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Google Ads Strategie: So entwickeln Unternehmen erfolgreiche Kampagnen

Von der Keywordrecherche bis zum perfekten Anzeigenset – ein Leitfaden für nachhaltige Performance

Viele Unternehmen starten mit Google Ads Kampagnen voller Hoffnung… doch oft bleiben die erhofften Ergebnisse aus. Das liegt selten am Kanal selbst, sondern fast immer an der fehlenden Strategie. Anzeigen „einfach laufen zu lassen“ reicht nicht aus. Wer sein Google Ads Konto ohne klares Konzept aufsetzt, riskiert ineffiziente Kostenstrukturen, unklare Zielgruppenansprache und eine geringe Conversion Rate.

Gezielte Google Ads Gebotsstragien hingegen verbindet Ziele, Budget, Keywords, Anzeigen und Gebotsstrategien zu einem klaren Fahrplan. Sie sorgt dafür, dass Ihre Anzeigen nicht nur gesehen, sondern auch geklickt werden – und vor allem, dass diese Klicks messbare Ergebnisse liefern. Egal ob Sie Produkte über Shoppinganzeigen bewerben, Dienstleistungen über Suchanzeigen vermarkten oder mit Video Content Aufmerksamkeit aufbauen: Gut durchdachte Gebotsstrategien entscheiden über Erfolg oder Misserfolg in jeder Performance des Onlinemarketings.

Die Grundlagen einer erfolgreichen Google Ads Strategie

Google Ads ist für viele Unternehmen einer der wichtigsten Marketingkanäle. Es gibt kaum einen anderen Kanal, der es erlaubt, Nutzer genau im Moment ihrer Suchanfrage mit einem passenden Angebot zu erreichen. Während klassische Display-Kampagnen oft auf Sichtbarkeit setzen, basiert Google Ads auf Intent – also auf der Absicht des Nutzers.

Sucht jemand nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, signalisiert er ein konkretes Interesse. Genau hier greifen Suchanzeigen oder Google Shoppinganzeigen. Das unterscheidet Google Ads von anderen Plattformen wie Social Media, wo Aufmerksamkeit oft durch Unterbrechung erzeugt wird.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Gezielte Ansprache: Anzeigen erscheinen bei Suchanfragen, die zur eigenen Zielgruppe passen.
  • Messbarkeit: Über Conversion Tracking lassen sich Ergebnisse bis ins Detail nachvollziehen.
  • Flexibilität: Von kurzfristigen Aktionen bis zu langfristigen Kampagnen – Google Ads kann beides.
  • Skalierbarkeit: Wer seine Gebote, Budgets und Smart Bidding Strategien optimiert, kann Kampagnen Schritt für Schritt ausbauen.

Doch all diese Vorteile entfalten sich nur, wenn eine klare Strategie dahintersteht.

Der Unterschied zwischen „laufen lassen“ und strategischer Planung

Viele Unternehmen richten eine Kampagne ein, laden ein paar Suchbegriffe hinein, stellen Cost per Click (CPC) Gebote ein und hoffen auf Ergebnisse. Dieses Vorgehen mag kurzfristig Klicks über die Kampagne für die Website bringen, doch langfristig führt es fast immer zu hohen Kosten und unzufriedenstellenden Ergebnissen in der Performance.

Eine strategische Planung bedeutet hingegen:

  • Die Zielgruppe genau definieren und Suchanfragen verstehen.
  • Suchbegriffe sorgfältig auswählen und Broad Match Keywords bewusst einsetzen.
  • Anzeigen so formulieren, dass sie nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern auch Vertrauen schaffen.
  • Mit Anzeigenerweiterungen zusätzliche Informationen wie Angebote, Standorte oder Artikel sichtbar machen.
  • Regelmäßig A/B-Tests durchführen, um die Performance kontinuierlich zu verbessern.

Strategie heißt also, nicht nur Anzeigen zu schalten, sondern das gesamte Ads Konto nach klaren Regeln und Zielen zu strukturieren.

