder Apps bewerben wollen – mit diesem Marketingkanal finden Sie das richtige Werbeprodukt. Nutzen Sie auch unsere weiterführenden Artikel zu den einzelnen Kampagnentypen um noch detailliertere Informationen dazu zu erhalten.

Inhaltsverzeichnis
  1. Was sind Google Ads
  2. Zahlungsweise - Sie bestimmen die Kosten
  3. Kampagnentypen und Funktionsweise
  4. Passende und relevante Keywords für Google Ad
  5. Keywords
  6. Aufbau einer Google Ads Kampagne
  7. Weitere Google Ads Werbeformate
  8. Automatisierte Regeln
  9. Messbarkeit mit Analyse-Tools

Erlernen Sie in unserem Glossar die Grundlagen zum Verständnis von Google Ads, die wichtigen Terms und Basics sowie praktische Tipps rund um die Kampagnenerstellung.

Was sind Google Ads

Google Ads (bis 2018 unter dem Namen Google Adwords) sind bezahlte Werbeanzeigen in der Google-Suche sowie im gesamten Google Werbenetzwerk. Sie sind für Werbetreibende die ideale Möglichkeit, Kundeninteresse zu wecken, Webseitenbesucher zu gewinnen oder Onlineverkäufe zu generieren und zu steigern. Die Werbemöglichkeiten von Google Ads beinhalten folgende Möglichkeiten: Google Display Ads, Google YouTube Ads, Google App Ads, Gmail Ads, Google MyBusiness, Google Hotel Ads, Google Performance Ads und Google Remarketing.

Behalten Sie das Ziel Ihrer Website im Auge:

Je nachdem, welches Ziel Ihr Unternehmen verfolgt, bieten sich verschiedene Arten von Google Ads Anzeigen an.
Aus folgenden Zielen ist zunächst auszuwählen:

  • Anrufe: Wählen Sie Anrufe aus, wenn Sie von potenziellen Kunden angerufen werden möchten, um z.B. Termine zu vereinbaren, Aufträge zu planen oder einen Kauf abzuschließen.
  • Ladenbesuche: Entscheiden Sie sich für Ladenbesuche, wenn Sie mehr potenzielle Käufer in Ihren Laden bringen möchten.
  • Aktion: Nutzen Sie die Option Aktion, wenn Sie Nutzer animieren möchten, Ihren Onlineshop aufzurufen, sich für die Mailingliste anzumelden oder ein Formular auszufüllen.

Sie möchten mehrere Ziele gleichzeitig erreichen? Wenn verschiedene Ergebnisse verfolgt werden, richten Sie zwei verschiedene Kampagnen mit jeweils einem eigenen passenden Marketingziel ein. Beispiel: Um gleichzeitig Leads zu generieren und Käufer zu gewinnen, würden Sie eine Kampagne mit „Leads“ und die andere mit „Verkauf“ als Ziel erstellen.

Ob lokal oder global: Mit Google Ads lässt sich die Reichweite von Anzeigen einstellen, und zwar in verschiedenen Ländern, Regionen oder auch lokal, z. B. in einem bestimmten Umkreis Ihres Ladengeschäfts.

Google Ads Produkte

Erfahren Sie mehr über die einzelnen Kampagnentypen

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Suchkampagnen

Bei einer Suchkampagne werden Textanzeigen in den Google Suchergebnissen geschaltet. Hier werden Anzeigen zu Produkten oder Dienstleistungen präsentiert, nach denen Nutzer aktiv suchen. Geeignet, wenn Leads generiert oder Umsätze herbeigeführt werden sollen. Die Einrichtung ist einfach: Sie verfassen Textanzeigen und wählen Keywords aus. Spezielle Dateien oder Assets sind nicht nötig.
Wie bereits erwähnt, sind Textanzeigen das wesentliche Element bei Suchkampagnen. Mit Textanzeigen wird Ihr Unternehmen auf Google für genau die Nutzer sichtbar und ansprechend präsentiert, die über die passenden Keywords nach Produkten, Unternehmen oder Dienstleistungen suchen. Die Textanzeigen – bestehend aus 3 Zeilen – erscheinen im oberen Drittel der Suchergebnislisten. Das Pay-per-Click-Prinzip gewährt den Überblick über die eigenen Kosten und überschreitet nie das maximale Budget. Mit Textanzeigen werden Klicks, Besucherzahlen und der Umsatz gesteigert.

