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Internationalisierung mit Google Shopping

Möchte man als Shop-Betreiber den Schritt in andere Länder wagen, dann sollte man möglichst mit den effektivsten AdWords-Bestandteilen starten. Einer dieser Bestandteile ist Google Shopping.

Es ist bekannt, dass Google Shopping auf Grund der Produktbilder und Preisanzeigen für die Masse aller Shops am effektivsten ist.

Die Angabe der Preise lassen die Suchenden schon vor dem Klick entscheiden, ob Sie bereit wären den Preis zu zahlen und die Bilder dienen als Orientierung, ob es wirklich das gewünschte Produkt ist. Es gibt eine Vorauswahl, bevor Kosten für den Werbetreibenden entstehen. Google Shopping ist ideal, um mit möglichst wenig Risiko einen neuen Markt zu testen.

Welche Richtlinien gilt es hinsichtlich der Internationalisierung mit Google Shopping zu beachten?

Auch wenn es innerhalb Europas durch den Euro vereinfacht wird, gibt es immer noch Fallstricke, die man zusätzlich zu den normalen Richtlinien für Google Shopping beachten muss.

1. Es gibt noch nicht in jedem Land Google Shopping, auch wenn es möglich ist, für dieses Land ein Produkt-Export im Merchant Center anzulegen. Beispiel Österreich.

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Abb. 1: Abbildung eines PLA-Widgets in den Google SERPs

Der grüne Bereich sieht zwar aus wie Shopping, nennt sich auch so und wird auch in AdWords so ausgesteuert, aber auf der SERP von Google ist es aktuell nur ein PLA-Widget. Wäre es richtiges Google Shopping, dann würde das Wort Shopping in der Navigation angezeigt werden (roter Bereich links) und der Text „Google Shopping Ergebnisse für …“ auf die Shopping-Seite verlinkt. (roter Bereich rechts) Es gibt demnach keine Möglichkeit sich weitere Such-Ergebnisse anzeigen zu lassen oder aber direkt auf die Google Shopping-Seite zu wechseln. Hier werden wirklich nur die 8 – manchmal auch weniger – Anbieter ausgespielt. Das spiegelt sich natürlich auch in der Leistung der Kampagne wieder. Je häufiger man auf den vorderen Plätzen dabei vertreten ist und somit auch ausgespielt wird, desto regelmäßiger entstehen Impressionen, Klicks und hoffentlich auch Conversions. Sollte man schlechter positioniert sein, dann sind selbst Impressionen und Klicks viel seltener als in Deutschland.

Da es sich beim österreichischen Produkt-Export weitestgehend um ein Spiegelbild des Deutschen handelt, müssen bei diesem noch die Versandkosten angepasst werden. Auch versandfrei-Grenzen und Staffellungen müssen beachtet werden.

Nebenbei bemerkt greift Google bei Produktexporten in Österreich auch viel konsequenter bzgl. Richtlinien durch als in Deutschland. So gab es für Österreich schon sehr viel eher Sperrungen wegen zu kleiner Bilder, Bildern in einer zu schlechten Qualität oder mit Logos oder Wasserzeichen nachträglich bearbeiteter Produktbilder. Mittlerweile werden diese strengen Richtlinien auch in Deutschland bei neuen Prüfungen durchgesetzt.

2. Google hat weitere Richtlinien für die Nutzung von Google Shopping in anderen Ländern aufgestellt.

  1. Produkte müssen in der jeweiligen Sprache eingetragen sein.
  2. Die Produktzielseiten müssen in der jeweiligen Sprache sein.
  3. Die Produktpreise müssen in der jeweiligen Landeswährung angegeben sein und die Steuern und Kosten außer den Versandkosten enthalten.
  4. Die Produkte müssen für die Nutzer in dem Land relevant sein und an diese geliefert werden können.
  5. Bei der Registrierung des Datenfeeds im Merchant Center wurde das richtige Land ausgewählt.
Abb. 1: Abbildung eines PLA-Widgets in den Google SERPs

Abb. 2: Übersicht der länderspezifischen Anforderungen an den Produktexport und die Zielseiten

Die aktuell gültigen Anforderungen hierzu finden Sie hier.

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