Die Grundlagen einer erfolgreichen Google Ads Kampagnen-Strategie

Eine Google Ads Strategie lässt sich in mehrere Bausteine zerlegen, die ineinandergreifen:

  1. Zieldefinition und KPI-Festlegung: Bevor auch nur eine Anzeige live geht, müssen die Ziele definiert werden. Typische KPIs sind CPC, Conversion Rate, Cost per Acquisition (CPA) oder Return on Advertising Spend (ROAS).
  2. Auswahl relevanter Kampagnentypen: Soll mit Suchanzeigen eine konkrete Nachfrage bedient werden? Oder sind Google Anzeigen sinnvoll, um Produkte direkt zu präsentieren? Vielleicht soll Video Content auf YouTube genutzt werden, um Markenbekanntheit zu schaffen. Eine Strategie umfasst mehrere Kanäle.
  3. Keyword- und Wettbewerbsanalyse: Mit Tools wie dem Keywordplanner lassen sich relevante Suchanfragen ermitteln. Ebenso wichtig ist es, Wettbewerber zu analysieren: Welche Begriffe nutzen sie? Welche Anzeigentexte funktionieren?
  4. Strukturierung von Kampagnen und Anzeigengruppen: Eine klare Struktur erleichtert das Management. Themenbasierte Kampagnen, sortiert nach Produkten oder Dienstleistungen, sind meist sinnvoller als unübersichtliche Mischkampagnen.
  5. Erstellung überzeugender Anzeigen: GoogleAnzeigen müssen die Sprache der Zielgruppe sprechen, Vorteile herausstellen und eine klare Handlungsaufforderung enthalten. Neben Textanzeigen spielen Responsive Search Ads und Anzeigenerweiterungen eine zentrale Rolle.
  6. Budget- und Gebotsstrategien: Bei den Google Gebotsstrategien entscheidet sich, wie die Mittel für den Conversion Wert eingesetzt werden. Manuelle CPC-Gebote bieten Kontrolle, während Smart Bidding Strategien wie Ziel-CPA oder Ziel-ROAS automatisch optimieren.
  7. Kontinuierliches Monitoring und Optimierung: Eine Google Strategie ist nie abgeschlossen. Ergebnisse müssen regelmäßig überprüft, Gebote angepasst, Suchbegriffe verfeinert und Anzeigen aktualisiert werden, um die Performance und die Conversions maximieren zu können.

Kurz gesagt: Eine erfolgreiche Strategie verbindet Planung, Struktur und Optimierung zu einem Kreislauf.

Google Ads Strategie Grundlagen im Überblick

Kampagnenziele klar definieren

Die Definition der Google Kampagnenziele ist die Grundlage jeder Marketing- und Gebotsstrategien. Typische Ziele sind:

  • Leads generieren: Besonders für Dienstleister relevant.
  • Produkte verkaufen: Vor allem für E-Commerce-Shops über Shopping Anzeigen.
  • Traffic steigern: Nützlich, um neue Artikel oder Inhalte bekannt zu machen.
  • Markenbekanntheit aufbauen: Ideal über Videoanzeigen auf YouTube.

Entscheidend ist, diese Ziele SMART zu formulieren:

  • Spezifisch: „20 % mehr Verkäufe“ statt „mehr Umsatz“.
  • Messbar: Ergebnisse müssen über Conversiontracking erfassbar sein.
  • Erreichbar: Die Ziele müssen realistisch sein.
  • Relevant: Jedes Ziel muss zum Geschäftsmodell passen.
  • Terminiert: Jedes Ziel braucht einen klaren Zeitrahmen.

Beispiel: „Mit Google Ads Kampagnen 500 qualifizierte Leads innerhalb der nächsten 6 Monate generieren, bei einem durchschnittlichen Cost per Click unter 3 €.“

Google Ads Portfolio Strategie

Ein häufiger Fehler von Unternehmen ist, ausschließlich auf Google Suchanzeigen zu setzen. Das führt dazu, dass viele Chancen über Google Kampagnen und Smart Bidding ungenutzt bleiben. Eine Portfolio-Strategie nutzt verschiedene Kampagnentypen, um die gesamte Customer Journey abzudecken.

Typische Bausteine:

  • Google Suchanzeigen: Fangen Nutzer ab, die eine konkrete Anfrage haben.
  • Google Shopping Anzeigen: Zeigen Produkte inklusive Bild, Preis und Verfügbarkeit – ideal für E-Commerce.
  • Google Display-Kampagnen: Steigern die Reichweite und erzeugen Aufmerksamkeit in der Zielgruppe.
  • Videoanzeigen: Vermitteln Botschaften über emotionalen Videocontent und eignen sich perfekt für Markenaufbau oder Produktvorstellungen.
  • Remarketing: Spricht Nutzer erneut an, die bereits auf der Website waren, aber noch nicht über den Kauf konvertiert haben.

