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Agentic Commerce in Deutschland: Was Händler jetzt tun sollten 

Die Art und Weise, wie Menschen online einkaufen, verändert sich. Statt Produkte ausschließlich selbst zu suchen, zu vergleichen und den Kaufprozess Schritt für Schritt auszuführen, können künftig KI-Agenten Teile dieser Aufgaben übernehmen. 

Google hat auf der Google Marketing Live 2026 gezeigt, wie diese Entwicklung mit neuen KI-Funktionen, Commerce-Protokollen und neuen Möglichkeiten für Händler vorangetrieben werden soll. Zu den zentralen Bausteinen gehören das Universal Commerce Protocol (UCP), der Universal Cart und das Agent Payments Protocol (AP2). 

Für deutsche Händler ist dabei eine wichtige Unterscheidung entscheidend: Nicht jede angekündigte Funktion ist bereits überall verfügbar. Gleichzeitig können Händler schon heute die technische und datenbasierte Grundlage für Agentic Commerce schaffen. 

Besonders relevant sind dabei First-Party-Tracking, hochwertige Produktdaten und ein konsistenter Produktfeed. 

Dieser Beitrag zeigt, was Agentic Commerce bedeutet, welche Entwicklungen Google 2026 angekündigt hat, welche Möglichkeiten bereits verfügbar sind und was Händler jetzt konkret tun können. 

Was ist Agentic Commerce? 

Agentic Commerce beschreibt eine Form des digitalen Handels, bei der KI-Agenten Nutzer bei der Produktsuche, beim Vergleich von Angeboten und – sofern entsprechende Funktionen verfügbar sind und der Nutzer dies erlaubt – bei der Durchführung von Kaufprozessen unterstützen oder diese übernehmen. 

Der entscheidende Unterschied zum klassischen Online-Shopping liegt dabei in der Aufgabenverteilung. Wer heute beispielsweise Wanderschuhe kaufen möchte, sucht selbst nach passenden Produkten, öffnet verschiedene Shops, vergleicht Preise und Eigenschaften und entscheidet anschließend, welches Produkt gekauft wird. 

Bei Agentic Commerce kann der Nutzer stattdessen eine Aufgabe formulieren: „Ich brauche Wanderschuhe für eine Alpenüberquerung im Herbst.“ 

Ein KI-Agent kann daraufhin relevante Produkte recherchieren, Informationen vergleichen und – abhängig von den verfügbaren Funktionen und den vom Nutzer erteilten Berechtigungen – weitere Schritte im Kaufprozess übernehmen. Damit verändert sich die Rolle der Suche: Der Nutzer muss nicht mehr selbst jede einzelne Suchanfrage formulieren und jeden Schritt ausführen. 

Agentic Commerce ist mehr als ein Chatbot 

Ein Chatbot beantwortet in erster Linie Fragen oder führt ein Gespräch. Ein KI-Agent kann darüber hinaus Aufgaben ausführen und – mit entsprechender Berechtigung und technischer Infrastruktur – Aktionen anstoßen. 

Genau diese Fähigkeit zum eigenständigen Handeln macht Agentic Commerce zu einer grundlegenden Veränderung für den E-Commerce. 

Was hat Google auf der Marketing Live 2026 für Agentic Commerce angekündigt? 

Google hat auf der Marketing Live 2026 verschiedene Bausteine vorgestellt, mit denen Shopping stärker in KI-gestützte und agentische Prozesse integriert werden soll. Dazu gehören sowohl neue Commerce-Protokolle als auch neue Funktionen für Händler und Werbetreibende. 

Universal Commerce Protocol (UCP) 

Das Universal Commerce Protocol (UCP) soll eine gemeinsame Grundlage für agentische Commerce-Prozesse schaffen. Google beschreibt UCP als offenen Standard, der Commerce-Prozesse zwischen verschiedenen Systemen und Beteiligten vereinfachen soll. 

Damit soll beispielsweise ermöglicht werden, dass Nutzer Commerce-Funktionen direkt innerhalb von KI-gestützten Google-Oberflächen nutzen können. 

Universal Cart 

Mit dem Universal Cart arbeitet Google an einem Warenkorb, der über verschiedene Google-Oberflächen hinweg genutzt werden kann. 

Damit soll Shopping stärker über Search, Gemini und weitere Google-Angebote hinweg miteinander verbunden werden. Google hat den Universal Cart als einen der zentralen Bausteine seiner Vision für agentisches Shopping vorgestellt. 