Smarketer Google Performance Max

Performance Max Kampagnen

Erfahren Sie hier alles Wichtige zu Performance Max, dem neuen automatisierten und kanalübergreifenden Kampagnentyp von Google Ads. Dem Kampagnentyp, der Werbetreibenden in einer einzigen Kampagne Zugriff auf das gesamte Google Ads-Inventar (einschließlich YouTube, Google Discovery, Google Maps, Google Mail, Google Display-Netzwerk und Google Search) ermöglicht. So wird die richtige Botschaft zur richtigen Zeit an die richtige Zielgruppe übermittelt. Ziel ist die Maximierung der Conversions oder des Conversion-Wertes.

Ob automatisierte Funktionsweise, die Vor- und Nachteile, der Anwendungsbereich, einzelne Schritte zur Kampagnenerstellung, Asset-Richtlinien, Analysemöglichkeiten, mögliche Fehlerquellen oder diverse Empfehlungen zur Kampagnenoptimierung – das und viele weitere Punkte werden in diesem Artikel näher beleuchtet.

Google Display & Remarketing

Displaykampagnen

Über das Google Displaynetzwerk werden dem User Anzeigen auf unzähligen Webseiten und Apps sowie auf YouTube, dem Gmail-Konto und weiteren Google Produkten angezeigt. Damit wird eine hohe Reichweite gesichert.
Mit aussagekräftigen Werbebannern können neue Zielgruppen erreicht und (potenzielle) Kunden, die Ihre Website bereits besucht haben, mit Remarketing-Listen noch einmal angesprochen werden. Letzteres funktioniert, indem selbst erhobene Daten verwendet werden. Mit optisch ansprechender Calls-to-Action kann der Umsatz und die Zahl der Anmeldungen gesteigert werden. Einprägsame Anzeigen sorgen dafür, dass die Markenbekanntheit erhöht wird und Conversions generiert werden.

Remarketing spielt bei diesem Anzeigentyp eine wichtige Rolle, es ist der automatische Produkt-Reminder für Ihre Zielkunden. Mit Remarketing im Google Displaynetzwerk (GDN) erreichen Sie die Nutzer, die Ihre Webseite besucht haben, Produkte oder Dienstleistungen angesehen haben oder Kaufprozesse abgebrochen haben. Interessierte Kunden werden mit zielgerichteter Werbung von anderen Websites zu Ihrer Website zurückgeholt.
Anzeigen werden für die Wünsche potenzieller Kunden individuell angepasst und die regelmäßige Ausspielung Ihrer Anzeigen sorgt dafür, dass zögerliche und interessierte Nutzer zurück zu Ihrem Shop geleitet werden.

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Videokampagne

Das Google Video-Netzwerk ermöglicht es, Videoanzeigen auf YouTube oder in gestreamten Videos zu schalten. Die Anzeigen können am Anfang, in der Mitte oder am Ende eines Videos stehen. Sie entscheiden selbst, ob Ihre Besucher diese überspringen können oder nicht.
Auch diese Kampagnenform trägt dazu bei, die Markenbekanntheit schnell zu steigern. Bestimmte Videokampagnentypen eignen sich mehr dazu, die Bekanntheit Ihrer Marke zu steigern, andere mehr um Conversions zu erzielen oder von einem Kauf zu überzeugen (aktionsorientierte Videoanzeigen).

Die YouTube Ads können an drei verschiedenen Stellen erscheinen: auf der Videoseite, direkt in der YouTube Suche oder auch ganz prominent als große Bannerwerbung auf der Homepage. Dank der verschiedenen Placements wird die Zielgruppe genau dort abgeholt, wo die Werbebotschaft am effektivsten wirkt.

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App-Kampagne

Wenn eine eigene App betrieben wird, bietet sich dieser Kampagnentyp an. Mit Google App Kampagnen oder Universal App Campaigns (UAC) erreichen Sie das Ziel möglichst vieler Downloads. Informationen aus der App werden genutzt um Anzeigen über alle großen Google Plattformen (z.B. in der Google Suche, auf Google Play, auf YouTube, in Discover) und für mehr als drei Millionen Websites und Apps automatisch zu optimieren und User zum Download Ihrer App zu bewegen. Bilder und Videos unterstützen Ihre Werbebotschaft. Ihre Werbeanzeige wird speziell den Nutzern ausgespielt, die sich am ehesten für Ihre App begeistern würden und ist damit sehr zielgruppengenau ausgerichtet.