Praxisbeispiele:

  • E-Commerce-Shop: Kombination aus Shopping Anzeigen für Artikel, Suchanzeigen für kaufbereite Nutzer, Remarketing für Warenkorbabbrecher.
  • B2B-Unternehmen: Suchanzeigen für spezifische Dienstleistungen, Video Anzeigen für Awareness und Content-Marketing, Remarketing für Interessenten, die Whitepaper oder Artikel gelesen haben.

Diese Portfolio-Strategie erlaubt es, Budgets flexibel zu verteilen, Zielgruppen in verschiedenen Phasen der Customer Journey anzusprechen und die Ergebnisse insgesamt zu maximieren.

Die richtige Google Ads Keyword Strategie entwickeln

Eine solide Keywordstrategie ist das Fundament jeder Google Ads Kampagne. Sie entscheidet darüber, ob Anzeigen bei den richtigen Suchbegriffen ausgespielt werden und ob das Budget der Gebotsstrategien effizient genutzt wird. Wer wahllos Keywords einbucht, riskiert hohe Kosten und geringe Relevanz. Eine durchdachte Keywordplanung hingegen führt dazu, dass Anzeigen genau die Zielgruppe erreichen, die sich für den jeweiligen Artikel oder die Dienstleistung interessiert.

Eine gute Keywordstrategie umfasst drei Schritte für eine erfolgreiche Google Strategie :

  1. Recherche & Analyse: Um relevante Suchbegriffe und Suchintentionen zu identifizieren.
  2. Auswahl & Strukturierung: Um passende Suchbegriffe nach Themen, Produkten oder Dienstleistungen zu gruppieren.
  3. Optimierung & Ausschluss: Um durch Negative Keywords und kontinuierliche Anpassungen die Effizienz zu steigern.
Bestandteile einer Google Ads Keyword Strategie

Keyword-Recherche und Analyse

Die Keyword-Recherche ist mehr als nur eine Liste mit Begriffen. Sie ist die Basis, um zu verstehen, wie Nutzer eine Marke tatsächlich suchen und welche Suchbegriffe den höchsten Wert bringen.

Methoden und Tools:

  • Google Keyword Planner: Das Standard-Tool, um Suchvolumen, Wettbewerb und CPC-Kosten zu analysieren.
  • Wettbewerbsanalyse: Welche Keywords nutzen Wettbewerber? Mit Tools wie SEMrush oder Sistrix lassen sich wertvolle Insights gewinnen.
  • Suchanfragen-Berichte im Ads Konto: Sie zeigen, welche Begriffe tatsächlich Klicks erzeugt haben und liefern wertvolle Hinweise für Optimierungen.
  • Long-Tail-Keywords: Suchbegriffe mit mehreren Wörtern, die zwar geringeres Volumen haben, aber oft eine höhere Conversion-Wahrscheinlichkeit bieten (z. B. „SEO Agentur für B2B Unternehmen in Berlin“).

Arten von Keywords:

  • Brand Keywords: Begriffe, die direkt den Namen der Marke enthalten. Sie sind wichtig, um Markeninteressenten abzufangen.
  • Generic Keywords: Allgemeine Begriffe wie „Google Ads Agentur“ oder „Online-Marketing Beratung“. Sie haben oft hohes Volumen, aber auch starke Konkurrenz unter den Werbetreibenden.
  • Long-Tail-Keywords: Sehr spezifische Suchanfragen mit klarer Kauf- oder Handlungsabsicht. Ideal für das Conversions maximieren.

Eine saubere Analyse ermöglicht es Experten, Keywords nach Relevanz, Wettbewerb und Conversion-Potenzial zu priorisieren.

Match Types verstehen (Broad, Phrase, Exact)

Google Ads bietet verschiedene Keyword-Optionen, sogenannte Match Types, die steuern, wann Anzeigen ausgespielt werden.

Broad Match Keywords

  • Anzeigen erscheinen bei Suchanfragen, die thematisch mit dem Keyword zusammenhängen.
  • Vorzug: große Reichweite, viele Impressionen.
  • Nachteil: Gefahr von irrelevanten Klicks und hohen Kosten.
  • Praxis: Nur in Kombination mit Smart Bidding Strategien wirklich sinnvoll.