Agent Payments Protocol (AP2) 

Das Agent Payments Protocol (AP2) bildet die Zahlungsinfrastruktur für agentische Prozesse. 

Damit adressiert Google eine zentrale Frage von Agentic Commerce: Wie können KI-Agenten Zahlungen sicher und nachvollziehbar im Auftrag eines Nutzers durchführen? 

AP2 gehört gemeinsam mit UCP und Universal Cart zu den von Google genannten Grundlagen für Agentic Commerce. 

Neue Anzeigen und KI-Funktionen 

Google entwickelt darüber hinaus neue Anzeigenformate für KI-gestützte Sucherlebnisse. Gleichzeitig werden Funktionen wie Ask Advisor stärker mit Google Ads, Google Analytics und dem Merchant Center verbunden. 

Google beschreibt Ask Advisor als einen KI-Agenten, der diese Google-Produkte miteinander verbindet und Werbetreibende bei der Arbeit unterstützen soll. 

Was ist von Agentic Commerce in Deutschland bereits verfügbar? 

Für Händler ist nicht nur interessant, was Google angekündigt hat, sondern vor allem, was sie bereits nutzen können

Der Rollout neuer KI- und Commerce-Funktionen erfolgt nicht unbedingt gleichzeitig in allen Ländern. Deshalb sollten Händler zwischen bereits verfügbaren Funktionen und zukünftigen Commerce-Erlebnissen unterscheiden. Gleichzeitig gibt es bereits heute konkrete Möglichkeiten, die Grundlage für die Entwicklung zu schaffen. 

Bereich Bedeutung für Händler 
KI-gestützte Commerce-Erlebnisse abhängig von Verfügbarkeit und Rollout 
UCP und agentische Commerce-Infrastruktur Teil der von Google aufgebauten Commerce-Infrastruktur 
Conversational Attributes bereits als optionale Merchant-Center-Attribute verfügbar 
Hochwertige Produktdaten bereits heute relevant 
First-Party-Tracking bereits heute umsetzbar 
Feed- und Website-Konsistenz bereits heute relevant 

Google stellt inzwischen Conversational Attributes im Merchant Center zur Verfügung. Sie sind optional und sollen KI-Systemen und Conversational Agents helfen, Produktinformationen besser zu verstehen. 

Die wichtigste Konsequenz für Händler lautet deshalb: Nicht auf jede einzelne neue Werbefläche warten, sondern die eigene Daten- und Produktinfrastruktur bereits jetzt vorbereiten. 

Was sollten deutsche Händler jetzt konkret tun? 

Nicht jede Maßnahme hat denselben Zeithorizont. Einige Optimierungen können bereits heute unmittelbar zur Qualität des Marketings beitragen, andere bereiten den Shop auf kommende KI-Commerce-Funktionen vor. 

Wir empfehlen daher folgende Reihenfolge:

1. First-Party-Tracking aufsetzen 

Eine belastbare Datenbasis ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für datengetriebenes Marketing. 

Beim klassischen Tracking können Browserrestriktionen, Adblocker und Datenschutzanforderungen dazu führen, dass Marketing-Signale verloren gehen. First-Party-Tracking verlagert einen Teil der technischen Infrastruktur auf die eigene Domain und kann dadurch eine robustere Datengrundlage schaffen. 

Eine Möglichkeit dafür ist das Google Tag Gateway, bei dem das Google Tag über eine First-Party-Infrastruktur auf der eigenen Website bereitgestellt wird. Google beschreibt das Tag Gateway als Lösung, die auf der eigenen Domain beziehungsweise eigenen Infrastruktur aufsetzt. 

Für Unternehmen, die mehrere Werbeplattformen einsetzen, kann dagegen Server-Side Tracking als kanalübergreifende Infrastruktur interessant sein. 

Mehr dazu: → Server-Side Tracking bei Smarketer

2. Grundlegende Produktdaten sauber halten 

Agentic Commerce verändert nicht die grundlegende Bedeutung hochwertiger Produktdaten. Marke, GTIN beziehungsweise EAN, MPN, Produkttitel, Beschreibung und weitere Produktattribute bilden weiterhin die Grundlage dafür, dass Google Produkte verstehen und passenden Suchanfragen zuordnen kann. 