Die Gestaltung der App Werbung ist einfach und gleichzeitig sehr effektiv. Es müssen nur die Texte, ein Startgebot und das Budget sowie die Sprachen und Regionen angegeben werden, in denen Ihre Anzeigen ausgespielt werden sollen. Google erstellt die einzelnen Anzeigen automatisch in verschiedenen Formaten und Netzwerken.

Zahlungsweise – Sie bestimmen die Kosten

Zahlen pro Klick: Google PPC (Pay-per-Click) oder auch CPC (Cost per Click)

Sie bestimmen selbst, wie viel Ihre Google Werbung kostet. Denn dank dem Abrechnungsmodell PPC (Pay-Per-Click) zahlen Sie nur dann, wenn ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt. Je nach Investition erhalten Sie mehr Klicks – also Anfragen oder Kunden. So skalieren Sie Ihr Unternehmen richtig, behalten die Kontrolle über die Kosten und vermeiden Streuverluste.

Tipps zur effizienten Budgetplanung

Legen Sie ein Tagesbudget und ein maximales Gebot fest, um den Überblick zu behalten. Der Keyword-Planer, ein Tool von Google Ads, liefert eine preisliche Orientierung. Die letztendliche Höhe der Ads-Kosten wird von folgenden Faktoren tagesaktuell beeinflusst:

  1. Keyword Auswahl: Je nachdem, wie Ihre Wettbewerber aufgestellt sind, variieren die Preise für die Keywords. Viele Mitbewerber bedeuten höhere Kosten. Hier gilt es, nur die Keywords auszuwählen, die wirklich zum eigenen Angebot passen und nicht zu allgemein gehalten sind. Auch ist dringend zu empfehlen, bestimmte Suchbegriffe auszuschließen, sogenannte negative Keywörter, zu denen die Anzeige nicht passt und nicht erscheinen soll.

  2. Qualitätsfaktor: Es gewinnt nicht immer der Mitbewerber mit dem höchsten Gebot die gewünschte Anzeigenplatzierung. Wenn Ihr Qualitätsfaktor höher als der Ihres Wettbewerbers ist, kann der berechnete Cost-Per-Click (CPC) tatsächlich niedriger ausfallen. Wird der Qualitätsfaktor optimiert, kann in den meisten Fällen der CPC wirtschaftlicher gestaltet werden.

    Google Ads funktionieren so, dass Ihren ausgewählten Keywords auf einer Skala von 1 bis 10 ein Wert als Qualitätsfaktor zugewiesen wird. Wichtig ist, dass Ihre Werbung den Anforderungen an Relevanz und Nutzererfahrung, auch User-Experience genannt, entspricht. Für den Qualitätsfaktor sind also die erwartete Klickrate, die Relevanz der Anzeige und die Nutzererfahrung auf der Zielseite ausschlaggebend.

    Die berechneten Qualitätsfaktoren für die jeweils ausgewählten Keywords können im Google Ads-Konto analysiert werden. Es ist möglich, die Höhe des Qualitätsfaktors je Keyword einzusehen und auch eine Bewertung der oben aufgeführten Komponenten zu erhalten. Auf dieser Grundlage lässt sich der Qualitätsfaktor gezielt verbessern.

  3. Zeitpunkt der Anzeigenschaltung: Der CPC ist auch von der Stärke der Nachfrage abhängig. Je nachdem, wann die jeweilige Zielgruppe nach etwas sucht, können Ihre Klickpreise nach Uhrzeit oder Saison variieren. Mithilfe der Leistungsstatistik bezüglich der eigenen Keywords im Tagesverlauf können klare Beobachtungen gemacht und Faktoren angepasst werden. Das heißt konkret, Sie können Gebote mit dem Werbezeitplaner ggfs. nach bestimmten Uhrzeiten steuern. Dies gilt auch für die Saisonalitäten

  4. Position der Anzeige: Für den ersten Platz muss man mit höheren CPCs rechnen. Kleine und mittelständische Unternehmen mit wenig Budget können teilweise darauf verzichten, diese Position in den Suchergebnissen erzielen zu wollen. Mit Platzierungen im Mittelfeld sind dementsprechend günstigere Anzeigenplätze zu bekommen. Kaufinteressierte Nutzer schauen oft auch die Angebote der nächsten Anzeigen an.