Phrase Match

  • Google Anzeigen werden bei Suchanfragen ausgelöst, die die gewählte Wortgruppe in dieser Reihenfolge enthalten, ergänzt durch weitere Wörter.
  • Vorzug: bessere Steuerung, trotzdem noch flexibel.
  • Nachteil: Kann immer noch Klicks auslösen, die nicht optimal passen.

Exact Match

  • Anzeigen erscheinen nur, wenn die Suchanfrage exakt dem Keyword entspricht (inkl. enger Varianten).
  • Vorzug: höchste Relevanz, volle Kontrolle über CPC und Ergebnisse.
  • Nachteil: geringere Reichweite.

Ein Mix aus Broad Match, Phrase Match und Exact Match ist in der Praxis ideal. Während Exact Match die präzisesten Suchanfragen abdeckt, sorgen Broad Match Keywords dafür, dass neue Suchanfragen entdeckt werden können.

Negative Keywords nutzen

Ein oft unterschätzter Teil der Keyword Strategie sind Negative Keywords. Sie sorgen dafür, dass Anzeigen nicht bei irrelevanten Suchanfragen erscheinen – und sparen damit bares Geld.

Beispiele:

Ein Anbieter von Premium-Produkten möchte nicht bei Suchergebnissen mit der Begrifflichkeit „kostenlos“ erscheinen, da er sich im Hochpreissektor sieht und Qualität vor Schnäppchen als wichtig erachtet.

Ein B2B-Dienstleister möchte nicht bei Anfragen wie „Ausbildung“ oder „Jobs“ ausgeliefert werden, der er hochqualifizierte Experten sucht statt unqualifizierter Auszubildende.

Durch die regelmäßige Analyse der Suchanfragenberichte lassen sich negative Keywords in den Search Ads identifizieren, die Sie für die Gebotsstrategien und ins Google Ads Konto aufnehmen können. Das steigert die Budgeteffizienz und verbessert den Return on Advertising Spend (ROAS). Den Conversion Wert maximieren geht damit einher.

Struktur, Anzeigen und Gebotsstrategien für nachhaltigen Erfolg

Die beste Keyword Strategie entfaltet nur Wirkung, wenn sie in eine saubere Kampagnen- und Anzeigengruppenstruktur eingebettet wird.

Kampagnen- und Anzeigengruppenstruktur optimieren

Eine klare Struktur im Ads Konto ist entscheidend. Zwei gängige Ansätze:

  • SKAG (Single Keyword Ad Groups): Jede Anzeigengruppe enthält nur ein Keyword. Vorteil: maximale Kontrolle und Relevanz. Nachteil: hoher Verwaltungsaufwand.
  • Themenbasierte Struktur: Keywords werden nach Themen & Angeboten gruppiert. Vorteil: bessere Übersichtlichkeit, weniger Aufwand.

Best Practice: Eine Mischung. Für Top-Seller-Produkte oder besonders wichtige Dienstleistungen kann SKAG sinnvoll sein. Für allgemeine Kampagnen empfiehlt sich die thematische Struktur.

Eine klare Struktur erleichtert:

  • passgenaue Anzeigentexte, die exakt auf die Suchanfrage zugeschnitten sind.
  • präzise Gebotseinstellungen pro Keyword oder Anzeigengruppe.
  • bessere Analyse und Optimierung der Ergebnisse.

Anzeigentexte, Erweiterungen und Assets

Selbst die beste Struktur bringt wenig, wenn die Anzeigen nicht überzeugen. Nutzer entscheiden in Sekundenbruchteilen, ob sie klicken – oder weiter scrollen.

Wichtige Elemente:

  • Headline: Das Keyword sollte enthalten sein, ergänzt durch einen klaren Vorteil oder ein Angebot.
  • Description: Hier zählen Nutzenargumente, USP und ein klarer Call-to-Action.
  • Responsive Search Ads (RSA): Sie ermöglichen es, mehrere Varianten von Headlines und Beschreibungen einzupflegen. Google testet automatisch, welche Kombination die besten Ergebnisse erzielt.
  • Anzeigenerweiterungen: Zusätzliche Elemente wie Sitelinks, Callouts oder Preiserweiterungen erhöhen die Sichtbarkeit und Klickwahrscheinlichkeit.