Google weist selbst darauf hin, dass korrekte und vollständige Produktdaten entscheidend für Anzeigen und kostenlose Produkteinträge sind. Diese Optimierung lohnt sich deshalb nicht erst für Agentic Commerce. 

Sie verbessert bereits heute die Grundlage für Google Shopping. → Google Shopping bei Smarketer

3. Produktfeed und Website konsistent halten 

Was im Produktfeed steht, sollte mit den Informationen auf der Produktseite übereinstimmen. 

Ein einfaches Beispiel: 

Im Feed steht: 

„Akkulaufzeit: 20 Stunden“ 

Auf der Produktseite steht dagegen: 

„Akkulaufzeit: 5 Stunden“ 

Solche Widersprüche sind bereits im klassischen E-Commerce problematisch. Mit zunehmender Nutzung von KI-Systemen wird eine konsistente Datenbasis noch wichtiger. KI-Systeme benötigen verlässliche Informationen, um Produkte einzuordnen und Nutzern passende Antworten zu geben. 

Feed und Website sollten deshalb als zusammenhängende Datenbasis betrachtet werden. 

4. Conversational Attributes ergänzen 

Google hat für das Merchant Center sogenannte Conversational Attributes eingeführt. Sie sollen KI-Systemen und Conversational Agents zusätzliche Informationen über Produkte liefern. Die Attribute sind optional und ergänzen die regulären Produktdaten. 

5. KI-Sichtbarkeit künftig messen 

Mit der zunehmenden Verbreitung KI-gestützter Such- und Shopping-Erlebnisse wird eine weitere Frage wichtiger: 

Wird mein Sortiment von KI-Systemen überhaupt berücksichtigt und empfohlen? 

Google führt dafür neue Tools und Datenmöglichkeiten ein, mit denen Händler ihre Sichtbarkeit auf KI-gestützten Oberflächen besser verstehen sollen. 

Händler sollten deshalb bereits heute überlegen, welche Produkte, Daten und Markeninformationen künftig für KI-Systeme besonders relevant sein könnten. 

Warum First-Party-Data ein wichtiger Hebel für Agentic Commerce ist 

Von den genannten Maßnahmen ist First-Party-Tracking besonders interessant, weil es nicht ausschließlich auf zukünftige KI-Commerce-Funktionen einzahlt. Eine zuverlässige Datenbasis ist bereits heute relevant für die Bewertung und Optimierung von Marketingmaßnahmen. 

Beim klassischen Client-Side-Tracking können Browsertechnologien und andere Einschränkungen dazu führen, dass nicht alle Signale zuverlässig verfügbar sind. Eine First-Party-Infrastruktur kann helfen, diese Datenbasis robuster aufzubauen. 

Für Unternehmen stellt sich dabei insbesondere die Frage, welche technische Architektur zum eigenen Marketing-Setup passt. 

Google Tag Gateway oder Server-Side Tracking? 

Google Tag Gateway und Server-Side Tracking verfolgen ähnliche übergeordnete Ziele – sie sind jedoch nicht identisch. Das Google Tag Gateway ermöglicht es, das Google Tag über eine First-Party-Infrastruktur auf der eigenen Website bereitzustellen. Google positioniert die Lösung insbesondere für das eigene Google-Ökosystem. 

Server-Side Tracking kann dagegen als kanalübergreifende Infrastruktur eingesetzt werden, über die beispielsweise Google Ads, Google Analytics, Microsoft Advertising oder weitere Marketingplattformen angebunden werden können. 

Welche Lösung sinnvoller ist, hängt deshalb vom individuellen Setup ab. 

Mehr dazu: → Server-Side Tracking

Welche Conversational Attributes sollten Händler kennen? 

Die Conversational Attributes sind optionale Attribute im Google Merchant Center. Sie ergänzen die regulären Produktdaten und sollen KI-Systemen zusätzliche Informationen über Produkte liefern. 

Google nennt aktuell sechs Conversational Attributes: 

Attribut Zweck 
Question and Answer Fragen und Antworten zu einem Produkt hinterlegen 
Document Link Verknüpfung mit relevanten Dokumenten, beispielsweise PDFs 
Related Product Verknüpfung mit verwandten Produkten 
Item Group Title Beschreibung einer Produktgruppe mit mehreren Varianten 
Variant Option Beschreibung der konkreten Variantenmerkmale 
Popularity Rank Angabe eines Beliebtheitswerts 

Google erlaubt die Übermittlung dieser Attribute beispielsweise über eine zusätzliche Datenquelle oder über die Merchant API. 