Als Werbetreibender sollte man immer im Auge behalten, dass die Platzierung der Anzeige immer aus der Kombination von Gebot und Qualitätsfaktor entsteht – so lässt sich die Kampagne perfekt optimieren und kosteneffizient aufstellen.

Das Auktionsprinzip von Google Ads

Das Auktionsprinzip ist die Grundlage, auf der Google die Anzeigenpositionen der Werbetreibenden ermittelt. So funktionieren sie: Search Ads basieren auf Keywords, die Werbetreibende zur Ausspielung ihrer Anzeigen einbuchen. 

Wenn ein Nutzer eine auf das Keyword passende Suchanfrage in Google startet, kommt zeitgleich eine Echtzeitauktion in Gang.

Folgende Wechselwirkungen entstehen zwischen Interessent (potenzieller Kunde), Google und Werbetreibendem:

Der Nutzer sucht nach dem passenden Produkt/Dienstleistung. Google ist bestrebt, in diesem Moment das ideale Angebot an den Interessenten auszuspielen. Gleichzeitig versucht der Werbende, den Interessenten mit seiner Werbung zu überzeugen und zum Klicken zu motivieren.

Der Anzeigenrang berechnet sich aus dem Gebot multipliziert mit dem Qualitätsfaktor der Anzeige. (Näheres zum Anzeigenrang siehe oben)

Die Gebotsstrategien umfassen neben dem oben erwähnten CPC auch den CPA (Cost-per-Action), den CPM (Cost-per-1000-Impressions) und den CPV (Cost-per-View).

Hierbei ist zu beachten, dass – je nach Kampagnentyp – die Auswahl an Gebotsstrategien beschränkt ist. Der CPM oder CPV stehen beispielsweise bei Search-Kampagnen nicht zur Verfügung, dafür aber für Video-Anzeigen.

Es ist ratsam, zu Beginn mit Strategien wie dem manuellen CPC oder dem auto-optimierten CPC starten. Damit Google genügend Orientierungswerte hat, um CPCs automatisiert an das Kampagnen-Ziel anzupassen, wird ein Minimum an statistischen Daten benötigt. Mindestens 1.000 Klicks in den vergangenen 30 Tagen. So ist es dann möglich, Klicks und Conversions zu maximieren.

Passende und relevante Keywords für Google Ads

Das Kernstück jeder Suchkampagne sind Keywords. Diese Begriffe werden im Konto hinzugefügt und daraufhin vom Google Algorithmus mit dem Suchbegriff des Nutzers verglichen. Je höher die Relevanz, desto eher wird Ihre Anzeige ausgespielt. Durch geschicktes Einbuchen der Keywords werden also nur interessierte Nutzer Ihre Google Anzeigen sehen. Mit einer Analyse der Webseite ist es möglich, die besten Keywords für das eigene Business zu finden und eine messbare und erfolgreiche Keyword Struktur im Konto zu schaffen. 

Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl der richtigen Keywords entscheidend für erfolgreiche Kampagnen. Hier noch einige Details und konkrete Empfehlungen: 

So macht es z.B. Sinn, allgemeine Suchwörter mit präziseren zu kombinieren. So ist sichergestellt, dass Ihr Produkt nicht in der Masse der Suchergebnisse untergeht, sondern die Anzeige genau dann gefunden bzw. ausgespielt wird, wenn danach gesucht wird. Eine weitere Empfehlung betrifft die richtigen Attribute. Beliebt sind solche wie “günstig”, Handlungsaufforderungen wie “kaufen” oder konkrete Kaufanreize wie “schnelle Lieferung” oder “mit Trusted-Shop-Garantie”.

Google bietet Keyword-Optionen wie „phrase match“ (passende Wortgruppe) und „exact match”(genau passend) an, die bei der Findung der passenden Suchbegriffe hilfreich sind. Ebenso stehen die Ausschluss-Keywords zur Auswahl – diese sind wichtig, um die Anzeigen an die relevante Kundengruppe auszuliefern.   