Praxis-Tipp: Auch Videocontent kann in Form von Video Anzeigen genutzt werden, um Emotionen zu wecken und das Augenmerk zu steigern. Gerade in Kombination mit Remarketing sind solche Anzeigen besonders effektiv für die Performance.

Gebotsstrategien und Budgetmanagement

Die Gebotseinstellung ist ein zentraler Hebel für den Erfolg. Google bietet sowohl manuelle als auch automatische Gebotsstrategien.

Manuelles Bidding

  • CPC (Cost per Click): Gebote werden individuell auf Keywordebene festgelegt.
  • Vorteil: volle Kontrolle.
  • Nachteil: zeitintensiv, nicht skalierbar bei großen Konten.
  • eCPC (auto-optimierter CPC): Erhöht automatisch das Gebot, wenn eine Conversion wahrscheinlicher ist.
  • Vorzug: erste Automatisierung, dennoch viel Kontrolle.
  • Nachteil: abhängig von Conversiontracking.

Automatisches Bidding (Smart Bidding Strategien)

  • Klicks maximieren: Generiert mit dem Tagesbudget die maximale Anzahl an Klicks.
  • Conversions maximieren: Optimiert Gebote, um so viele Conversions wie möglich zu erzielen.
  • Conversion-Wert maximieren: Fokussiert auf den höchsten Wert pro Conversion – wichtig für E-Commerce.
  • Ziel-CPA:Optimiert Gebote, um eine bestimmte Kosten-pro-Conversion zu erreichen.
  • Ziel-ROAS: Maximiert den Umsatz im Verhältnis zu den Werbekosten. Besonders geeignet für Shops mit vielen Artikeln.
  • Anteil an möglichen Impressionen: Optimiert die Sichtbarkeit, z. B. für Markenbekanntheit.

Best Practice:

  • Für neue Konten mit wenig Daten in den Search Ads bietet sich manuelles CPC oder Klicks maximieren an.
  • Sobald genügend Conversion-Daten vorliegen, lohnt der Wechsel zu Smart Bidding Strategien wie Ziel-CPA oder Ziel-ROAS.

Performance messen und optimieren

Eine Google Strategie ist nur so gut wie die Daten, auf deren Basis sie optimiert wird. Ohne sauberes Conversion Tracking lassen sich weder Ergebnisse messen noch fundierte Entscheidungen treffen. Deshalb gehört die Einrichtung von Tracking-Lösungen wie dem Google Tag Manager, Google Analytics 4 oder serverseitigem Tracking zur Grundausstattung eines professionellen Ads Kontos.

Wichtige KPIs im Überblick

  • Impressions: Zeigen, wie oft Anzeigen eingeblendet werden. Sie messen Reichweite, sind aber kein Erfolgsfaktor allein.
  • CTR (Click-Through-Rate): Verhältnis von Klicks zu Impressionen. Eine hohe CTR deutet darauf hin, dass Anzeigen relevant und ansprechend sind.
  • CPC (Cost per Click): Gibt an, wie viel jeder Klick im Durchschnitt kostet. Niedrige CPCs sind nicht immer das Ziel – entscheidend ist, ob die Klicks qualifiziert sind.
  • Conversion Rate: Anteil der Klicks, die zu einer gewünschten Aktion auf der Website führen (z. B. Kauf, Lead, Download).
  • ROAS (Return on Advertising Spend): Der zentrale KPI für E-Commerce. Er misst das Verhältnis von erzieltem Umsatz zu eingesetzten Werbekosten.

Rolle der Ad Impressions

Impressions sind ein Frühindikator für Sichtbarkeit. Sie zeigen, ob Anzeigen in Auktionen berücksichtigt werden und ob die Gebotseinstellung im Wettbewerb konkurrenzfähig ist. Allerdings:

  • Viele Impressions bei niedriger CTR deuten auf irrelevante Suchbegriffe oder schwache Anzeigentexte hin.
  • Wenige Impressions können Signal für zu geringe Gebote, ein zu niedriges Budget oder eingeschränkte Zielgruppen sein.

Abgrenzung:

  • Impressions = Sichtbarkeit
  • Klicks = Aufmerksamkeit
  • Conversions = messbarer Erfolg

Nur das Zusammenspiel dieser Werte erlaubt eine fundierte Optimierung.