Question and Answer 

Mit dem Attribut question_and_answer können Händler häufige Fragen und passende Antworten zu ihren Produkten hinterlegen. Damit lassen sich beispielsweise detaillierte Produktfragen beantworten, die über die klassischen Produktattribute hinausgehen. 

Google nennt als Anwendungsfall ausdrücklich konversationelle Erlebnisse wie den AI Mode in der Google Suche. Das Attribut kann laut Google in allen Ländern verwendet werden. 

Document Link 

Mit document_link können Händler auf relevante Dokumente wie Bedienungs- oder Montageanleitungen verweisen. 

Related Product 

related_product ermöglicht die Verknüpfung eines Produkts mit verwandten Produkten und kann beispielsweise für Zubehör oder Cross-Selling relevant sein. 

Item Group Title und Variant Option 

Diese Attribute helfen dabei, Produktvarianten strukturierter zu beschreiben. 

Das ist insbesondere für Sortimente relevant, bei denen ein Produkt in verschiedenen Größen, Farben oder anderen Ausprägungen angeboten wird. 

Popularity Rank 

Mit popularity_rank können Händler einen Beliebtheitswert für ein Produkt übermitteln. 

Google beschreibt den Wert als Prozentsatz des Gesamtinventars. Je höher der Wert, desto besser schneidet das Produkt im Vergleich zu anderen Produkten des eigenen Sortiments ab. 

Wie werden Conversational Attributes eingebunden? 

Die Attribute können über eine zusätzliche Datenquelle – einen sogenannten Supplemental Feed – oder über die Merchant API eingereicht werden. Google empfiehlt für den Einstieg eine zusätzliche Datenquelle. 

Wichtig: Die Conversational Attributes sind optional. Sie ersetzen keine grundlegenden Produktdaten wie Titel, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit oder Identifikatoren. Sie sollten deshalb als Ergänzung zu einem bereits sauber aufgebauten Produktfeed betrachtet werden. 

Warum eine konsistente Datenbasis immer wichtiger wird 

Agentic Commerce erhöht die Anforderungen an die Qualität der Informationen, die ein Händler bereitstellt. 

Ein KI-Agent kann nur sinnvoll mit Produktinformationen arbeiten, wenn diese: 

  • vollständig, 
  • aktuell, 
  • konsistent, 
  • strukturiert und 
  • eindeutig 

sind. 

Dabei geht es nicht nur um zusätzliche Attribute im Merchant Center. Auch die Produktseite, der Feed, Tracking-Daten und weitere Unternehmensdaten sollten möglichst konsistent zusammenspielen. 

Agentic Readiness ist deshalb kein einzelnes Tool. Sie entsteht aus dem Zusammenspiel von Daten, Technologie und Marketing. 

Wie Smarketer Händler auf Agentic Commerce vorbereitet 

Agentic Commerce lässt sich nicht mit einer einzelnen Kampagne oder einem einzelnen Tool vorbereiten. Entscheidend ist das Zusammenspiel verschiedener Bereiche: 

First-Party- und Server-Side Tracking 

Eine belastbare Datenbasis schafft die Grundlage für datengetriebenes Marketing und zukünftige KI-gestützte Prozesse. 

Google Shopping und Produktfeeds 

Hochwertige Produktdaten helfen dabei, Produkte korrekt zu erfassen, zuzuordnen und in unterschiedlichen Google-Commerce-Erlebnissen sichtbar zu machen. 

Google Analytics und Digital Analytics 

Analytics schafft die Grundlage dafür, Nutzerverhalten und Marketingperformance zu verstehen und Entscheidungen auf Basis belastbarer Daten zu treffen. 

Google Ads 

Die Verbindung von Produktdaten, Tracking und Kampagnen ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Performance Marketings. 

Agentic Readiness 

Wir betrachten diese Bereiche nicht isoliert, sondern als zusammenhängende Infrastruktur für die nächste Entwicklungsstufe des digitalen Handels. 

Ist Ihr Unternehmen bereit für Agentic Commerce? 

Die Frage ist nicht nur, wann neue KI-Commerce-Funktionen in Deutschland verfügbar werden. 