Weitere Kriterien und Tipps, die bei der Keywordrecherche beachtet werden sollten:

  • Suchvolumen: Diese benennt die Häufigkeit, wie oft nach einem Suchbegriff gesucht wird.
  • CPC (Cost per Click): die Klickkosten bzw. die Kosten, die Werbetreibenden pro Klick auf ihre Werbeanzeige entstehen.
  • Wettbewerber analysieren: mit Tools erkennen, wie stark umkämpft ein Keyword im Vergleich zu den Wettbewerbern ist
  • Der Suchanfragen-Bericht im Google Konto zeigt an, welche Keywordkombinationen erfolgreich verlaufen sind, so dass auf dieser Grundlage nachjustiert werden kann.

Aufbau einer Google Ads Kampagne

  1. Kampagne mit div. Einstellungen (Kampagnenname, Zielvorhaben, Werbenetzwerke, Standorte,Sprachen, Budget, Auswahl der Gebotsstrategie, Start- und ggf. Enddatum, Anzeigenrotation)
  2. Anzeigengruppe (beliebig viele)
  3. Anzeigen (beliebig viele) und Keywords aussuchen

Kampagnenerstellung in einzelnen Schritten

  1. Gebot und Budget festlegen: Hier gilt es ein Tagesbudget festzulegen, also den Betrag, den man durchschnittlich pro Tag auszugeben bereit ist. Ebenso verhält es sich mit dem CPC-Gebot (Cost-per-Click) – hier legt man den Höchstbetrag fest, den man für einen Klick auf die eigene Anzeige bezahlen möchte.
  2. Werbeziel und Zielvorhaben festlegen: Hier werden Werbeziel festgelegt und die Auswahl aus verschiedenen Zielvorhaben getroffen.
  3. Kampagnentyp auswählen: Hier wird aus der oben genannten Liste ein Kampagnentyp ausgewählt und dieser ist entscheidend dafür, wo die Anzeigen den Nutzern präsentiert werden.

Gebot und Budget festlegen

  • Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an und wählen Sie im Seitenmenü Kampagnen aus.
  • Gehen Sie auf das Pluszeichen und wählen Sie dann Neue Kampagne aus.
  • Wählen Sie den Kampagnentyp aus, den Sie für sich ausgesucht haben und erstellen möchten.
  • Wenn Sie möchten, legen Sie nun ein Kampagnenziel fest. Geben Sie die URL Ihrer Unternehmenswebsite ein.
  • Scrollen Sie auf der Seite „Kampagneneinstellungen wählen“ zum Bereich „Gebote“, um eine Gebotsstrategie auszuwählen.
  • Scrollen Sie weiter zum Bereich „Tagesbudget“ und geben Sie ein individuelles oder ein gemeinsames Budget ein.
  • Nach den Kampagneneinstellungen klicken Sie auf Speichern und fortfahren.

Werbeziel und Zielvorhaben festlegen

  • Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an und gehen Sie im Menü auf der linken Seite auf Kampagnen.
  • Jetzt auf das Pluszeichen gehen und dann auf Neue Kampagne.
  • In diesem Schritt können Sie das Werbeziel für die Kampagne auswählen.
  • Scrollen Sie nach unten, suchen Sie die jeweiligen Conversion-Zielvorhaben aus und klicken Sie auf Weiter.
  • Wenn gewünscht, jetzt “Weiteres Zielvorhaben” hinzufügen oder – wenn Zielvorhaben entfernt werden sollen, auf die Schaltfläche „Löschen“ klicken.
  • Nun den Kampagnentyp auswählen und im Anschluss auf Weiter klicken.