A/B-Tests und kontinuierliche Optimierung

Eine Google Anzeigenstrategie ist nie fertig. Ads Kampagnen müssen regelmäßig hinterfragt, getestet und verbessert werden, um den Anteil an möglichen Impressionen für die Website zu erhöhen.

Typische A/B-Tests:

  • Anzeigentexte: Unterschiedliche Headlines und CTAs gegeneinander testen.
  • Anzeigenerweiterungen: Prüfen, welche Erweiterungen höhere CTRs liefern.
  • Landingpages: Test von Varianten im Design, in der Ansprache oder im Angebot.
  • Gebotsstrategien: Ziel-CPA vs. Ziel-ROAS – welcher Ansatz bringt bessere Ergebnisse?

Wichtig ist, dass Tests auf einer sauberen Datenbasis durchgeführt werden. Einzelne Klicks oder wenige Conversions für die Website reichen nicht, um valide Entscheidungen zu treffen. Erst wenn genügend Daten vorliegen, lassen sich klare Schlüsse ziehen.

6 Best Practices aus der Agenturerfahrung

Auf Grundlage zahlreicher betreuter Kundenprojekte haben sich sechs Best Practices etabliert, die jede Google Ads Agentur in ihre Strategie einbeziehen sollte, um die Performance einer Website voranzutreiben.

1. Schrittweise Optimierung

Eine Google Ads Strategie sollte strukturiert optimiert werden. Dies bedeutet, von oben nach unten

  • Zuerst die Kontostruktur überprüfen: Sind Kampagnen logisch aufgebaut?
  • Dann die Zieldefinition: Sind die KPIs realistisch und SMART formuliert?
  • Und schließlich die Suchbegriffe für den angestrebten Anteil an möglichen Resultaten: Welche Suchanfragen sind profitabel für die Website, welche müssen für eine gute Performance ausgeschlossen werden?

Beispiel: Durch konsequente Ergänzung von negativen Keywords in den Gebotsstrategien konnte ein B2B-Kunde seine Klickkosten um 22 % reduzieren, bei gleichbleibender Conversion Rate.

2. Top-Seller-Kampagnen

Nicht jedes Produkt oder jede Dienstleistung verdient gleich viel Augenmerk der Zielgruppe auf der Website. Besonders im E-Commerce lohnt es sich, Top-Seller separat zu bewerben.

  • Vorzug: Budget wird gezielt auf die Produkte verteilt, die den größten Umsatz bringen.
  • Praxis: Eine separate Kampagne für die drei meistverkauften Artikel kann CPC senken und ROAS steigern.

Beispiel: Ein Onlineshop für Haushaltsgeräte richtete eine Shopping Kampagne nur für seine Bestseller ein. Ergebnis: 30 % mehr Umsatz bei 15 % weniger Budgeteinsatz.

3. Smarte Gebotsstrategien nutzen

Automatisierung spielt eine immer größere Rolle. Smart Bidding Strategien wie Ziel-CPA oder Ziel-ROAS ermöglichen es, Gebote in Echtzeit zu optimieren.

  • Voraussetzung: zuverlässiges Conversion Tracking.
  • Vorzug: Der Algorithmus berücksichtigt mehr Signale (Gerät, Standort, Uhrzeit, Nutzerverhalten) als es manuell möglich wäre.

Tipp: Automatisierung ersetzt nicht die Strategie. Sie funktioniert nur, wenn klare Ziele und ausreichend Daten vorhanden sind.

4. Neue Google Ads Funktionen aktiv nutzen

Google entwickelt seine Plattform kontinuierlich weiter. Wer früh neue Funktionen einsetzt, kann sich Wettbewerbsvorteile und zielführende Möglichkeiten sichern, mehr Kunden zu erreichen.

  • AI Max: Erweiterung von Traffic auf relevante URLs, automatische Anpassung von Assets.
  • Performance Max: Bietet kanalübergreifende Reichweite, inklusive Reaktivierung inaktiver Kunden.
  • Demand Gen Kampagnen: Ideal für Awareness-Phasen, z. B. mit Video Anzeigen und präzisem Targeting.

Ein Beispiel aus der Praxis: Mit Performance Max konnte ein Kunde im Modebereich 18 % mehr Conversions erzielen bei gleichbleibendem CPC.