Die entscheidende Frage lautet: 

Ist Ihre Daten- und Marketinginfrastruktur dann bereits bereit? 

Mit unserem kostenfreien und unverbindlichen Agentic-Readiness-Check analysieren wir unter anderem Ihre Produktdaten, Ihr Tracking und Ihre Marketingstruktur. 

Anschließend erhalten Sie konkrete Empfehlungen dazu, welche Maßnahmen für Ihr Unternehmen aktuell den größten Hebel bieten. 

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Häufige Fragen zu Agentic Commerce 

Was ist Agentic Commerce? 

Agentic Commerce bezeichnet eine Form des digitalen Handels, bei der KI-Agenten Aufgaben wie Produktsuche, Vergleich und – abhängig von den verfügbaren Funktionen und Nutzerberechtigungen – Teile des Kaufprozesses übernehmen können. 

Wann kommt Agentic Commerce nach Deutschland? 

Der Rollout einzelner Funktionen erfolgt schrittweise und kann sich je nach Produkt und Markt unterscheiden. Händler sollten deshalb nicht von einem einheitlichen Starttermin für Agentic Commerce ausgehen. 

Was können Händler heute für Agentic Commerce tun? 

Händler können bereits heute ihre First-Party-Datenbasis stärken, Produktdaten und Feeds optimieren, die Konsistenz zwischen Feed und Website verbessern und verfügbare Conversational Attributes prüfen. 

Was sind Conversational Attributes? 

Conversational Attributes sind optionale Produktattribute im Google Merchant Center. Sie liefern KI-Systemen zusätzliche Informationen über Produkte, beispielsweise Fragen und Antworten, Dokumentlinks, verwandte Produkte oder Varianteninformationen. 

Welche Conversational Attributes gibt es? 

Google nennt aktuell Question and Answer, Document Link, Related Product, Item Group Title, Variant Option und Popularity Rank. 

Was ist das Universal Commerce Protocol? 

Das Universal Commerce Protocol (UCP) ist ein von Google und Partnern entwickelter Standard, der Commerce-Prozesse für agentische Einkaufserlebnisse unterstützen soll. UCP gehört gemeinsam mit AP2 und Universal Cart zu den zentralen Bausteinen von Googles Agentic-Commerce-Initiative. 

Was ist der Universal Cart? 

Der Universal Cart ist ein von Google vorgestellter Warenkorb, der Shopping-Prozesse über verschiedene Google-Oberflächen hinweg verbinden soll. 

Was ist der Unterschied zwischen Google Tag Gateway und Server-Side Tracking? 

Google Tag Gateway nutzt eine First-Party-Infrastruktur auf der eigenen Website, um Google-Tags über die eigene Domain bereitzustellen. Server-Side Tracking kann dagegen als umfassendere, kanalübergreifende Tracking-Infrastruktur eingesetzt werden. 

Welche Rolle spielt der Produktfeed bei Agentic Commerce? 

Der Produktfeed stellt strukturierte Informationen über das Sortiment bereit. Vollständige, aktuelle und konsistente Produktdaten sind deshalb eine wichtige Grundlage dafür, dass Google und KI-Systeme Produkte verstehen und passenden Nutzeranfragen zuordnen können. 

Muss ein Onlineshop für Agentic Commerce angepasst werden? 

Nicht jeder Shop benötigt sofort eine grundlegende technische Neuentwicklung. Wichtig ist zunächst, dass Produktinformationen, Feed, Website und Tracking eine konsistente und belastbare Datenbasis bilden. 

Fazit: Jetzt die Grundlage schaffen, statt auf den Rollout zu warten 

Agentic Commerce wird die Art verändern, wie Nutzer Produkte entdecken, vergleichen und kaufen. 

Viele konkrete Funktionen befinden sich noch in unterschiedlichen Rollout-Phasen. Die grundlegende Vorbereitung müssen Händler jedoch nicht aufschieben. 

First-Party-Tracking, hochwertige Produktdaten, konsistente Feeds und strukturierte Produktinformationen sind bereits heute relevante Bestandteile eines zukunftsfähigen E-Commerce-Setups. 

Wer diese Grundlagen jetzt schafft, muss nicht erst dann mit der Vorbereitung beginnen, wenn neue KI-Commerce-Funktionen für den eigenen Markt verfügbar werden. 

Jetzt Agentic Readiness prüfen lassen

Zorana Starovic |

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