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Eva Hofmann ·

Nachhaltige Alternativen zum Black Friday

Der Black Friday gehört zu den beliebtesten Shoppingevents des Jahres! Bekannt für seine hohen Rabatte, Deals und Angebote lockt er weltweit Millionen Käufer:innen in die Ladengeschäfte und Onlineshops. In Zeiten des Klimawandels und des steigenden Umweltbewusstseins steht der Black Friday jedoch zunehmend in der Kritik, mit seinen Verkaufsaktionen ein ungesundes Konsumentenverhalten zu fördern und die “Wegwerfgesellschaft” zu unterstützen. In den letzten Jahren wurden deshalb verstärkt Gegenaktionen ins Leben gerufen, an denen sich Händler:innen beteiligen können, um einen nachhaltigeren Konsum zu fördern. 

Green Friday, Fair Friday, Circular Monday: Die beliebtesten grünen Aktionstage

Als “grüne” Alternative zum Black Friday hat sich der Green Friday mittlerweile in vielen Handelsbereichen etabliert. Gerade für Unternehmen aus der nachhaltigen Branche ist der Green Friday ein wichtiger Aktionstag. 

Wie beim Black Friday auch, entscheiden die Händler:innen am Green Friday individuell, mit welchen Angeboten sie ihre Kund:innen begeistern wollen. Anders als bei seinem großem Bruder, stehen beim Green Friday jedoch weniger hohe Rabatte im Vordergrund als Aktionen, die sich für Mensch und Umwelt einsetzen.

Einige Unternehmen setzen beispielsweise ein Zeichen, in dem sie mit einem Teil ihres Erlöses Bäume pflanzen oder an Organisationen spenden. Andere Unternehmen bieten klimaneutralen Versand ohne Aufpreis an. Und nicht zuletzt können sich Käufer:innen am Green Friday trotzdem über Rabatte freuen, auch wenn diese in der Regel nicht so hoch ausfallen wie am Black Friday. 

Im Jahr 2017 wurde der Circular Monday ins Leben gerufen. Dieser wird nicht, wie der Name vielleicht vermuten lässt, gleichzeitig mit dem Cyber Monday veranstaltet, sondern findet bereits am Montag vor dem Black Friday statt.

Der Circular Monday setzt sich für die Kreislaufwirtschaft ein und macht darauf aufmerksam, dass Waren und Gegenstände nicht nur neu gekauft sondern repariert, recycelt und wiederverwendet werden können – ganz nach dem Motto “Rent – Reuse – Repair“. Unternehmen, die Second Hand Waren oder neu aufbereitete Produkte vertreiben oder mit recycelten Materialien arbeiten, nutzen diesen Tag, um einen Einblick hinter die Kulissen ihres Geschäfts zu geben und Kund:innen darüber aufzuklären wie ihre Produkte entstehen. 

In die Reihe der nachhaltigen Aktionstage reiht sich auch der Fair Friday ein. Wie beim Green Friday spenden Unternehmen an diesem Tag einen Teil ihres Erlöses für einen guten Zweck. Im Zentrum steht hier der Einsatz für Menschenrechte und gegen Armut. Deshalb gehen viele Spenden an Menschenrechtsorganisationen, Caritasverbände oder andere soziale Organisationen.

Dos and Dont’s für die Kommunikation von Nachhaltigkeit

Mit der Teilnahme an Aktionstagen wie dem Green Friday, dem Fair Friday oder dem Circular Monday können Unternehmen gezielt Mensch und Umwelt etwas Gutes tun und darüber hinaus auch noch auf ihre Nachhaltigkeit aufmerksam machen. Dass sich das lohnen kann, wurde zuletzt in der Corona Pandemie deutlich, als mehr Menschen den Faktor Nachhaltigkeit mit in ihre Kaufentscheidung einbezogen. 

Händler:innen sollten bei der Kommunikation ihrer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung vor allem ehrlich und transparent sein und möglichst genau darlegen was ihr Produkt umweltfreundlich, sozialverträglich und fair macht. Wird das Label “Nachhaltigkeit” lediglich zu Marketingzwecken genutzt, kann es schnell zu einem Vertrauensverlust bei den Kund:innen kommen und das Unternehmen dem “Greenwashing” beschuldigt werden. 

Der Tipp ist also: Nachhaltige Produkte können gern als solche kommuniziert und hervorgehoben werden. Weniger nachhaltige Produkte sollte man nicht im Zuge eines Green Fridays oder Fair Fridays kommunizieren. Besser ist: Eigene Imperfektionen einzugestehen und aktiv nach Lösungen für die Zukunft suchen.

Was halten Sie von den nachhaltigen Alternativen zum Black Friday? Sagen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren!


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