5. Datenanalyse und Ausschlüsse konsequent einsetzen

Nicht jede Impression ist wertvoll. Erfolgreiche Strategien setzen auf Granularität:

  • Unprofitable Altersgruppen oder Standorte ausschließen.
  • Suchnetzwerk-Partner prüfen und ggf. deaktivieren.
  • Placements im Displaynetzwerk analysieren, um irrelevante Seiten auszuschließen.

Das Ergebnis: Budgets fließen ausschließlich in Zielgruppen und Kanäle, die messbare Resultate liefern.

6. Strategische Zielsetzung regelmäßig prüfen

Märkte ändern sich und mit ihnen die Ziele. Eine Google Ads Strategie darf nie statisch bleiben. Unternehmen sollten sich regelmäßig fragen:

  • Passen die aktuellen KPIs noch zu den Geschäftsanforderungen?
  • Sind CPC-Ziele realistisch, oder ist eine Umstellung auf ROAS sinnvoll?
  • Lässt sich durch Remarketing oder Video Content ein zusätzlicher Mehrwert schaffen?

Gerade in wettbewerbsintensiven Branchen entscheidet die Fähigkeit, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, über langfristigen Erfolg.

Fazit: Ohne Strategie kein Erfolg mit Google Ads

Google Ads ist ein Kanal mit enormem Potenzial – doch Erfolg stellt sich nur dann ein, wenn jede Maßnahme Teil einer klaren Strategie ist. Eine erfolgreiche Herangehensweise beginnt bei der Definition konkreter Ziele und KPIs, führt über die Auswahl der passenden Kampagnentypen und Keywords bis hin zur Erstellung überzeugender Anzeigen und der richtigen Gebotsstrategien.

Ebenso wichtig ist die saubere Strukturierung im Ads Konto: Nur wenn Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords logisch organisiert sind, lassen sich Resultate transparent messen und Budgets effizient steuern. Faktoren wie Anzeigenerweiterungen, der Einsatz von Videocontent oder Remarketing erhöhen zusätzlich die Sichtbarkeit und verbessern die Conversion-Wahrscheinlichkeit.

Doch auch mit einem guten Setup bleibt Google Ads dynamisch. Kontinuierliches Monitoring, Conversion Tracking und regelmäßige Optimierungen sind unverzichtbar, um CPC, ROAS oder Conversion Rate langfristig zu verbessern. Automatisierte Smart Bidding Strategien können dabei helfen, Budgets gezielt einzusetzen, erfordern aber eine solide Datenbasis und eine klare Zielsetzung.

Wer diese Grundprinzipien beachtet, kann mit Google Ads nicht nur Klicks generieren, sondern echte Ergebnisse erzielen: mehr Leads, mehr Verkäufe, höhere Markenbekanntheit und nachhaltiges Wachstum.

Vereinbaren Sie jetzt Ihr kostenloses Strategiegespräch: Wir finden mit Ihnen heraus, wie Ihre Kampagnen gezielt auf Erfolg ausgerichtet werden können.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Google Marketing Strategie

Welche Gebotsstrategien gibt es bei Google Ads?

Es gibt manuelle Strategien wie CPC und eCPC sowie automatisierte Strategien wie Klicks maximieren, Conversions maximieren, Conversion-Wert maximieren, Ziel-CPA, Ziel-ROAS oder Anteil an möglichen Impressionen. Welche Strategie sinnvoll ist, hängt von Zielen, Budget und Datenbasis ab.

Was ist eine gute Klickrate bei Google Ads?

Eine „gute“ CTR hängt stark von Branche und Kampagnentyp ab. Im Suchnetzwerk gelten Werte zwischen 5–10 % oft als solide. In Nischen oder bei Brand Keywords können CTRs deutlich höher liegen. Entscheidend ist jedoch, ob die Klicks zu Conversions führen.

Welche Tipps gibt es, um Google Ads zu optimieren?

Conversion Tracking sauber einrichten.

Negative Keywords konsequent einsetzen.

A/B-Tests für Anzeigentexte und Landingpages durchführen.

Smart Bidding Strategien nutzen, sobald genügend Daten vorliegen.

Kampagnen regelmäßig überprüfen und unprofitable Segmente ausschließen.

Zorana Starovic |

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