Kampagnentyp auswählen

Kampagnentyp auswählen. Bei einem vorher bestimmten Zielvorhaben sehen Sie Vorschläge für die passendsten Kampagnentypen. Im Falle von Kampagnen-Untertypen wählen Sie einen aus.
Dann klicken Sie auf Weiter. Sie kommen auf eine neue Seite, auf der Sie Einstellungen auswählen, Anzeigengruppen einrichten und Anzeigen erstellen können. Je nach Kampagnentyp stehen wie oben beschrieben unterschiedliche Element im Fokus, hier einige Beispiele:

  • Suchkampagne: Textanzeigen in Suchergebnissen
  • Displaykampagne: Bildanzeigen auf Websites
  • Videokampagne: Videoanzeigen auf YouTube
  • Discovery-Kampagne: Werbung in Google-Feeds
  • App-Kampagne: Die eigene App auf vielen Kanälen bewerben

Weitere Google Ads Werbeformate

Gmail Sponsored Promotions (GSP)

Gmail Sponsored Promotions oder Gmail Ads sind Google Ads im E-Mail-Format, die sich durch individuelle, kontextorientierte Anzeigen – passend zu Ihrem Unternehmen – auszeichnen. Dieses Werbeformat ist geeignet, um die Bekanntheit bei Neukunden zu steigern und die eigene Marke bei bestehenden Kunden wieder ins Gedächtnis zu rufen. Dank Gmail-Statistiken erhalten Sie detaillierte Branding-Auswertungen und können Ihre Anzeigen in Ihrem Corporate Design (Bildern und Wording) gestalten.

Google Ads Anzeigen im Gmail-Postfach werden Ihrer Zielgruppe im Tab “Werbung” angezeigt, so dass Nutzer selbst entscheiden, ob Sie sich die Werbung ansehen möchten. Dadurch erreichen Sie kaufbereite User ohne sich aufzudrängen. Ist ein Nutzer an Ihrem Angebot interessiert, entfaltet sich die Anzeige wie eine E-Mail. Eine GSP (Gmail Sponsored Promotions) Ad kann ein Bild, ein Video oder eingebettete Formulare enthalten, mit denen Sie Ihre Nutzer persönlich und individuell abholen können.

Google Unternehmensprofil

Mit Google Unternehmensprofil, früher My Business, entdecken Nutzer Ihr Unternehmen direkt bei der Google Suche oder bei Google Maps.

Es ist deutlich mehr als nur ein Brancheneintrag auf Google. Auf einen Blick erhalten Ihre Kunden alle wichtigen Informationen zu Ihrem Unternehmen und bauen dank Bewertungen und Bildern Vertrauen zu Ihnen auf. 

Neben einem kostenlosen Brancheneintrag profitiert der Werbende von einer prominenten Darstellung direkt in der Google Suche. Sie können festlegen, wie Ihr lokales Unternehmen in Google-Produkten wie Google Maps und der Google Suche angezeigt wird – egal ob Kunden an einem festen Standort betreut werden oder sich standortunabhängig um Kunden in einem ausgewiesenen Einzugsgebiet kümmern.

Google Hotel Ads

Google Hotel Ads sind die geeignete Anzeigenform, wenn es darum geht, die Reichweite und Direktbuchungen durch Listung auf Google Maps und der Google Suche zu steigern – ohne Umweg über kostspielige Booking Seiten. Durch die Listung Ihrer Hotels in den Hotelanzeigen, in der Google Suche sowie in Google Maps sind Sie stets im Blickfeld der Suchenden. Wichtig für die Kampagnenerstellung sind aussagekräftige Fotos, Infos wie Preis, Bewertung, WLAN Verfügbarkeit etc.

Die Aktivierung der Kampagne auf Google Hotel Ads ermöglicht es, direkte Buchungen auf Ihrer Website von Google zu erhalten. Voraussetzung ist, dass die erwähnten Infos zum Hotel vorhanden und in einem dazugehörigen Google Formular richtig ausgefüllt sind. Des Weiteren muss eine zertifizierte Buchungsmaschine, also ein eingetragener, mit Google integrierter Partner verwendet werden, um Buchungen vom Kanal zu erhalten und Updates zu senden.

Google for Jobs

Google for Jobs, die größte Jobbörse der Welt, ist der ideale Ort um von möglichst vielen Jobsuchenden entdeckt zu werden und damit maximale Reichweite zu erlangen. Die Google Jobsuche ist in die normale Suchfunktion von Google integriert und die Ergebnisse meist vor den organischen Suchergebnissen sichtbar. Die Handhabung ist sehr einfach, da anstatt einer Verlinkung auf die eigene Webseite, ein PDF oder eine E-Mail Adresse hinterlegt werden kann. Damit erübrigen sich aufwendige technische Voraussetzungen oder die Erstellung einer eigenen Website, um bei Google for Jobs gelistet zu sein. 

Die Funktionsweise beschränkt sich auf wenige Schritte: Der Erstellung eines kostenlosen Kontos, dem Anlegen der Stellenanzeige(n) über einen leicht zu bedienenden Online Editor und die nach Preisen geordneten Paketauswahl. Über ein eingebettetes Analysetool können Sie Ihre Stellenanzeigen jederzeit optimieren sowie über SEO for Jobs zusätzliche Werbung schalten.

Google Ads Editor

Der Google Ads Editor ist eine kostenlose, herunterladbare Desktop-Anwendung, die der Verwaltung Ihrer Google Ads-Kampagnen dient und einfach zu bedienen ist.
Hier die Vorgehensweise: Laden Sie ein oder mehrere Konten herunter, nehmen Sie Änderungen offline vor und laden Sie sie im Anschluss in Google Ads hoch. Mit dem Google Ads Editor können Sie problemlos Bulk-Änderungen vornehmen.

Funktionsumfang des Google Ads Editors

Der Google Ads Editor eignet sich für Konten aller Größen, insbesondere für Konten mit mehreren Kampagnen und langen Keyword- oder Anzeigenlisten. Hier die verschiedenen Möglichkeiten:

  • Verschiedene Änderungen gleichzeitig mit dem Tool zur Bulk-Bearbeitung vornehmen
  • Dateien exportieren und importieren, um Angebote für andere freizugeben oder Änderungen an einem Konto vorzunehmen
  • Statistiken für alle Kampagnen oder einzelne Kampagnen aufrufen
  • Mehrere Konten gleichzeitig verwalten, bearbeiten und aufrufen
  • Werbetext anzeigengruppen- oder kampagnenübergreifend suchen und ersetzen
  • Elemente zwischen Anzeigengruppen und Kampagnen kopieren oder verschieben
  • Beim Bearbeiten von Kampagnen mehrere Änderungen rückgängig machen und wiederholen
  • Änderungen als Entwurf eingeben und vor dem Online-Stellen überprüfen
  • Offline weiterarbeiten

Automatisierte Regeln bei Google Ads

Je nach Ihren festgelegten Konto-Einstellungen und Bedingungen können Änderungen dank automatisierter Regeln automatisch vorgenommen werden. So sparen Sie Zeit und haben weniger Arbeitsaufwand, wenn es um die Überprüfung der Kampagnen geht. Außerdem fallen seltener manuelle Änderungen an.

Es lassen sich Anzeigenstatus, das Budget, die Gebote und weitere Einstellungen ändern. Wenn Sie z.B. Ihr Keyword-Gebot erhöhen wollen, legen Sie dafür einfach eine Regel fest. Ebenso können Sie auch automatisierte Regeln einrichten, um den Versand von E-Mails bei bestimmten Bedingungen auszulösen, ohne dass weitere Aktionen nötig werden.

 

Flexible Handhabung der Einstellungen

Nach der Einrichtung der automatisierten Regeln, können Sie diese jederzeit aktivieren, pausieren, bearbeiten oder filtern. Sie können alle Regeln, die in Ihren Suchnetzwerk-Kampagnen ausgeführt wurden, auch wieder rückgängig machen. Des Weiteren ist es möglich, E-Mail-Benachrichtigungen, die Sie über Regeln erhalten, zu aktualisieren, eine Liste mit allen durch Ihre Regeln vorgenommenen Änderungen in Ihren Regelprotokollen aufzurufen und den Regelstatus zu sehen.

Messbarkeit mit Analyse-Tools

Die Analyse-Daten bezüglich Zeit, Kosten und Relevanz für Ihre AdWords-Kampagnen werden Ihnen nach der Einrichtung automatisch zur Verfügung gestellt, so dass Sie Entwicklungen und Erfolge Ihrer Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords und Anzeigen jederzeit überprüfen und optimieren können. Je nachdem, wie Sie Ihre Ziele definiert haben, wertet das Conversion-Tracking-Tool Ihre Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords und Anzeigen auf dieser Grundlage aus und bildet es innerhalb Ihres AdWords-Kontos ab.

Weitere Webanalyse-Tools können Ihnen auch wichtige Daten wie ROI (Return on Investment) oder CpV (Cost-per-Visitor) auf Kampagnen-, Keyword- und sonstigen Ebenen liefern.